Carla und Britta sprechen über Bioprodukte

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Carla and Britta talk about living in the USA as Germans and bio products. Carla has been living in the US for many years. Britta just recently moved to Washington DC. She is still wondering about the differences in the two life-styles. (Carla und Britta reden über das Leben in Amerika als Deutsche und über den Anbau von Bio Produkten).

Britta: Eine andere Sache ist, einerseits die erneuerbaren Energien.

Das andere die Lebensmittel, die jetzt auch mehr in den Organic-Sektor gehen, mehr in den Biosektor wie man in Deutschland sagt, oder in den Naturkostsektor.

Es ist nicht sehr erschwinglich für viele Leute.

Es sind sehr exklusive Obstsorten, die es mit dem Biostandard gibt, der den Biostandard noch nicht einmal erfüllt, der in Deutschland üblich ist, weil er sehr streng ist und hier ist es dann eher gutes Gemüse, aber nicht eigentlich im klassischen Sinn Naturkost, oder?

Carla: Nicht?

Britta: Also, in Deutschland gibt es Demeter-Standards oder Bioland und die sind so streng, dass ein Bauer muss irgendwie über Jahre hinweg, bestimmte Flächen, die er besitzt, erst einmal mit Gras anbauen, also richtig eine Wiese, dann werden die Böden immer wieder untersucht – und erst dann, wenn diese Standards erfüllt sind, darf er seine Produkte, die er dann da anbaut, Demeter zum Beispiel nennen.

Demeter ist ein Verband von Bauern und Interessengruppen, die biologisch nachhaltig angebaute Ware fördern wollen und wo die Kundschaft dann auch erwarten kann, dass es sich um ganz sauberes Gemüse auch Fleisch und Obst handelt.

Carla: Ja, die Standards hier, kennst du die?

Britta: Es gibt diese Food – wie heißt die – FDA – Food and Drug Administration, die wohl Standards hat, aber nicht so streng, hier hatte ich mich einmal auf einem Farmers Markt mit einem unterhalten, der sagte, das sie liebend gern den Demeter-Status erfüllen, aber das Problem ist, ein Feld weiter wird genmanipuliertes Soja angebaut…

Carla: Das denke ich auch.

Britta: Und das ist zum Beispiel auch mit den verschiedenen ökologischen Standards in Deutschland nicht vereinbar.

Erstens ist genmanipuliertes Getreide sowieso EU weit verboten, aber sie dürften überhaupt nicht in der Nähe eines solchen Feldes sein, wo auch der Pollenflug dazu beitragen würde, dieses organisch angebaute Gemüse oder Obst zu verunreinigen.

Carla: Und wie schafft man das in Deutschland, in dem kleinen Land.

Isoliert.

Britta: Es ist erst einmal verboten.

Und deswegen kriegen sie hier keinen Ökostandard.

Carla: Ja, das genmanipulierte Getreide.

Aber, wenn ich einen Bauern habe, der die ganzen Kriterien erfüllt und zwei Felder weiter ist eben noch ein Bauer, der auf die normale Art anbaut.

Da ist doch genauso Verunreinigung im Boden gegeben.

Das gibt es doch gar nicht.

Das kann man doch nicht isolieren.

Kann ich mir nicht vorstellen.

Britta: Ich denke, dass sie diese Standards regelmäßig wieder abfragen, ob sie diese Bedingungen erfüllen und je nach dem wird das Gütesiegel wieder vergeben oder eben aberkannt.

Es gab auch einige Fälle letztes Jahr, wo es aberkannt worden ist.

Im Bereich der Fleischherstellung.

Carla: Warum da?

Britta: Da war Verunreinigung im Tierfutter.

Ökofleisch darf sich nur so nennen, wenn das Tier eine Grasfütterung zum Beispiel hatte, also nur Gras gefüttert, oder auch draußen auf der Weide war.

Und die Frau, die wohl jahrelang, 20 Jahre lang, einen hohen ökologischen Standard erfüllt hatte, die hat einfach nicht so viel Gras herschaffen können und hat das dann gemischt mit anderen Futtermitteln, die eben nicht dem Standard entsprechen.

Jetzt kann man sagen, dass ist sehr kleinlich, und das Zeug ist auch wahnsinnig teuer in den Läden – einerseits, andererseits, denke ich, dass gerade so diese Ökofleisch oder Ökolebensmittelbewegung in Deutschland bewirkt hat, dass sich die Leute auch anders ernähren.

Carla: Ja, dass man sich bewusster ist, was man eigentlich isst, erstens einmal gesundheitsmäßig zweitens auch mengenmäßig.

Ich frage mich auch, ist es Sinn der Sache, dass alles in großen Mengen so unglaublich billig ist, dass ich wirklich konsumieren kann, nicht nur essen sondern alles andere eben auch, bis zum Geht-nicht-mehr, anstatt sich bewusst zu werden, okay das Fleisch ist sehr teuer, das Ökofleisch, vielleicht reicht es, wenn ich alle drei Wochen mal ein Steak habe.

