Anke & Vera – Moving Houses

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Anke and Vera talk about Anke’s recent move. (Anke und Vera sprechen über einen Umzug von einem Haus in ein anderes Haus) Image courtesy of katielips.

VERA: Hallo Anke.

ANKE: Hallo Vera.

VERA: Sag mal, Ihr seid doch umgezogen, dieses Jahr?

ANKE: Ja, das stimmt.

VERA: Und wie war das so?

ANKE: Na ja, das war schon ganz schön stressig.

VERA: Warum war das stressig?

ANKE: Ja, wir mussten ja alles aus unserem alten Haus zusammenpacken, einpacken, damit wir es sicher in das neue Haus bringen.

VERA: Hattet ihr viele Sachen?

ANKE: Es geht.

Ich glaube, andere haben noch mehr.

Wir haben ja keine Kinder.

Deswegen war es nicht ganz so viel.

VERA: Und hast du dir dann vorher Umzugskartons besorgt und ..

ANKE: Ja, die haben wir von Freunden bekommen.

VERA: Und wie lange vorher hast du angefangen einzupacken?

ANKE: Also manche Sachen, die haben wir schon früh eingepackt, die wir zuhause nicht mehr so in Gebrauch hatten.

VERA: Und seid ihr dann mit einem großen Auto, alles an einem Tag, umgezogen oder habt ihr das so nach und nach gemacht?

ANKE: Die Sachen, die wir schon eingepackt haben (richtig: hatten), haben wir in Kisten in den Flur gestellt und dann hatten wir zum Schluss so zwei oder nein, eher drei Tage, in denen wir alles dann zusammen gepackt haben.

Und wir hatten ein großes Auto gemietet.

Da haben wir alles rein getan und haben es zu der anderen Wohnung gefahren.

VERA: Und wie viel Kartons waren das ungefähr?

Weißt du das noch?

ANKE: Na ja, das können schon so 20 gewesen sein.

Und dann, das Schlimmste waren natürlich dann die ganzen Möbel.

VERA: Warum war das schlimm?

ANKE: Da haben wir einen starken Mann gebraucht.

Da ist dann der Bruder von meinem Mann gekommen und die mussten ja alles tragen.

Das war nicht so leicht.

VERA: Und habt ihr die Möbel auseinander genommen oder habt ihr die im Stück transportiert?

ANKE: Das ist verschieden.

Natürlich konnten wir zum Beispiel einen Tisch nicht groß auseinander nehmen, aber beim Schrank, da haben wir ihn so zerlegt, wie es eben ging.

VERA: Also da habt ihr dann einzelne Teile gehabt und habt die dann mit dem Auto rüber gefahren.

ANKE: Das es möglichst leicht wurde.

VERA: Und wie lange hat es dann gedauert, bis die Möbel alle wieder standen?

ANKE: Oh, das waren bestimmt auch noch mal so zwei Tage.

VERA: Aber nach zwei Tagen habt ihr dann alle Möbel schon stehen gehabt?

ANKE: Ja.

Die Küche, die mussten wir ja nicht montieren, weil da habe ich natürlich bei dieser Gelegenheit gleich eine Neue bekommen.

VERA: Das ist ja toll!

Habt ihr sonst noch neue Möbel euch angeschafft (besser: Habt ihr euch sonst noch neue Möbel angeschafft).

ANKE: Ja, stimmt.

Zum Beispiel den Wohnzimmerschrank.

Den mussten wir auch nicht wieder aufbauen.

Da habe ich einen neuen bekommen.

VERA: Aber die anderen Möbel habt ihr mitgenommen?

ANKE: Ja, wenn ich jetzt so nachdenke.

Die meisten Sachen haben wir mitgenommen, aber es fehlen auch noch ein paar Kleinigkeiten, zum Beispiel haben wir im WC immer noch keinen Spiegel.

VERA: Dann weißt du ja morgens gar nicht, ob du ordentlich aussiehst.

ANKE: Nein, das ist ja nur im Gäste-WC.

Im Bad, da haben wir natürlich einen Spiegel.

VERA: Ja Gott sei Dank.

Ich habe mir jetzt schon Gedanken gemacht, wie du dann an die Arbeit gehst.

Und hast du alle Sachen inzwischen ausgepackt und eingeräumt oder gibt es irgendwo noch so eine Ecke, wo noch ein paar Kisten stehen?

ANKE: Obwohl es schon über ein halbes Jahr her ist, vermutest du das schon ganz richtig.

Wir haben noch eine große Kiste mit Bildern.

Ich kann mich immer noch nicht so entscheiden, wo ich was hinhänge.

VERA: Ich frage deshalb, weil, ich bin ja vor sechs Jahren umgezogen, und ich habe auch noch so ein paar Kartons im Keller, in denen Sachen drin sind, wobei das aber vor allem Bücher sind und ich gar keinen Platz habe in der Wohnung, in der ich jetzt wohne, um diese Bücher alle hinzustellen.

