Jolanda and Vera – Food

Study the transcript of this episode as a lesson on LingQ, saving the words and phrases you don’t know to your database. Here it is!

Jolanda and Vera talk about Cooking and Food. Jolanda und Vera sprechen über Kochen und Essen.

Hallo und herzlich willkommen zum deutschen Podcast von LingQ.

Hier ist Vera und gleich hört Ihr mich eine Unterhaltung mit Jolanda führen.

Dieser Podcast ist auf eine ganz besondere Art entstanden.

Jolanda und ich haben nämlich nach der Aufzeichnung unseres letzten Podcasts noch ein wenig miteinander geplaudert und im Laufe des Gesprächs kamen wir auf die Idee, dass dieses Gespräch auch für einen Podcast geeignet wäre.

Die Aufnahmesoftware lief während unseres Gesprächs weiter und deshalb könnt Ihr unsere Unterhaltung nun hören.

Jolanda und ich wünschen Euch viel Spaß dabei.

VERA: So, da bin ich wieder.

JOLANDA: Ja, ich auch.

VERA: Ich muss mal gucken, ob ich das ein bisschen kürze, weil das ist jetzt relativ lang gewesen und ich weiß jetzt nicht, wie viel wir da doppelt hatten.

Das sehe ich dann mal.

JOLANDA: Ja.

VERA: Aber wenn nicht, lassen wir es halt so lange.

Also ich denke, es war auch ganz lustig.

War ganz in Ordnung.

Du kannst aber ruhig auch mal überlegen, ob dir irgendein Thema einfällt, über das du gern mal reden willst.

Ich meine, die Themen hatte ich jetzt mir alle so überlegt.

JOLANDA: Ja, ja.

Ich habe mir mal was aufgeschrieben, aber jetzt habe ich es nicht.

VERA: Brauchen wir nicht jetzt.

Also ich denke mal, das reicht jetzt erstmal für heute, oder?

JOLANDA: Ja.

Ja, ich glaube schon, ja.

VERA: Ich will jetzt noch ein bisschen Wäsche machen und ein bisschen Koffer packen und was man halt so alles machen muss, gell.

Und du hast geschrieben, dass du jetzt fastest?

JOLANDA: Ja, das habe ich wieder abgebrochen, ja, weil ich ja eingeladen war.

Ja, aber das ist so seltsam.

Wenn ich nichts esse, dann bekomme ich plötzlich Energie.

VERA: Deswegen wollte ich jetzt gerade sagen, vielleicht hast du auch eine Unverträglichkeit auf irgendwelche Lebensmittel.

JOLANDA: Verschiedene Dinge haben sie schon überprüft und finden nichts.

Ja.

VERA: Wenn nicht, musst du das so machen, wie die das machen, wenn die ‘nen richtigen Test machen, dass man auch wie du jetzt erstmal fastest und dann fängt man an mit einer Gruppe Nahrungsmitteln und isst nur Lebensmittel aus dieser Gruppe und sieht, wie es dann geht, eine Woche lang.

Dann kommt das nächste Nahrungsmittel dazu.

Dass man meinetwegen mit Getreide anfängt, dann kommen (kommt ist falsch) vielleicht Milchprodukte dazu, dann kommen irgendwie vielleicht Eier dazu, dann kommt Fleisch dazu.

Dann musst du mal gucken.

Da gibt’s bestimmt so Pläne, wie man das genau macht.

Und das machen die bei Leuten, wo die sonst nichts herausfinden und manchmal klappt es damit.

Oder – gut ‘ne Bekannte von mir – die hat dann rausgefunden, dass sie Laktose-Intoleranz hat.

Aber sie hat’s halt anders gemerkt, aber das wusste sie auch nicht, und seitdem sie dann auf Laktose verzichtet ist es besser geworden.

Oder vielleicht hast du ein Mineralwasser, was du nicht verträgst, ja.

JOLANDA: Eben.

Irgendetwas muss es doch sein.

VERA: Das denke ich auch.