Ich brauche nicht jeden Tag Fleisch oder vielleicht brauche ich nicht immer das tollste exotischste Gemüse auf dem Tisch, wenn es eigentlich nicht die Saison ist.

Einschränken alles ein bisschen ist, das ist, glaube ich, auf lange Sicht das Einzige was geht.

Britta: Meinst du, die Leute sind dazu bereit?

Carla: Nein, manche ja, aber dann geht es über den Geldbeutel.

Das Problem ist natürlich, dass die Alternative ist Billigschrott (also Massen), der katastrophal produziert wird irgendwo.

Egal, ob es Essen ist oder andere Güter, und dass noch mehr konsumiert wird; deshalb glaube ich, es wäre besser, wenn vieles noch teurer wäre.

Auch Kleidung.

Auch Kleidung.

Ich brauche keine 30 T-Shirts im Schrank, habe ich, leider, aber fünf täten es auch.

Teuerer, wie früher, teurer, haltbarer , weniger oft gewechselt, das ist das Einzige, finde ich, glaube ich, auf die lange Sicht, wir sind ja ein bisschen elitär in der Beziehung.

Wir können es uns leisten, so einkaufen zu gehen und machen uns da nicht viel Gedanken darüber, aber die große Masse dieser Welt hat diese Möglichkeit nicht.

Britta: Also, ich habe mich jetzt eigentlich entschlossen viel mehr Made in the USA zu kaufen von den Klamotten her.

Dafür eben einfach weniger oder ein, zwei Dollar mehr auszugeben.

Einfach, weil es Waren hier gibt.

Wie kann man Produzenten, die hier herstellen, unterstützen, indem man sagt, finde ich gut.

Also, American Apparel, als Kooperative aus Los Angeles, finde ich ein ganz tolles Projekt und unterstützenswert und auch hier gibt es in Pennsylvania kleinere Hersteller von Kinderklamotten.

Die sind durchaus teuer, aber dann kriegt eben der Sohn zwei Nummern größer und dann hat er das etwas länger.

Carla: Aber ich glaube, es gibt nur sehr wenige Menschen, die das wirklich so durchziehen.

Britta: Ja, das ist so die Frage, wie man es verkauft.

Carla: Ja, ich kenn mich da nicht aus, ich bin kein Fachmann, aber ich habe hier das Gefühl, dass das hier von der Regierung, der Konsum, so gewollt ist, denn die wollen ja nicht, dass man spart.

Amerika lebt, die ganze Marktwirtschaft lebt vom Konsum.

Und wenn ich mir zum Beispiel diese riesigen Kaufhallen angucke, Cosco oder Target, die Zielgruppen sind ja im Grunde Leute ohne Geld, mit wenig Geld, sagen wir mal so, wird gekauft, gekauft, gekauft.

Aber von denen kannst du nicht erwarten, dass die irgendwo hingehen und ein Made in USA-T-Shirt kaufen, das 60 Dollar kostet, statt 4 Dollar Made in China von Target.

Das funktioniert nicht, die Leute haben das Geld nicht.

Carla und Britta sprechen über das Wohnen, Umwelt und Recycling

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Carla and Britta talk about living in the USA as Germans. Carla has been living in the US for many years. Britta has just recently moved to Washington DC. She is still wondering about the differences in the two life-styles. (Carla und Britta reden über Deutsche, die in Amerika wohnen. Carla lebt seit vielen Jahren in den Staaten. Britta ist erst kürzlich nach Washington DC gezogen. Sie wundert sich immer noch über die Unterschiede beider Kulturen.)

Britta: Was hier, also mir auch noch auffällt, was ja auch gerade ein aktuelles Thema ist, ist so ein Haus zu besitzen, Eigentümer, Eigentümerin eines Hauses zu sein, was in Europa, noch nicht einmal in Europa, vielleicht gerade Deutschland nicht der Fall ist, das sich jeder hier ein Haus erwerben kann, oder auch den Ehrgeiz hat, ein Haus zu erwerben.

Da ist es eher, du mietest ein Haus oder du mietest eine Wohnung und da bleibst du dann, und je nachdem wie deine Familie dann wächst, oder mit wem du zusammen wohnst, dann gehst du halt in eine größere Wohnung.

Aber das Familienhaus ist, denke ich, für viele einfach unerschwinglich.

Carla: Unerschwinglich, ja

Britta: Im Vergleich hier, dass die Leute doch sehr mobil sind und gar nicht erwarten können, dass sie in ein neues Haus gehen.

Carla: Ja, man kann, man kann, wenn man von den großen Städten sich entfernt, ein schönes großes Haus für 250.000 Dollar bekommen.

Das ist undenkbar in Deutschland.

Die Größe sowie so nicht.

In Deutschland wird alles gebaut für die Ewigkeit gebaut.

Sehr hohe Qualität bei allem.

Hier ist man bereit auch einmal mit Pappwänden zufrieden zu sein.

Man wohnt ja auch nicht ewig in dem Haus.

Es ist eine andere Einstellung, glaube ich.

Dadurch ist hier das Wohnen, das Häuser bauen, wesentlich billiger, und deshalb können sich das so viel mehr Menschen das leisten.

