Jürgen & Vera – Computers

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Jürgen and Vera talk about computers and their components.(Jürgen und Vera sprechen über Computer und deren Bestandteile.)

VERA: Hallo Jürgen.

JÜRGEN: Hallo Vera.

VERA: Ja, wir haben uns heute ein Thema überlegt und zwar hast du doch neulich deinen Rechner neu gemacht?

JÜRGEN: Ja, ganz genau.

Und Computer ist eh’ mein Lieblingsthema.

VERA: Genau.

Aber ich mache ja auch gerne etwas mit dem Computer.

Deswegen interessiert mich das Thema natürlich auch.

Warum hast du denn letztens so viel an deinem Computer gebastelt?

JÜRGEN: Ja, mein Computer war schon relativ alt.

Das Betriebssystem war schon zu alt, die Festplatte zu klein und dann wurd’s Zeit, dass man einen neuen Computer sich aufsetzt.

VERA: Also liefen dann einige Programme nicht mehr so, wie du es dir gewünscht hast?

JÜRGEN: Ja, er war schon ziemlich langsam geworden und neue Programme ließen sich gar nicht installieren, weil er halt nur Windows 98 drauf hatte.

VERA: Oh, das ist natürlich schon wirklich ziemlich alt.

Und hast du dir dann einfach einen kompletten, neuen Rechner gekauft oder wie bist du vorgegangen?

JÜRGEN: Ja, ich habe im Grunde nur das Gehäuse genommen, das Alte, und hab innen drin die ganzen Innereien neu gemacht, wie zum Beispiel das Mainboard.

VERA: Das Mainboard alleine war’s aber nicht, wenn ich gesehen habe, was du da alles für Sachen angeschleppt hast.

JÜRGEN: Ja, das Mainboard ist im Grunde die Hauptsache in dem Computer.

Dazu kommt natürlich noch ein neues Netzteil, weil das Alte auch nicht mehr gut war, die Festplatte, musste ‘ne neue rein, die hat dann zu dem Mainboard nicht mehr gepasst, ein neuer Prozessor und, na ja, da kam doch allerhand zusammen.

VERA: Hast du dir diese Sachen dann alle selber herausgesucht oder bist du da in ein Geschäft gegangen und hast gesagt, ich brauch jetzt mal neue Teile für meinen Computer?

JÜRGEN: Ja, ich hab mir vorher schon Gedanken gemacht, was brauchst du und was nimmst du am besten, und dann habe ich schon so eine Art Einkaufszettel gehabt und damit bin ich dann in das Geschäft und hab mir die passenden Teile herausgesucht.

VERA: Also erst mal ein Mainboard und dann zu dem Mainboard den passenden Prozessor dazu.

JÜRGEN: Genau.

Das Mainboard ist im Grunde das Grundgerüst.

Und dazu müssen dann passend die anderen Teile dazu gekauft werden, damit auch alles miteinander harmoniert.

VERA: Ah ja.

Und das Netzteil muss ja auch eine bestimmte Leistungsfähigkeit haben, wenn ich mich da richtig erinnere.

JÜRGEN: Genau.

Das Netzteil darf nicht zu schwach sein, darf aber auch nicht so laut sein, dass es einen nicht stört und die Mindestvoraussetzungen müssen schon stimmen.

VERA: Und was für eine Festplatte hast du jetzt eingebaut?

Wie viel Speicherplatz bietet die?

JÜRGEN: Ja, die Festplatte hat 500 GB (Gigabyte).

VERA: 500 GB, da kannst du aber schon ein paar Daten drauf speichern.

JÜRGEN: Ja, da passt schon ordentlich was drauf.

VERA: Warum brauchst du so viel Speicherplatz?

JÜRGEN: Ja, da kommt schon einiges zusammen; dies Programm und da Bilder, da ein Video und da ist ruckzuck die Festplatte voll.

VERA: Das stimmt.

Mit Bildern und Videos bekommt man die Festplatte wirklich schnell voll.

Das kenne ich auch.

Und du hast gesagt, du hattest noch Windows 98 drauf.

Was hast du denn jetzt für ein Betriebssystem gewählt?

JÜRGEN: Ja, ich habe jetzt Windows XP genommen, weil das ein, ja denk ich mal, ein ausgereiftes Betriebssystem ist, und Windows Vista wollte ich mir nicht antun.

Da denke ich, da bleibst du lieber bei dem guten alten XP.

VERA: Ja, ich hab auch von einigen Leuten gehört, dass manche Programme darauf nicht laufen und sie sich dann viele neue Programme kaufen mussten und die sind ja nicht so ganz billig.

JÜRGEN: Genau.

Die Programme sind das eine und dann muss das Ganze ja auch funktionieren miteinander und Windows Vista ist halt noch sehr neu und ja, es läuft noch nicht so rund, habe ich das Gefühl.

VERA: Was hast du noch gebraucht?

Brauchtest du auch eine neue Grafikkarte oder ist Grafik für dich nicht so wichtig?

JÜRGEN: Ja, die Grafikkarte ist auf dem Mainboard mit drauf und es ist keine super Grafikkarte, aber für meine Bedürfnisse reicht sie alle mal.

VERA: Also du willst keine tollen Spiele damit machen?

JÜRGEN: Genau.

Der Computer ist eher für Bürosachen geeignet, außer für Spiele.

So was, das brauch ich eigentlich, auf diesem Computer zumindest, nicht.

VERA: Ja, dann sind die Anforderungen an die Grafik natürlich nicht so hoch.