ANKE: Ja, das kann ich mir gut vorstellen.

VERA: Warum?

ANKE: Ja, du liest ja sehr viel und da möchte ich …, oder da beneide ich nicht die, die die ganzen Bücher tragen mussten.

VERA: Das stimmt.

Ich glaube, ich hatte auch deutlich mehr als 20 Kartons, allein wegen der vielen Bücher.

Und hast du die Gelegenheit auch genutzt, dir vielleicht sonst noch ein paar neue Sachen anzuschaffen?

ANKE: Aber jetzt fällt mir gerade noch ein, wo wir darüber reden, …

VERA: Ja.

ANKE: … du kannst dich ja sicher noch erinnern, dass du ja so bestimmt 20 Kartons mit deinen Büchern bei mir zwischengelagert hast.

VERA: Genau.

Klar kann ich mich daran erinnern.

Du hast eben erzählt, dass du auch eine neue Küche bekommen hast.

ANKE: Ja.

VERA: Warum hast du dir eine neue Küche gekauft?

ANKE: Wir haben ja immerhin fast 20 Jahre im alten Haus gewohnt und da habe ich mich schon auf neue Küche gefreut und hab das dann verwirklicht.

VERA: Und wie hast du das dann gemacht?

Bist du dann in ein Küchenstudio gegangen und hast dir mehrere Küchen angeschaut oder hast du dir einen Katalog genommen und hast dir da eine Küche ausgesucht?

ANKE: Wir haben ein Geschäft bei uns direkt im Ort und da bin ich hingegangen und habe (die … ) genau gesagt, was ich haben möchte und dort wurde die Küche auf uns maßgeschneidert.

VERA: Und was ist jetzt das Highlight deiner Küche, wenn du das so sagen solltest, was gefällt dir am allerbesten.

ANKE: Wir haben zum Beispiel den Herd in einer Ecke.

Das gefällt uns ganz gut.

Und am besten finde ich eigentlich den neuen, amerikanischen Kühlschrank.

VERA: Was ist denn ein amerikanischer Kühlschrank?

ANKE: Das ist ein großer Kühlschrank, mit einem Seitenteil (aus … ), das aus einem Kühlteil besteht und einem Seitenteil, welches das Gefrierfach ist.

VERA: Also anders als unsere normalen Geräte, die wir üblicherweise haben, wo oben der Kühlschrank ist und unten der Eisschrank oder wo es ein total geteiltes …

ANKE: Genau.

VERA: … Gerät ist.

ANKE: Ich sehe doch gerne diese amerikanischen Serien und da hat mir das schon immer gut gefallen, so wie bei “King of Queens” zum Beispiel.

Die gehen ja dann ständig an den Kühlschrank.

Nach diesem Beispiel wollte ich gerne meinen Kühlschrank haben.

VERA: Und bist du denn zufrieden mit dem Kühlschrank?

ANKE: Ja, der ist schon super.

VERA: Ja?

Und gab’s da schon Probleme?

ANKE: Nein.

VERA: Du hast mir doch mal was erzählt.

Komm, raus damit.

ANKE: Ja, er ist etwas lauter als ein normaler Kühlschrank, aber da haben wir uns dran gewöhnt.

VERA: Ich dachte jetzt eher an die Geschichte, dass er am Anfang dann gleich mal defekt war.

ANKE: Ach so.

Ja, das ist wie bei Autos auch.

Da haben wir wahrscheinlich ein Montagsgerät bekommen, aber das ist ja schon längst behoben.

VERA: Also jetzt funktioniert er einwandfrei?

ANKE: Ja.

Ich denk schon.

Ich hoffe es auch noch weiterhin.

VERA: Und da habt ihr jetzt auch genug Platz.

ANKE: Ach so, da fällt mir übrigens ein, es gibt ja sozusagen noch ein Highlight in der Küche.

Wir haben auch eine große Theke.

Also nicht so eine hoch gebaute Theke, sondern es sind Unterschränke und darauf eine Platte, die noch etwas größer ist und das ist wirklich toll.

Da können wir sehr gut Sachen abstellen und vorbereiten.

Eine gute Arbeitsfläche.

VERA: So beim Kochen für die Vorbereitungen …

ANKE: Genau.

VERA: … nutzt ihr das dann.

Und kochst du denn auch regelmäßig in deiner neuen Küche?

ANKE: Ja, meistens nur am Wochenende, weil mein Mann tagsüber schon was Warmes isst und für mich alleine habe ich dann auch nicht so die Lust was zu kochen.

Also dann gibt es eigentlich nur ein paar Kleinigkeiten, die nur warm gemacht werden.

Und am Wochenende dann wird ein richtiger Braten oder ähnliches in der Küche zubereitet, wie sich das gehört.

VERA: Das hört sich gut an.

Da kriegt man ja gleich Hunger.

Ja Anke, ich denk mal, das war eine schöne Unterhaltung, die wir jetzt hier hatten.