Und es ist mehr Platz.

Noch dazu.

Britta: Das sicherlich.

Aber auch von der Bauqualität.

Und dann auch so das Heizen mit der Lüftungsanlage, fand ich auch erst einmal gewöhnungsbedürftig.

Zu sagen, man hat Heizkörper, Gasheizung, wie es in Deutschland eher üblich ist, oder dass man vielleicht die Fenster komplett isoliert hat, um Energie zu sparen.

Solche Konzepte sind hier, glaube ich, noch am Anfang.

Carla: Ganz am Anfang.

Ganz am Anfang.

Aber es bessert sich deutlich in den letzten zwei, drei Jahren, glaube ich, ist es immer mehr ein Thema.

Es taucht immer mehr auf in den Medien, immer mehr in den Zeitungen.

Und auch, selbst wenn es wirklich, wenn du dir die Beilage Home (Washington Post), die Hausbeilage anschaust, wo es plötzlich darum geht, wie man Energie sparen kann.

Sei es der Umwelt zu liebe oder dem Geldbeutel zu liebe.

Also, es wird immer mehr thematisiert jetzt.

Das war jahrelang vorher kein Thema, überhaupt nicht.

Britta: Ich denke auch, dass es ein absoluter Wirtschaftszweig sein müsste hier, in Amerika.

Carla: Ja, ich glaube, der kommt auch.

Britta: Innvoation, weil hier 300 Sonnentage sind, oder in den großen Wüsten oder trockeneren Landstrichen, einfach ganz andere Möglichkeiten sind als in Deutschland, wo man mit Sonnenergie denke ich jetzt nicht so attraktive Anreize setzen kann, dass die Leute sich das massenhaft auf die Dächer setzen, sondern da eher Windenergie oder auch Isolierung.

Aber hier müssten eigentlich alle Dächer voller Sonnenpanele sein.

Carla: Ja, das würde sich anbieten.

Britta: Aber, vielleicht ist es in Kalifornien anders, dass es da vermehrt ist.

Carla: Dass die Menschen vielleicht selbst mehr Interesse daran haben, aber solange das nicht unterstützt wird, so massiv wie in Deutschland zum Beispiel.

In Deutschland wird ja, wie heißt der Ausdruck, subventioniert.

Wenn dies nicht der Fall ist, da ist kein Geld zu machen.

Dann sind nicht genügend Leute da, die von sich aus ein Interesse haben.

Wie sagt man, das ist mein Deutsch, an Energiesparmaßnahmen.

Ganz genau, ja.

Britta: Ja, aber, wir haben den Wasserhaushalt wirklich, ich weiß nicht, ich glaube von 300 Dollar auf 50 Dollar gesenkt, und…

Carla: Wie?

Britta: Was mit Gewohnheit zu tun hat, wie oft man duscht, wieviel Wasser tatsächlich dann auch im Klo heruntergespült werden muss.

Dass es eben so ganz simple Sachen sind, die man ändern kann in seinem eigenen Verhalten, die sofort auf den Geldbeutel auch positive Auswirkungen haben.

Carla: Aber … aber, ich glaube, wenn ich so zurückdenke, wir sind so aufgewachsen im Grund auch.

Auch durch die Generation unserer Eltern, die es noch gewohnt waren, dass man spart.

Und dann bestimmte Dinge: seit 20 Jahren muss man im deutschen Supermarkt bezahlen für eine Plastiktüte.

Da kommen die Leute irgendwann von alleine auf die Idee, dass sie ihre eigene Tasche oder einen Korb mitbringen sollen.

Das wird jetzt hier so langsam diskutiert und nur in den ganz grünen Supermärkten, wie Wholefoods zum Beispiel, die wollen das jetzt zum Beispiel ausfasen, abschaffen.

Im Mai oder so, letzte Plastiktüte.

20 Jahre danach.

Britta: Das ist schon erstaunlich.

Carla: Die hinken schwer hinterher.

In diesen Dingen, ja

Britta: Das sind unsere Mülltüten, die wir nicht mehr haben.

Dann müssen wir dann die Mülltüten wieder kaufen.

Ganz habe ich das noch nicht so verstanden.

Aber was ich faszinierend finde, dass diese wieder verwendbaren Tüten ein richtiger Boom ist.

Carla: Ja.

Britta: Dass es Firmen gibt, die spezielle Designs anfertigen für diese wieder verwendbaren Einkaufstüten.

Das ist dann wieder das Schöne, dass so etwas gleich als Idee aufgenommen wird, umgesetzt wird.

In Deutschland hat man oft diese bedruckten Stoffbeutel, die jetzt aber nicht unbedingt ein Accessoires sind.

Carla: Ja.

Hässlich.

Britta: Wo man sagt, die nehme ich doch gerne mit, oder früher aus Kunststoff noch, die Nylontaschen.

Carla: Rein funktional

Britta: Rein funktional.

Überhaupt nicht attraktiv.

Aber, hm, ja

Carla: Hier habe ich schon schöne Taschen gesehen.