Wenn du sagst, dass es dir mit Fasten aber besser geht, dann denke ich, dass es schon in der Richtung wahrscheinlich etwas ist.

JOLANDA: Kann schon sein.

Gut, klar, also für mich ist Fasten auch immer eine Meditationszeit.

Also ich faste nicht nur wegen den körperlichen Dingen, sondern es ist für mich auch eine spirituelle Angelegenheit.

VERA: Ja, aber deswegen alleine würde es dir ja nicht besser gehen.

Also ich denke, das hat dann schon auch was mit der Ernährung zu tun.

JOLANDA: Ja, ja, ja.

Aber ich esse ja so gern.

Und ich habe so gerne ein Glas Wein und … Aber darum kann ich nicht einfach, oder will ich auch gar nicht, ohne Nahrung sein.

VERA: Stimmt.

JOLANDA: Es gibt ja Leute, die wirklich über Jahre ohne Nahrung leben.

VERA: Na, das kann ich mir nicht vorstellen.

JOLANDA: Hast du diesen Film gesehen?

Ähm – Am Anfang war das Licht.

VERA: Nein, habe ich nicht gesehen.

Geht es da um dieses Thema?

JOLANDA: Ja, ja, also das ist ein Dokumentarfilm, wo wirklich Leute über Jahre ohne Nahrung leben.

VERA: Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, aber … okay.

JOLANDA: Ja.

VERA: Also irgendwo muss ja normal Energie herkommen.

JOLANDA: Ja, aber die nehmen das aus der Luft.

Oder aus dem Universum.

Also das ist …

VERA: Also ich kann’s eigentlich nicht glauben, aber okay.

Was wollte ich denn jetzt sagen?

Jetzt ist es weg.

Irgendetwas wollte ich noch sagen.

Ach so, wenn du gerne isst, dann musst du mal den Film Julie & Julia angucken, oder Julia & Julia, ich weiß jetzt gar nicht so genau, wie er heißt, mit Meryl Streep.

Da geht’s um Kochen und Essen.

JOLANDA: Oh!

VERA: Den haben wir am Wochenende geguckt.

JOLANDA: Ist das jetzt ein Kinofilm, oder?

VERA: Oh, der war vor einem oder anderthalb Jahren im Kino und ich habe ihn auf DVD neulich günstig bekommen.

Und es ist jetzt nicht so ein extrem aufregender Film, aber er erzählt die Lebensgeschichte von zwei Frauen, die gerne kochen.

Die eine so nach dem zweiten Weltkrieg – hat die gekocht -; die muss ‘ne ganz bekannte Köchin oder Kochbuchautorin gewesen sein in den USA, und das andere spielt praktisch heute und handelt von einer jungen Frau, die die ganzen Rezepte aus diesem Kochbuch nachkocht und sich auch dieser Köchin dann nahe fühlt.

Und es wird dann die Lebensgeschichte dieser zwei Frauen erzählt.

JOLANDA: Hei, ja.

Und das heißt Julia …?

Kannst du’s mir schreiben, wie der Film heißt?

VERA: Warte mal ‘ne Sekunde.

Ich hole gerade mal die Hülle, damit ich’s auch richtig schreibe.

… Also, er heißt Julie & Julia.

Er ist mit der Meryl Streep.

Die sehe ich halt sehr gerne, die mag ich sehr gerne, und was mir auch gefallen hat ist dann dieses Extra, wo sie darüber berichten, wie der Film gedreht worden ist.

Das hat mir auch gefallen.

Das fand ich auch ganz schön und da hat dann der eine Schauspieler erzählt, dass sie bei der einen Szene, da essen sie Bruschetta.

Das sieht schon sehr lecker aus, also am liebsten möchte man wirklich reinbeißen, wenn man’s sieht, und als sie diese Szene gedreht haben, da musste er 32 Stück aber davon essen.

JOLANDA: 32!