Und Soundkarte, wie sieht es damit aus?

JÜRGEN: Ja, auch die Soundkarte ist eine einfache Soundkarte, die ja auf dem Mainboard ist und das reicht auch.

VERA: Und für einen Computer, da braucht man ja auch noch eine Tastatur und eine Maus.

Aber die hattest du wahrscheinlich noch, oder?

JÜRGEN: Genau.

Die Maus und die Tastatur konnte ich von dem alten Computer übernehmen und die funktionieren auch prima, und, ja warum soll ich sie dann nicht übernehmen.

VERA: Genau.

Und Bildschirm hattest du dir ja auch erst vor einiger Zeit einen neuen zugelegt, wenn ich mich richtig erinnere.

JÜRGEN: Genau, ein Bildschirm war auch schon ein Neuer da.

Ein Flachbildschirm, und der ist auch vom neuesten Stand, und so war im Grunde alles zusammen.

VERA: Und wie lange hast du dann gebraucht, um den PC dann letztlich erst einmal auseinander zu bauen und dann wieder zusammen zu bauen?

JÜRGEN: Also der Zusammenbau mit Mainboard und so weiter hat etwa ‘ne halbe Stunde gedauert.

VERA: So schnell?

JÜRGEN: Ja, das ging recht flott.

Und die meiste Zeit war eigentlich das Betriebssystem einzurichten und das hat, ich glaube, fast zwei Stunden gedauert.

VERA: Das ist natürlich schon ganz schön lange.

Aber das liegt auch an den Updates oder waren die Updates danach noch zu machen?

JÜRGEN: Ja, das Betriebssystem überhaupt braucht sehr viele Einstellungen und bis die ganzen CDs geladen werden, das dauert halt schon ‘ne ganze Weile.

VERA: Und was war dann das Nächste, was du aufgespielt hast?

JÜRGEN: Ja, nach dem Betriebssystem kam dann das Virenprogramm.

Das hat auch noch mal eine ganze Zeitlang gedauert, bis das konfiguriert war.

Dann musste ein Update gemacht werden, damit wieder die aktuellen Virenschutzprogramme drauf waren und als (‘wenn’ ist regional) das alles soweit fertig war, dann kamen dann die Programme dran.

VERA: Das kann einen wirklich ganz schön aufhalten.

Da konntest du aber auch Programme verwenden, die du schon hattest oder musstest du die auch neu besorgen?

JÜRGEN: Ja, die meisten konnte ich nehmen, von den alten Programmen.

Ich musste aber auch teilweise neue nehmen und deswegen hat das auch etwas länger gedauert.

VERA: Und hat dann alles gleich funktioniert oder gab es noch ein paar Probleme?

JÜRGEN: Na ja, so alles funktioniert nicht immer sofort.

Da ist mal ein kleiner Fehler und da muss man noch was ändern, aber im Großen und Ganzen hat es dann nachher doch geklappt.

VERA: Wie viele PCs hast du denn schon so eingerichtet, wenn du mal so zurückdenkst?

JÜRGEN: Och, insgesamt kommen bestimmt so 20 Stück zusammen.

VERA: Da hast du ja schon richtig Routine.

JÜRGEN: Na ja, Routine nicht, aber ein bisschen kenne ich mich schon aus.

VERA: Ja ich hab ja auch schon ein paar PCs eingerichtet, aber irgendwie ist es komisch, man hat immer wieder andere Probleme, das ist so mein Gefühl.

Bis man alle Einstellungen so hinbekommen hat, da kann man manchmal ganz schön viel Zeit mit verbringen und kämpft ganz schön rum, bis alles so läuft.

JÜRGEN: Genau.

Es ist immer irgendwas Neues.

Da hat man den Einen schön zusammenbebaut, dann kommt der Nächste, da ist wieder ein anderes Problem, also es kommt immer irgendwas Neues dazu.

Es ist niemals das Gleiche.

VERA: Genau.

Zumal man ja das Problem hat, dass jeder Rechner, oder dass meistens der nächste Rechner, ein anderes Mainboard hat und schon ist wieder irgendetwas anders.

JÜRGEN: Genau.

Aber heute ist das alles Modulsystem – das ist heute einfacher, als (‘wie’ ist regional) es früher war – wird einfach zusammen gesteckt und eigentlich sollte es dann passen.

VERA: Also ich bin immer froh, wenn mein Rechner läuft und wenn ich nichts dran einstellen muss und ich hoffe, er tut es auch noch lange, aber mein Rechner ist ja auch erst zwei Jahre alt.

Obwohl – zwei Jahre in dem Bereich natürlich doch dann schon wieder sehr lange ist.

JÜRGEN: Ja, in zwei Jahren kann sich sehr viel verändern.

Gerade in Sachen Computer sind (‘ist’ ist falsch) zwei Jahre schon eine relativ lange Zeit.

VERA: Gut.

Aber meine Ansprüche sind ja auch nicht so extrem und für die Sachen, die ich mache bin ich mit meinem Rechner ganz zufrieden.

Na Jürgen.

Dann danke für das Gespräch.

JÜRGEN: Ja, ich danke dir.

VERA: Und ich hoffe, dass wir bald wieder hier sitzen und ein Gespräch aufzeichnen.

Tschüss.

JÜRGEN: Bye-bye.

Anmerkung: Zusatzinformationen und Erläuterungen zu diesem Podcast findet man in der Sammlung “GermanLingQ Zusatzinformationen”: http://www.lingq.com/learn/de/store/33230/#44768

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