Die machen richtige Statements, manchmal sind sogar Aufdrucke politisch irgendwas drauf, manchmal sind es schöne Stoffe, schöne Farben

Britta: Oder auch die Reistaschen, die dann bunt und psychedelisch aussehen, die gab es mal bei Trader Joes.

Carla: Ah, die habe ich nicht gesehen.

Das sagt mir jetzt nichts.

Britta: Runde, bauchige, was sehr sinnvoll ist, das gab es auch letztes Jahr Kühltaschen, wieder verwendbare Kühltaschen.

Sehr sinnvoll.

Eine Superidee.

Da können die Europäer denke ich auch noch viel lernen.

Eben zu sagen, es muss funktional sein, aber es muss auch schick aussehen.

Es muss ein Statement geben.

Carla: Man muss es den Leuten erleichtern, ihr Leben zu ändern.

Das ist, glaube ich auch leichter, wenn du attraktive Möglichkeiten schaffst.

Also ich meine, nicht allein die Einkaufstüte, das ist auch bei anderen Sachen der Fall.

Dass es attraktiv wird, Energie zu sparen.

Das es attraktiv wird, Dinge wieder zu verwerten – vor allem bei den Amerikanern, die wollen es bequem und schön.

Britta: Wird hier überhaupt richtig recycled.

Also, Recyclingpapier habe ich hier noch nicht so gesehen…

Carla: Papier, Glas und Plastik.

Aber, wie das dann verwertet wird tatsächlich.

Da habe ich keine Ahnung.

Ob es wirklich oder wieviel Prozent davon wirklich wieder in den Kreislauf reinkommen, keine Ahnung.

Das weiß ich nicht.

Britta: In Deutschland sagen Behörden, wir verwenden nur recyceltes Papier.

Wir versuchen erst einmal auch das Papier zu reduzieren, in dem wir viel elektronisch auf den Weg geben.

Formulare können direkt am Computer ausgefüllt werden, solche Sachen, die dann ins E-Government gehen.

Das ist absolut sinnvoll.

Oder auch das Pfandflaschensystem, was jetzt wieder eingeführt worden ist oder Pfanddosen.

In manchen Bundesstaaten gibt es das ja.

Ich versthe aber nicht, dass die Regelungen so unterschiedlich sind.

In DC gibt es gar keine Regelung.

Ich glaube in Delaware gibt es wieder eine Regelung, dass man Pfandflaschen dort abgeben kann, oder Dosen abgeben kann, dass die Dosen gewogen werden, und dafür kriegt man dann für das Weißblech ein paar Cents.

Das ist so unterschiedlich.

Was vielleicht möglich wäre, das doch für ganz Amerika zu regeln.

Carla: Aber bei den Pfandflaschen zum Beispiel bin ich mir nicht so sicher.

Da habe ich auch in Deutschland schon gehört, dass die Wiederverwertung der Pfandflasche Energieaufwand-mäßig nicht besser ist, nicht besser ist als das Wegwerfen, als das Recycling, sagen wir, als das Einschmelzen.

Die müssen ja gereinigt werden, dann transportiert werden, und die müssen auch vom Material her wahrscheinlich wesentlich besser produziert sein, weil sie ja mehrmals benutzt werden müssen.

Carla und Britta sprechen über das amerikanische Leben

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Carla and Britta talk about living in the USA as Germans about food and dining-out. Carla has been living in the US for many years. Britta just recently moved to Washington DC. She is still wondering about the differences in the two life-styles. (Sie sprechen über amerikanisches und deutsches Essen und Essenskultur. Carla lebt seit vielen Jahren in den Staaten. Britta ist erst kürzlich nach Washington DC gezogen. Sie wundert sich immer noch über die Unterschiede beider Kulturen.)

Carla: Das Leben, die Einstellung, das Leben auf der Straße.

Britta: Was macht das Leben auf der Straße aus?

Carla: Du meinst, was es bei mir ausmacht?

Oder, was es bedeutet in Europa.

Britta: Wie muss man sich das vorstellen?

Carla: Dass es natürlich ist, dass es natürlich gewachsen ist, dass Menschen auf der Strasse sind, dass es nicht nur zum Ausgehen ist.

Wie hier zum Beispiel in Adam´s Morgan oder in Georgetown, da ziehen sich die Leute schön an und gehen aus.

Junge Leute in die Disco oder sonst was.

Wie in Italien zum Beispiel oder in Deutschland beim Straßenfest sind kleine Kinder, da sind die Omas.

Das ist natürlich, find ich, gewachsen.

Britta: Warum glaubst du, ist das in Amerika nicht?

Carla: Hm, gute Frage.

Britta: Was fehlt da so an Lebenseinstellung, damit man mehr Zeit auf der Straße verbringt.

Das ist auch etwas, was mir am Anfang gleich aufgefallen ist, dass die Straßen sehr leer sind, dass man in der Stadt selber eher Obdachlose sieht, die sich auf der Straße befinden, aber keine Leute, die miteinander reden.

Carla: Nein, wär eigentlich viel besser als bei uns.

Carla: Das ist gewachsen bei uns.

Da kommt diverses zusammen.

