Jolanda and Vera – Proverbs

Want to study this episode as a lesson on LingQ? Give it a try!

Jolanda and Vera talk about proverbs and how they can be applied in the context of language learning. Jolanda und Vera sprechen über Sprichwörter und deren Anwendbarkeit auf das Sprachen lernen.

VERA: Hallo und herzlich Willkommen zum deutschen Podcast von LingQ.

Ich bin Vera und Jolanda ist heute wieder bei mir.

Hallo Jolanda.

JOLANDA: Hallo Vera.

VERA: Über was wollen wir heute eigentlich sprechen?

JOLANDA: Ja, wie wär’s denn so mit einem Sprichwort, zum Beispiel “Aller Anfang ist schwer”.

VERA: Das wollen wir nicht hoffen, dass unser Anfang hier jetzt schwer wird, aber das Thema …

JOLANDA: Ich wollte dich doch so richtig provozieren.

VERA: Aber ich glaube, das Thema ist ganz gut.

Die Anregung haben wir uns ja geklaut.

JOLANDA: Genau.

Also ich habe es schon zuerst mal im Spanischen gehört von Oscar und Berta, die haben über Sprichwörter gesprochen.

Und jetzt ist es auch im Englischen aktuell.

VERA: Genau.

Ich habe mir auch den Podcast von Steve und Alex zu dem Thema angehört – Sprichwörter.

Ich glaube, ein japanisches Mitglied hatte danach gefragt.

JOLANDA: Ja, genau.

VERA: Und genauer gesagt wollte er Sprichworte hören und dann einen Bezug zum Sprachenlernen herstellen, welche Sprichwörter man auf das Sprachenlernen anwenden kann, nicht wahr?

JOLANDA: Ja.

Also eines, was ich manchmal anwende ist: “Übung macht den Meister.

VERA: Ja, ich glaube, das gilt in jedem Falle.

Das gilt nicht nur fürs Sprachenlernen, das gilt eigentlich für alles.

JOLANDA: Ja, ich glaube im Sprachen lernen ganz besonders.

Also wenn ich mir wirklich vor Augen führe, dass wirklich nur Übung den Meister macht, dann bin ich wieder mal getröstet und es gibt mir wieder Schwung für den nächsten Schritt.

VERA: Ja genau.

Das passt ja auch zu der Empfehlung, die Steve gibt, oder was auch in den Hilfeanweisungen für LingQ steht, nämlich dass man sich bestimmte Lektionen sehr, sehr oft anhören muss, vor allem am Anfang.

Wo jetzt auch wieder dann passt: “Aller Anfang ist schwer”, das Sprichwort, das du eben angeführt hast.

JOLANDA: Genau, ja.

VERA: Ja.

Und das der Anfang schwer ist, habe ich gerade wieder bei Französisch gemerkt.

Ich hatte eine sehr lange Pause gemacht mit meinem Französisch und habe jetzt wieder angefangen und das war unglaublich schwer, nach so einer langen Pause wieder reinzukommen, vor allem wenn man weiß, man hat es schon mal besser gekonnt.

JOLANDA: Ja.

Aber du weißt ja, “Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg”.

VERA: Ja, das ist auch ein gutes Sprichwort.

Und wo kein Wille ist, funktioniert es auch oft nicht.

Ja.

Also man muss etwas richtig wollen, nur dann strengt man sich auch an.

JOLANDA: Ja.

Und mit dem Wollen, ich glaube damit verbunden ist auch die Zielsetzung.

Wenn man Ziele hat, dann findet man auch einen Weg, diese Ziele zu erreichen.

VERA: Ja.

Da fällt mir dann auch ein: “Der Weg ist das Ziel.”

Manche finden dann den Weg um zu dem Ziel hinzukommen, zum Beispiel eine Sprache zu beherrschen, so schön oder so erquickend, dass sie diesen Prozess des Lernens dann richtig genießen.

JOLANDA: Ja, also ich finde, das sollte auch so sein.

Das man wirklich auch während dem Lernen wirklich Spaß hat und an den kleinen Schritten Freude hat, an den kleinen Fortschritten, an den kleinen Verbesserungen.

VERA: Ja, ohne Freude glaube ich, macht das ganze Lernen auch keinen Spaß.

Und deswegen ist es, glaube ich, auch sehr wichtig, dass man den richtigen Weg für sich selber wählt.

Zum Beispiel, in dem man Inhalte wählt, die einen persönlich auch ansprechen.

