Frühjahrsputz (Spring Cleaning)

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Carla and Britta talk about spring cleaning. Britta does not mind to clean, but more as a therapy. She is not so enthusiastic about cleaning the whole house as nobody appreciates the work. (Carla und Britta sprechen über den großen Frühjahrsputz. Britta hat nichts gegen das Putzen, sie sieht es aber eher als Entspannung. Das ganze Haus möchte sie nicht sauber machen, weil ohnehin niemand die Arbeit zu würdigen wüsste.)

Britta: Was ich eben noch ansprechen wollte, weil du das auch gesagt hast mit deinem Frühjahrsputz.

Es ist ja wohl kompliziert, sein Haus irgendwie klar zu kriegen.

Ich muss sagen, ich putze jetzt nicht so viel.

Auch nicht so perspektivisch, dass man zwei Monate Zeit braucht, wenn die Tochter ihre Abschlussfeier von der Schule hat.

Wo man sich zwei Monate vorbereiten muss, nur damit die Kids sehen, die Fenster sind sauber, die Teppiche sind sauber.

Carla: Die interessiert das gar nicht.

Nur die Eltern, wenn die dabei sind, unbedingt.

Das ist das erste, was ich mache, wenn ich in ein Haus komme, schau ich, ob die Fenster geputzt sind.

Nein…

Britta: So eine bist du also.

Carla: Lad mich nicht mehr ein.

Das ist lächerlich.

Hab ich noch nie so etwas gehört.

Also, zwei Monate putzen für irgendwas.

Bist du fertig bist mit Putzen ist es schon wieder dreckig.

Allein schon deshalb macht es eigentlich überhaupt keinen Sinn.

Ich putze erst immer kurz davor, damit es dann auch hält.

Britta: Da stand auch.

Sie wollen nicht, dass Ihre Gäste in die Küche kommen.

Sie können es aber kaum verhindern, weil sich meistens da die Gäste versammeln, weil es einfach meist ein netter Platz ist.

Machen Sie doch Ihren Boden sauber.

Zwei Tage vorher.

Dann sage ich, dann ist der Boden schon wieder dreckig.

Carla: Dann darfst du die Küche zwei Tage vorher eben nicht benutzen.

Es wird alles hermetisch abgeriegelt.

Zu der Zeit gehst du in die Garage und wartest, bis die Gäste kommen.

Britta: Vielleicht müssen sie auch nur Platz füllen.

Das ist einfach absurd.

Carla: Das ist lächerlich …Und ich mein, dass man mit Essig und was war es noch…

Britta: Baking Soda…Backpulver

Carla: Das sind alles alte Hüte.

Also, was der ganze Artikel gesollt hat, ist mir ein Rätsel.

Britta: Ich muss gestehe, ich habe Backpulver auch schon vorher gekauft, und ich habe versucht damit sauber zu machen.

Und das Ergebnis war, dass unsere Dusche ganz weiß war, weil ich nicht… das Backpulver verreibst du ja – dann schäumt es – dann meinst du, du duschest es wieder ab.

Aber ich habe nicht alle Ecken erwischt.

Deswegen waren überall weiße Schlieren von dem Backpulver.

Und da war auch so eine komische Schicht.

Und deshalb bin ich etwas skeptisch, ob das überhaupt was bringt.

Carla: Also, zum Reinigen von Flächen habe ich es noch nicht benutzt.

Ich benutze es meisten um unsere Zahnputzgeräte, diese Mundduschen und solche Sachen oder Teile von Kaffeemaschinen oder so was mit Essig plus Waschpulver – äh – Backpulver sauber zu machen.

Dieser schäumende Effekt wirkt und der Essig natürlich.

Britta: Und damit machst du die Kaffeemaschine sauber?

Carla: Oder auch den Ausguss, ich gieße das ab und zu in den Ausguss.

Das reinigt, Gerüche gehen weg.

Ich weiß nicht, wie es chemisch wirkt.

Man soll ja damit auch seine Zähne putzen.

Britta: Ja, ich kauf eigentlich auch immer so eine Zahnpasta.

Das ist ja an sich ein angenehmer Geschmack.

Und was stand da noch.

Dass man sich für die richtig harten Arbeiten die Professionals, die Profis ins Haus holt.

Carla: Du sollst deine Möbel Dampfreinigen, nur weil ein paar Leute zu Besuch kommen.

Britta: Die machen es dann wieder dreckig.

Carla: Die dürfen gar nicht drauf sitzen.

Britta.

Eigentlich müssten die Professionals dann kommen, wenn die Gäste weg sind.

Die müssten eigentlich aufräumen.

Carla: Natürlich, weil danach hat man den Dreck.