Ich mein, die Geschichte hier, dass erst einmal alles aufs Auto ausgelegt war, dass die Neighborhoods, die Nachbarschaften, nicht zum Herumlaufen gedacht waren, sondern dass alles mit dem Auto gemacht wird, nehme ich mal an.

Britta: Meinst Du das ändert sich jetzt, wenn der Benzinpreis so hoch ist, dass die Leute laufen?

Carla: Nein, das glaube ich überhaupt nicht.

Da müsste der Preis schon so hoch gehen, dass man es sich einfach nicht mehr leisten kann.

Aber ansonsten, vielleicht in 20 Jahren.

Ich glaub es nicht.

Britta: Wenn du so ans Essen denkst, wie würdest du ein typisch deutsches Mahl beschreiben.

Carla: Für mich?

Britta: Ja.

Carla: Spätzle.

Spätzle.

Britta:Was sind Spätzle?

Carla: Eine süddeutsche Nudelart.

Ja, kann man das so sagen?

Und Knödel, Semmelknödel, irgendwas mit Rahm mit Pilzen, Sauerbraten.

Das ist so ein typisch deutsches Mahl, zumindest in Süddeutschland.

Denk ich, Oder.

Zumindest aus Süddeutschland.

Das Sonntagsessen.

Aber auch andere Sachen: Fisch, Kartoffel, Senfsoße, solche Sachen.

Das Einfache.

Das einfache Essen.

Dann natürlich das Vesper.

Was man hier überhaupt nicht kennt.

Britta: Was ist Vesper?

Carla: Ein Brot.

Ein gutes Bauernbrot und dazu hast du verschiedenen Arten von Wurst, Schinken und Käse, und Gürkchen, Radieschen und Salat – das typisch deutsche Abendessen.

Würde ich sagen.

Typisch, oder ist das Klischee

Britta: Nein, das Brot sowieso, richtig Brot mit Kruste, man kaut – vielleicht eine Brezel, ein Brötchen mit den unterschiedlichsten Körnern drin.

Carla: Die Backwaren.

Britta: Die Backwaren, genau.

Einfach so die Tradition, das Brot, das Brot zum täglichen Essen

Carla: Zum täglichen Essen gehört…

Britta: Dazugehört…

Carla: Das ist hier nicht der Fall.

Als Sandwich vielleicht zum Lunch oder Baguette zum Abendessen dazu.

Aber es ist nicht wirklich ein Essen wie bei uns.

Auch nicht zum Frühstück.

Also, ich bin aufgewachsen mit Brot oder Brötchen mit Butter oder Marmelade.

Das kennt hier niemand.

Hier ist Frühstück entweder ein Cereal oder Eier und Speck, so das richtig Deftige, aber ansonsten kennt man das hier nicht.

Britta: In Deutschland hat man das nicht, dass man im Restaurant gleich ein Glas Wasser zum Essen kostenlos dazu bekommt, sondern man muss eher ein Glas Wasser bestellen entweder, und dann noch sprudelndes Wasser oder stilles Wasser, aber das kostet dann auch alles extra.

Und hier ist es ja, dass…

Carla: Ja, meistens Leitungswasser.

Für das andere muß man auch gut bezahlen

Britta: Wenn du jetzt so das Essengehen vergleichst, mit dem, wenn du in Deutschland essen gehst und in Amerika, wo siehst du da die Hauptunterschiede?

Carla: Hmm, das ist schwierig, das kommt darauf an, wenn man eine Hauptstadt nimmt wie Washington, vermisse ich glaube ich nichts.

Da vermisse ich eher etwas in Deutschland, weil man unheimlich viel verschiedene Küchen kennenlernt.

Aber auf dem Lande ist es eine Katastrophe hier Essen zu gehen.

Das ist glaube ich, gute englische Tradition.

Das Essen ist einfach lausig.

Selbst an der Küste frischer Fisch – die machen alles kaputt, alles.

Das wird in Teig eingebacken.

Du bekommst keine Shrimps ohne, dass außen herum – wie nennt man das – Panade ist, aber ekelhaft.

Alles trieft und ist voll mit Mayonnaise.

Das ist richtig widerlich.

Aber in den Städten isst man ausgezeichnet.

Hier.

Britta: Ich denke auch, dass man hier auch öfters Essen geht als in Deutschland.

Carla: Ja.

Komischerweise, obwohl es so viel Geld kostet

Britta: Aber, weil es schnell ist.

Man muss nichts machen.

Carla: Alle sind busy, busy.

Britta: Beschäftigt.

Carla: Entweder man geht Essen oder man hat das Carry-Out.

Das ist ja in Deutschland auch nicht üblich, oder.

Britta: Wir waren letzten Freitag Essen, und ich muss sagen, es war eine große Enttäuschung.

Was hier aber überhaupt kein Problem ist.

Du formulierst es im Restaurant, dass Dir die Sachen nicht schmecken und die werden sofort von der Rechnung genommen.

Du musst es nicht weiter begründen.

Das ist in Deutschland vielleicht nicht unbedingt der Fall.