Der Eine mag zum Beispiel gerne Literatur und möchte gerne mit Büchern lernen und der Andere sieht gerne Filme und möchte dann lieber lernen indem er Filme oder Fernsehserien mit Untertiteln sich anschaut oder sogar ohne Untertitel um eine Sprache zu lernen.

Also der Weg selber, finde ich, der kann auch total unterschiedlich und total wichtig sein und vor allem, dass man den richtigen Weg für sich selber findet.

JOLANDA: Ja.

Das finde ich die Hauptsache.

Und das beinhaltet auch eine Gefahr, nämlich, dass man sich mit anderen vergleicht.

Ich weiß nicht, ist dir das auch schon passiert?

Also in Bezug auf Sprachenlernen?

VERA: Dass man so eine Art Wettbewerb schon daraus macht, meinst du?

JOLANDA: Ja, oder irgendwie … Ach, die sind erst so kurz am Lernen und können schon so viel und ich sollte doch das auch können.

Das ist mir kürzlich in einer Gruppenkonversation passiert.

Dass ich mich so … Wow, ich war einfach so erstaunt.

Und ich habe es dann umgedreht für mich.

Zuerst war ich enttäuscht, dass ich es nicht besser kann und dann habe ich dann gefragt: “Ja wie machst du das?”

Und bekam da eigentlich so ganz gute Tipps.

VERA: Ich kann mir das gut vorstellen, aber mir selber ist es so bisher noch nicht ergangen.

Also ich habe aber auch am Anfang Gruppengespräche gemieden, muss ich sagen.

Vielleicht auch, weil ich mir da noch sehr unsicher war, wie mein Niveau ist und ich bin eigentlich ein sehr unabhängiger Lernender.

Also ich schaue da relativ wenig nach rechts und links, sondern ich teste aus, was für mich selber gut funktioniert.

Also was für mich dann, sage ich mal, der richtige Weg ist.

JOLANDA: Ja.

VERA: Da kommt ja dann auch rein “Ohne Fleiß kein Preis”.

Das heißt, ich muss etwas dafür tun.

Es kommt nicht von alleine und die Anderen haben es auch nicht von alleine gelernt.

JOLANDA: Genau.

Aber wie sie es gemacht haben, also das ist dann eben der springende Punkt, oder?

VERA: Ja, genau.

Ich finde das toll, welche Möglichkeiten man hat, sich Anregungen von Anderen zu holen durch diese neuen Medien.

JOLANDA: Ja.

VERA: Nicht nur im Gespräch.

Bei YouTube findest du 1.000 Videos über das Thema oder auf Blogs kannst du nachlesen, wie Leute das machen.

Das Internet ist schon ein tolles Kommunikationsmedium und Informationsmedium, wo man sich ja wirklich alle Informationen, alle Tipps holen, die man braucht.

JOLANDA: Genau, ja.

Dazu kommt mir noch ein Sprichwort in den Sinn: “Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.

VERA: Hattest du denn schon Einsichten?

JOLANDA: Ja.

Ich schreibe zu wenig.

Ich spreche lieber in der Fremdsprache, als dass ich schreibe.

VERA: Ja aber da denke ich dann auch, was ist denn dein Ziel?

Wenn dein Ziel Schreiben oder die Fähigkeit zu schreiben nicht beinhaltet, dann ist es auch nicht wichtig, oder?

JOLANDA: Ja, das mache ich nur, wenn ich wirklich muss.

Ich rufe lieber schnell an.

VERA: Ja.

Und ich finde das ist dann auch okay.

Das ist halt das Schöne am unabhängigen Sprachen lernen, dass man seine Ziele selber bestimmen kann.

JOLANDA: Genau.

VERA: Ich denke, wir haben genug Sprichwörter hier in diese paar Minuten reingebracht um ein paar Anregungen zu geben oder ein paar Tipps.

Ich denke, wir könnten noch Stunden über Sprichwörter reden, weil, ich weiß nicht, es gibt bestimmt Tausende.

Ich denke, wir machen jetzt an dieser Stelle Schluss.

JOLANDA: Hm.

VERA: Und sagen: “Vielen Dank fürs Zuhören.

Text und Audio gibt’s natürlich dann wie immer in der deutschen Bibliothek von LingQ, also auf http://www.LingQ.com und dort kann man dann auch die Kommentarfunktion nutzen und uns sagen, wie es angekommen ist, oder was man sich so wünscht.

Dann bis zum nächsten Mal.

JOLANDA: Bis zum nächsten Mal!

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