Britta: Hast Du schon einmal so eine Firma benutzt?

Carla: Einmal beim Einzug.

Eine professionelle Reinigungsfirma nicht.

Nur bei unserem Einzug in unser neues Haus habe ich den Teppichboden auf dem Speicher reinigen lassen.

Da habe ich überhaupt nichts davon gemerkt, dass der dann sauberer war als vorher.

Der ist auch hell beige.

Sehr ungeschickt.

Aber, da habe ich nichts gemerkt, vielleicht hat er besser gerochen.

Britta: Wie machst du das mit den Fenstern?

Weil hier sind ja oft so diese Kastenfenster…

Carla: Die man nicht von außen reinigen kann, zumindest in den oberen Stockwerken.

Hab ich noch nie reinigen lassen, deshalb kann man durch oberen auch nicht mehr durchgucken.

Britta: Wie machen das Bekannte oder Freunde?

Carla: Viele lassen ein, zweimal im Jahr jemanden kommen.

Aber, da denke ich, nun mein Gott, läßt du die einmal kommen, vier Wochen später sieht das Fenster wieder genauso aus, mit dem Blütenstaub, Regen, was auch immer.

Nein, mach ich nicht.

Jetzt habe ich Gott sei Dank die neuen Fenster dicht, die kann ich jetzt öffnen.

Nach innen.

Britta: Dann kannt du die zumindest sauber machen?

Carla: nicht wie in Deutschland so wie ne Tür, die kann man so reinklappen.

Da kann ich jetzt die Außenfläche auch sauber machen.

Britta: Wie machst du das mit den Oberlichtern in der Küche?

Carla: Da muss Bernhard gelegentlich aufs Dach klettern.

Aber auch nur ab und zu.

Britta: Mit dem Schlauch?

Carla: Ne, einfach so.

Britta: Hast du jemand für den Garten?

Carla: Nein, nein, niemals.

Ich habe noch keinen Gärtner getroffen, den ich in meinen Garten lassen würde.

Nein, nein, das mache ich alles selbst.

Britta: Hier summen ja im Herbst, diese Blattbläser, Laubbläser.

Die hatte ich auch vorher noch nie gesehen.

Da hatten wir uns jetzt auch einmal erkundigt.

Mit Benzin oder mit Strom und dann die Kantenschneider mit Benzin, mit Strom… Da kann man, weiß ich gar nicht, da hat man eine Batterie von Gartengeräten, die man anscheinend haben muß, weil ich lass jetzt hier alles wachsen.

Die Wiese ist eigentlich schon ziemlich voller Unkraut.

Carla: Dann wird sie auch schön.

Die Bienen freuen sich.

Rasen ist eine Monokultur, eine ungesunde.

Britta: Ist es deswegen, weil viele Rasen hier gar keine Farbe haben.

Carla: Wie meinst du das keine Farbe?

Britta: Also, die nicht mehr grün sind, sondern dieses grau flächenweise.

Carla.

Aber nur je nach Saison im Winter.

Das ist unterschiedlich.

Es gibt Gras, das stirbt und du musst neu einsäen und es gibt Gras, das kommt von alleine wieder.

Es gibt sehr viele unterschiedliche Sorten.

Es gibt Gras, das wird im Winter welk, braun, anderes bleibt grün übern Winter.

Das kommt auf die Grassorte an.

Britta: Echt, ich fand das sehr erschreckend.

Irgend jemand hat mir dann gesagt, dass es hier auch mal den Trend gab, die Wiese grün anzusprühen.

Carla: Das passt – Las Vegas.

Britta: Wie man da drauf kommt.

Unkraut kann ich ja verstehen, und hier gibt es einiges an Kräutern oder Wiesenkräutern, die ich jetzt nicht so attraktiv finde.

Carla: Ja, jede Menge.

Britta.

Aber eine Wiese grün sprühen, das ist ja eher ungewöhnlich.

Carla: Nein, im Garten… hm… ein Unkraut…, da gibt es so einen Spruch: Ein Unkraut ist alles, was da wächst, wo man es nicht haben will, das ist das Einzige, was ein Unkraut auszeichnet.

Ansonsten ist es einfach eine Pflanze.

Bloß, weil die irgend jemand nicht im Laden verkauft und die nichts kostet und von alleine kommt, ist die nicht schlechter oder schlimmer als eine andere Pflanze.

So sehe ich es.

Und deshalb wächst bei mir auch alles Mögliche im Gras – wenig Gras – sehr viel “Unkraut” – in Anführungszeichen.

Meinem Mann ist es egal, meiner Tochter ist es egal, warum, soll ich’s tun.

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