Carla: Der Kunde ist König hier

Britta: Oder, dass dann das Trinkgeld entsprechend ausfallen muss, was in Deutschland, bei uns nicht unbedingt der Fall ist, weil das Trinkgeld in den Rechnungen meistens enthalten mit 15% ist.

Dass man dann höchstens die Summe aufrundet, aber nicht wie hier, noch einmal 15 bis 20 Prozent noch zusätzlich auf die Rechnung bringt.

Und wenn man dann mit dem Service nicht einverstanden war, ich denk, dann muss man trotzdem Trinkgeld geben.

Carla: Muss man trotzdem, weil das ist das Gehalt.

Die haben kein Gehalt, kein wirkliches.

Britta Also überhaupt keins.

Carla: Ich glaube in vielen Lokalen haben sie gar kein Gehalt.

Die leben wirklich von diesen Tips.

Britta: Es ist dann tatsächlich wirklich schwierig, die richtige Wahl zu treffen.

Carla: Das Richtige zu finden ist schwierig.

Es wird in Washington DC selbst schwieriger, weil in Washington die Klientel ist so, dass die Lokale sich nicht mehr allzu sehr anstrengen müssen, und unglaublich viel Geld verlangen können, und trotzdem ihre Kundschaft haben und von Leuten, die gerne und sehr viel Essen gehen habe ich gehört, dass man jetzt in die Suburbs gehen muss für richtig gutes Essen, fvr allem für ethnisches Essen.

Silverspring, Rockville.

Das sind so… da wohnen ja auch die ethnischen Minderheiten.

Nicht mehr Downtown

Britta: Ja wobei Downtown ist dann eher Politiker, Lobbyisten

Carla: Ja, die nicht gucken, was das Zeug kostet

Britta: Oder die es dann absetzen können von irgendwelchen Steuern.

Irene’s kürzliche Reise nach Malta

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Irene talks with Steve about her recent trip to Malta. (Irene spricht mit Steve über ihren kürzlich stattgefundenen Reise nach Malta)

Steve: Guten Abend

Irene: Guten Abend, Steve

Steve: Guten Abend, Irene, wie geht’s?

Irene: Oh, es geht mir gut.

Es ist schön, dass wir uns wieder einmal hören und ich könnte Dir eine ganze Menge erzählen, denn du weißt vielleicht, dass ich in Malta war.

Steve: Ja, das weiß ich…

Irene: Und ich hab da viel erlebt, ich hatte eine wunderschöne Zeit dort.

Steve: Wo liegt Malta?

Irene: Malta liegt im Mittelmeer.

Steve: Im Mittelmeer.

Irene: Ja, im Mittelmeer am Zipfel vom Stiefel von Italien.

Italien sieht ja aus wie ein Stiefel, und an der Spitze ist eine kleine Insel, und das ist Malta.

Malta ist, wie soll ich das mal erklären, Malta ist in erster Linie ein Ort, der sehr, sehr viele Tempel hat.

Es ist sehr interessant für einen Menschen, der sich für alte Kultur interessiert, der sich für alte Tempelanlagen interessiert.

Ich habe Leute getroffen, die sagen nach einer Woche, oh ich bin froh, dass ich jetzt wieder gehen kann.

Aber ich denke, ich könnte noch hundert Mal nach Malta und es wäre noch nicht langweilig.

Steve: Was ist das für ein Volk, Malteser.

Sind sie ein lateinisches Volk oder arabisches Volk.

Irene: Sie haben einen arabischen Einschlag und das merkt man auch an ihrer Sprache.

Sie sprechen, die Heimsprache ist maltesisch und dieses Maltesisch hat Ähnlichkeit mit Arabisch.

Aber alle Personen, die ein wenig mehr Bildung haben, besuchen englische Schulen, wobei die Privatschulen kostenpflichtig sind.

Aber die Malteser legen sehr viel Wert darauf, dass die Kinder eine gute Ausbildung bekommen.

Steve: Ich glaube Malta hat vorher zu England gehört, oder.

Irene: Ja, also der Streit geht darüber, ob Malta eine Kolonie war oder nicht.

Die meisten Menschen sagen, Malta war eine Kolonie, aber ich hörte auch eine andere Version, dass es eine besondere Art von Kolonie war, dass England nicht so sehr die Herrschaft hatte, sondern, dass viel Freiheit bestand.

Aber, es ist seit Januar so, dass Malta zur europäischen Gemeinschaft gehört, und nun haben sie nicht mehr das maltesische Geld.

Es waren die maltesischen Lira zuvor, und jetzt haben sie den Euro.

Wir müssen also kein Geld mehr wechseln.

Steve: Wieviel Bevölkerung hat diese Insel?

Irene: Oh, jetzt fragst du mich was.

Ich weiß es nicht mehr.

Steve: Kann es fünfzigtausend, hunderttausend sein.

So viel ist es nicht, oder?

Irene: Es ist nicht allzuviel.

Aber das Eigenartige ist, es hat viele schmale hohe Häuser.

Das Treppenhaus ist genauso schmal.

Und wenn die Leute umziehen, oder sie bekommen ein neues Möbelstück, dann müssen sie einen Kran ordern.