VERA: Also ich sage mal, normal würde man vielleicht vier, fünf Stück davon essen mit Appetit und dann wäre man satt, ja, und der musste 32 Stück davon essen und der hat es dann so gemacht, dass er vorher nichts gegessen hat, den ganzen Tag schon immer, und sie hatten ihm auch extra einen Eimer hingestellt, falls er sich übergeben muss.

Und … also das fand ich dann schon beeindruckend, also was Schauspieler so auf sich nehmen.

JOLANDA: Ja, also da läuft schon einiges.

Auch hinter den Kulissen, also, ist nicht immer … Kennst du übrigens die Videos von Oliver, wie heißt er jetzt, Oliver, der Engländer.

VERA: Ich habe ihn mal gesehen, aber ich gucke mir normal nicht so Kochshows oder Kochsendungen oder so was an, aber ich habe ihn mal in irgendeiner Show gesehen, da haben sie mal ein kleines Stück gezeigt von ihm und meine Arbeitskollegin, die war glaube ich mal in London und hat ihn besucht da.

JOLANDA: Ja, also ich schaue mir das manchmal an um mein Englisch, also meinen Englischwortschatz – apropos Lebensmittel – etwas – ja – anzueignen und ich finde diesen Typ total cool, also der hat ja so einfach begonnen.

Der hat bei sich Zuhause für Freunde gekocht und dann irgendwann wurde das mal aufgenommen und so hat sich das von sage mal Null zu einer Prominenz entwickelt.

Also jetzt geht er in Schulen und berät dort die Leute, ja, wie sie sich besser ernähren können oder sollen und macht da wirklich Aufklärungsarbeit.

Also es gibt Kinder, die kennen nicht mal die einfachsten Früchte oder Gemüse, weil die immer nur Fertiggerichte essen.

VERA: Hm.

Ja, so was gibt es hier bei uns auch.

Ja so was gibt es hier bei uns auch.

Der Alfons Schubeck (Anmerkung: Falsch, Johann Lafer ist richtig), der macht das auch und zwar mit der Uni Fulda zusammen.

Darüber habe ich nämlich mal einen Artikel geschrieben für meine Reihe “A bis Z: Geschichten aus der Zeitung”, darum weiß ich das so genau.

JOLANDA: Aha.

Ja, ja, also das finde ich natürlich schon …also wenn man so mit einer Leichtigkeit den Leuten auch wirklich gutes Wissen vermitteln kann, also das … ja, ja eben.

Und Kochen ist ja so wichtig und Essen sowieso.

Ach, ach ich esse doch so gern.

VERA: Ja, ich esse auch gerne.

Und ich koche auch gerne.

Meistens jedenfalls.

Siehst du, jetzt hätten wir doch darüber auch schon wieder einen Podcast aufnehmen …

JOLANDA: Ja, aber vielleicht kannst du das ja verwenden.

VERA: Also ich hab’s jetzt aufgenommen, weil das läuft jetzt automatisch mit sobald ich Skype anmache, weil ich das so habe …

JOLANDA: Also ich habe das während dem Sprechen, habe ich da letztlich daran gedacht, wow, also das wird ja wieder so interessant.

VERA: Genau.

Aber weißt du, was ich dann in jedem Fall jetzt noch anmerken möchte, das wir nämlich gestern afrikanisch Essen waren.

Hast du das schon mal gemacht?

JOLANDA: Nein, afrikanisch war ich noch … nein, nein.

VERA: Das war auch unser erstes Mal und zwar haben wir so einen Schlemmerblock.

Ich weiß nicht, ob es bei Euch auch so was gibt.

Also das ist so ein Gutscheinheft und mit diesen Gutscheinen bekommt man dann das zweite Gericht umsonst, wenn man zwei Hauptgerichte bestellt.

Das heißt man isst dann mit zwei Personen zum Preis von einer Person, wenn man gleich teure Sachen bestellt, und das ist ideal, wenn man mal Sachen ausprobieren will, finde ich.

JOLANDA: Ja.