Das heißt, man sieht dort in allen Straßen Krane.

Und wenn diese Leute dann umziehen, dann laden sie alles in diese Körbe vom Kran, geben es auf den Lastwagen, und ziehen dann damit um.

Steve: Diese Krane sieht man auch in Amsterdam, glaub ich.

Irene: Ah, ja

Steve: Vielleicht ist das auch ein bisschen ähnlich

Irene: Das kann möglich sein.

Steve: Und, warum bist du nach Malta gereist?

Irene: Du weißt ja, dass ich ein Schwabe bin und man sagt den Schwaben nach, dass es sparsame Menschen sind.

Und Malta ist in der Zeit von Mitte November bis Mitte Februar das preiswerteste Land, um es zu besuchen und um dort Englisch zu lernen.

Sie haben mehrere Schulen.

Sie haben ganz viele Schulen.

Und ich habe dort die Schule von LAL besucht.

Ich habe sie schon letztes Jahr besucht, aber in diesem Jahr hatte ich eine noch bessere Lehrerin.

Und so kann ich das Interessante mit dem Nützlichen verbinden, weil ich eben gerne mit vielen Menschen Englisch sprechen möchte.

Aber im letzten Jahr waren wir zu viele Schüler aus Deutschland in der Klasse, und es wurde sehr viel Deutsch gesprochen.

In diesem Jahr war es besser, und außerdem waren wir eine nette Gruppe mit vier bis fünf Ladies aus Deutschland, und wir haben uns entschieden, dass wir in der Zeit wo wir beisammen sind, Englisch sprechen.

Das war sehr interessant, und wir haben auch oft versucht, dass wir Einheimische gefragt haben und dass wir uns mit denen auf Englisch unterhalten haben.

Die hatten viel Freude an uns.

Steve: Die Lehrer und Lehrerinnen kommen aus England

Irene: Nein, sie kommen aus Malta

Steve: Ah, aus Malta

Irene: Oftmals haben sie auch einen leicht maltesischen Akzent.

Sie können teilweise das Th nicht richtig deutlich sprechen.

Aber die Lehrerin in diesem Jahr, die konnte das sehr gut.

Die war sehr aufmerksam.

Wir hatten oftmals auch, während sie an der Tafel etwas schrieb, haben wir uns unterhalten, dann hat sie sich umgedreht und uns korrigiert.

Also, sie war sehr aufmerksam.

Steve: Und die Studenten waren von Deutschland und von welchen anderen Ländern.

Irene: Wir hatten zwei Studenten aus Korea, zwei Studenten aus Russland, zwei Studenten aus der Türkei, ein Student aus der Schweiz und zwei aus Deutschland.

Steve: Und sie haben alle auf Englisch miteinander gesprochen.

Irene: Ja, aber was mich sehr gewundert hat, waren die koreanischen Teilnehmer.

Der eine junge Mann war 28 Jahre.

Er lernte in der Schule schon 10 Jahre lang Englisch.

Er war jetzt seit Oktober bis Januar schon in dieser Schule.

Er hatte dort als Anfänger wieder begonnen, aber sprach nicht Englisch.

Wenn er sprach, dann sprach er die meiste Zeit mit seiner Nachbarin, dieser Koreanerin in Koreanisch, er sprach nicht Englisch.

Steve: Ja, man muss ein bisschen Wut haben, die Sprache zu lernen und das muss auch Spaß machen.

Und ich glaube in Korea und auch in Japan, dass das Englisch in Schule, ist sehr… nicht traurig, aber boring, wie sagt man.

Irene: Langweilig

Steve: Ja, langweilig und viel Grammatik.

Ich glaube, dieser junge Mann sollte vielleicht bei uns, bei LingQ studieren.

Mehr hören und lesen und Spaß haben.

Irene: Es gibt viele Menschen, die sagen, die können das nicht, so zu lernen, wie ich es zum Beispiel mit LingQ mache.

Sie wollen einen Ansprechpartner, einen persönlichen, mit dem sie Auge in Auge sprechen können.

Und für mich, ich habe gemerkt, dass das für mich das nicht das vorrangig Wichtige ist.

Ich finde, wie du es auch sagst, die Zeit, die ich in die Volkshochschule gehe, ist oftmals langweilig, weil die Leute, die da zusammenkommen haben nicht die gleichen Interessen.

Sie haben mehr das Interesse sich zu treffen, als das Interesse, wirklich Sprache zu lernen

Steve: Wenn man in einer Klasse sitzt, muss man die anderen Leute hören.

Die sprechen schlecht zum Beispiel Englisch.

Es ist langweilig und man muss auch selbst sprechen.

Man hat Druck.

Man fühlt sich nicht wohl.

Man will nicht in dieser fremden Sprache sprechen, weil man viele Fehler macht.

Man hat diese Tension, diese Spannung.

Und das glaube ich, das ist nicht gut, um Sprachen zu lernen.

Viele Leute glauben, sie müssen einen Lehrer haben, sie müssen irgendwen haben, die sagen, du musst das oder das machen.

Das ist ein Fehler.

Die Leute müssen erst also genießen, müssen diese Sprache lieben und das können sie auch selber machen.

Sie brauchen keinen Lehrer.

Aber die meisten verstehen diese Dinge nicht.

Auch wenn du sagst, also ich studiere mit LingQ und es geht sehr gut, es macht mir sehr viel Spaß…

Irene: Freude

Steve: Ich mache viele Fortschritte.

Aber sie glauben es nicht, die anderen Leute.

Irene: Sie glauben es nicht.

Steve: Die anderen Leute und das ist auch mit Deutschen und Japanern, Spanier – es spielt keine Rolle.

Russen.

Sie sind überzeugt, dass man Sprachen so lernen muss, wie sie es in der Schule gelernt haben.

Sie sagt man.

Ich habe mein Deutsch vergessen.

Eben, dass diese Weise nicht funktioniert.

In der Schule 5 Jahren, 10 Jahre, wie dieser Koreaner.

Das hat nicht funktioniert.

Und es wird nicht funktionieren.

Dann sagst du diesem Mann, du musst nicht so auf diese Weise studieren.

Sagt der, doch das muss so sein.

Aber das hat nicht funktioniert.

Warum musst du immer auf diese Weise studieren.

Aber die Leute sind überzeugt.

Irene: Mein bestes Erfolgserlebnis war als wir letztes Jahr Besuch hatten von meinen Verwandten hatten, die ja in USA leben.

Mein Bruder ist inzwischen gestorben und dadurch möchte ich gerne Kontakt mit meinen Neffen und mit meiner Nichte haben, und das ist nur möglich, wenn ich Englisch lerne.

Die sind berufstätig und haben kein Interesse Deutsch sehr zu pflegen: Sie brauchen in erster Linie ihr Englisch und sie brauchen Spanisch.

Und sie haben letztes Mal gesagt, sie waren ganz erstaunt, wieviel ich inzwischen gelernt hatte.

Und sie haben dann gesagt, wenn Du so gut Englisch sprichst, brauchen wir nicht Deutsch lernen.

Steve: Ich habe gestern mit unserem russischen Studenten gesprochen.

Er hat gesagt, dass er mit uns ungefähr anderthalb Jahre studiert, und er hat sehr viele Fortschritte gemacht.

Und er sagt zu seinen Kollegen, sie müssen mit LingQ studieren und diese Leute, sie wollen das nicht, obwohl sie in diesen anderthalb Jahren keine Fortschritte gemacht haben.

Aber, sie wollen nicht, sie akzeptieren nicht, dass es eine andere Art und Weise gibt, Sprachen zu lernen.

Das ist unser Problem.

Nicht nur, dass wir unsere Website verbessern müssen, aber wir müssen auch besser erklären, warum unsere Methode gut ist.

Das ist unser Problem.

Irene: Ich meine, dass das die anderen das erst akzeptieren, wenn sie spüren oder wenn sie sehen, welchen Erfolg ein anderer hat.

Schau, du hast mich erlebt.

Ich habe bei LingQ angefangen, dieses Jahr im März.

Ich konnte Jill oder dem Support nicht richtig ausdrücken, was ich eigentlich möchte.

Und ich war ein wenig hilflos.

Ich war auch ein wenig verärgert, weil es niemanden gab, der mir in Deutsch etwas erklärt hat.

Aber, es war vielleicht gut, weil ich mich selbst zurechtfinden musste.

Ich war gezwungen schneller zu lernen, um zu verstehen, wie ich mit LingQ zurechtkomme.

In der Zwischenzeit kann man in jeder Sprache Hilfe finden.

Das ist sehr vorteilhaft.

Aber, wenn ich überlege, was ich mich schwer getan habe im März und wie gut ich in der Zwischenzeit bin, und dann kann ich nur jedem empfehlen, dass er mit LingQ arbeitet.

Steve: Und Irene, Du hast auch sehr viele, sehr gute Content (Inhalt) auf Deutsch gemacht für unsere Anfänger, und ich danke Dir sehr für deine Arbeit.

Irene: Erstens macht mir das sehr viel Spaß, und ich freue mich über jeden, der Deutsch lernen möchte.

Und ich schreibe auch immer wieder denjenigen, die Deutsch lernen möchten, sie sollen mir sagen, was ich bringen soll.

Weil… manchmal ist man etwas hilflos und ich bin kein Deutschlehrer, deswegen bin ich drauf angewiesen, dass mir andere sagen, ich habe da und da Schwierigkeiten und ich möchte gerne darüber etwas wissen.

So wie es ein Teilnehmer auch gemacht hat.

Und dann schreibe ich einen Artikel, der demjenigen vielleicht helfen kann.

Steve: Okay, heute haben wir ganz viel gesprochen.

Ich hoffe, dass unsere Teilnehmer, die lernen Deutsch, die werden mich nicht imitieren, dass sie von Dir lernen und so sage ich Dankeschön und ich hoffe, wir können das noch einmal machen

Irene: Alles klar Steve, es war sehr schön mit Dir zu sprechen.

Steve: Auf Wiedersehen.

Irene: Bis zum nächsten Mal

Steve: Danke, Tschüss.