VERA: Und dann war da ein Gutschein drin von diesem afrikanischen Restaurant und dann habe ich gestern gesagt, das probieren wir jetzt mal aus.

Der Jürgen wollte zwar gerne griechisch Essen gehen, aber mir war nach einem Experiment zumute und dann sind wir dahin gegangen und das war ganz faszinierend.

Das Essen kam dann in vielen Schüsseln und sie hat dann eine große Platte in die Mitte gestellt, die Bedienung.

Dort lag dann Fladenbrot drauf, ganz frisch gebackenes, und da drauf hat sie dann immer so esslöffelweise kleine Portionen gegeben von den verschiedenen Gerichten und wir haben dann ein Fladenbrot bekommen, das hat man dann in kleine Stücke sich passend gerissen und hat damit dann das Essen aufgenommen.

Also es gab kein Besteck.

Wir haben mit den Fingern gegessen.

JOLANDA: Ja, ja.

VERA: Und das war ganz interessant gewürzt und hat alles sehr, sehr gut geschmeckt.

Also das war dann ein Püree aus Kichererbsen dabei, es war ein Linsengericht dabei, Spinat, dann eine Mischung aus Kartoffeln, Bohnen und Möhren und als Fleisch gab es jeweils eine Art Eintopf mit Fleisch würde ich sagen – oder wie so ein Gulasch fast – mit Rindfleisch, das war relativ scharf, mit Hühnchenfleisch, das war sehr angenehm gewürzt, und mit Tartar, also so Rinderhack.

JOLANDA: Hm.

VERA: Und das hat alles ganz super lecker.

Also ich kannte das vorher auch nicht und wir waren alle begeistert und angenehm angetan und Vanessa hat es besonders gut gefallen.

Kannst du dir vorstellen warum?

JOLANDA: Ja.

Weil sie mit den Fingern essen durfte.

VERA: Genau.

Ich sehe schon, du kennst dich mit Kindern aus.

Ja, also da gehen wir bestimmt noch mal hin.

JOLANDA: Ja.

VERA: Und dann sieht man, dass dieser Schlemmerblock auch ‘ne tolle Erfindung ist, weil ohne den, wären wir da vielleicht gar nicht hingegangen und hätten das nie ausprobiert.

JOLANDA: Ja.

Ja.

Gute Idee.

VERA: Hm.

Ich habe dann die Kellnerin noch gefragt, aus welcher Region von Afrika die Gerichte stammen – weil Afrika ist ja groß – und sie sagte mir aus Äthiopien und Eritrea.

Und wenn man dort reingekommen ist, dann hat es schon so toll nach Gewürzen gerochen und ich liebe ja Gewürze und Kräuter und so etwas.

Also ich kann das nur empfehlen, das mal auszuprobieren.

JOLANDA: Ja, ja.

VERA: Gut, also das war jetzt ein ungeplanter Podcast.

JOLANDA: Aber ich glaube, das Thema ist ganz interessant und vielleicht können wir da ja so “Küche aus aller Welt” wieder mal, ja, uns etwas überlegen und unsere Erfahrungen weitergeben.

VERA: Das sollten wir auf jeden Fall noch mal vertiefen.

Und ich werde einen kleinen Vorspann dann sprechen für diesen Podcast noch.

JOLANDA: Hm.

VERA: Aber nur einen ganz kurzen und ja, jetzt bin ich mal gespannt, wie das angekommen ist bei unseren Zuhörern.

JOLANDA: Ja.

Wir warten gespannt auf Eure Rückmeldungen!

VERA: Genau.

Also ich werde mich jetzt dann hinsetzen und wieder ein Transkript anfertigen und dann werdet Ihr das in der deutschen Bibliothek von LingQ lesen können und das Audio dazu anhören können, also geht auf http://www.LingQ.com in die deutsche Bibliothek und da findet Ihr dann den Podcast.

Dann sage ich jetzt mal Tschüss Jolanda, bis zum nächsten Mal.

JOLANDA: Tschüss Vera.

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