ANKE: Ja.

VERA: Und ich hoffe, dass es auch interessant ist, uns zuzuhören.

ANKE: Ja, ich auch.

VERA: Dann sagen wir jetzt mal Tschüss hier.

ANKE: Ja.

Bye, bye.

VERA: Tschüss.

ANKE: Tschüss.

Anmerkung: Zusatzinformationen und Erläuterungen zu diesem Podcast findet man in der Sammlung “GermanLingQ Zusatzinformationen”: http://www.lingq.com/learn/de/store/33230/#43488

Anke & Vera – Moving Houses

Study the transcript of this episode as a lesson on LingQ, saving the words and phrases you don’t know to your database. Here it is!

Anke and Vera talk about Anke’s recent move. (Anke und Vera sprechen über einen Umzug von einem Haus in ein anderes Haus) Image courtesy of katielips.

VERA: Hallo Anke.

ANKE: Hallo Vera.

VERA: Sag mal, Ihr seid doch umgezogen, dieses Jahr?

ANKE: Ja, das stimmt.

VERA: Und wie war das so?

ANKE: Na ja, das war schon ganz schön stressig.

VERA: Warum war das stressig?

ANKE: Ja, wir mussten ja alles aus unserem alten Haus zusammenpacken, einpacken, damit wir es sicher in das neue Haus bringen.

VERA: Hattet ihr viele Sachen?

ANKE: Es geht.

Ich glaube, andere haben noch mehr.

Wir haben ja keine Kinder.

Deswegen war es nicht ganz so viel.

VERA: Und hast du dir dann vorher Umzugskartons besorgt und ..

ANKE: Ja, die haben wir von Freunden bekommen.

VERA: Und wie lange vorher hast du angefangen einzupacken?

ANKE: Also manche Sachen, die haben wir schon früh eingepackt, die wir zuhause nicht mehr so in Gebrauch hatten.

VERA: Und seid ihr dann mit einem großen Auto, alles an einem Tag, umgezogen oder habt ihr das so nach und nach gemacht?

ANKE: Die Sachen, die wir schon eingepackt haben (richtig: hatten), haben wir in Kisten in den Flur gestellt und dann hatten wir zum Schluss so zwei oder nein, eher drei Tage, in denen wir alles dann zusammen gepackt haben.

Und wir hatten ein großes Auto gemietet.

Da haben wir alles rein getan und haben es zu der anderen Wohnung gefahren.

VERA: Und wie viel Kartons waren das ungefähr?

Weißt du das noch?

ANKE: Na ja, das können schon so 20 gewesen sein.

Und dann, das Schlimmste waren natürlich dann die ganzen Möbel.

VERA: Warum war das schlimm?

ANKE: Da haben wir einen starken Mann gebraucht.

Da ist dann der Bruder von meinem Mann gekommen und die mussten ja alles tragen.

Das war nicht so leicht.

VERA: Und habt ihr die Möbel auseinander genommen oder habt ihr die im Stück transportiert?

ANKE: Das ist verschieden.

Natürlich konnten wir zum Beispiel einen Tisch nicht groß auseinander nehmen, aber beim Schrank, da haben wir ihn so zerlegt, wie es eben ging.

VERA: Also da habt ihr dann einzelne Teile gehabt und habt die dann mit dem Auto rüber gefahren.

ANKE: Das es möglichst leicht wurde.

VERA: Und wie lange hat es dann gedauert, bis die Möbel alle wieder standen?

ANKE: Oh, das waren bestimmt auch noch mal so zwei Tage.

VERA: Aber nach zwei Tagen habt ihr dann alle Möbel schon stehen gehabt?

ANKE: Ja.

Die Küche, die mussten wir ja nicht montieren, weil da habe ich natürlich bei dieser Gelegenheit gleich eine Neue bekommen.

VERA: Das ist ja toll!

Habt ihr sonst noch neue Möbel euch angeschafft (besser: Habt ihr euch sonst noch neue Möbel angeschafft).

ANKE: Ja, stimmt.

Zum Beispiel den Wohnzimmerschrank.

Den mussten wir auch nicht wieder aufbauen.

Da habe ich einen neuen bekommen.

VERA: Aber die anderen Möbel habt ihr mitgenommen?

ANKE: Ja, wenn ich jetzt so nachdenke.

Die meisten Sachen haben wir mitgenommen, aber es fehlen auch noch ein paar Kleinigkeiten, zum Beispiel haben wir im WC immer noch keinen Spiegel.

VERA: Dann weißt du ja morgens gar nicht, ob du ordentlich aussiehst.

ANKE: Nein, das ist ja nur im Gäste-WC.

Im Bad, da haben wir natürlich einen Spiegel.

VERA: Ja Gott sei Dank.

Ich habe mir jetzt schon Gedanken gemacht, wie du dann an die Arbeit gehst.

Und hast du alle Sachen inzwischen ausgepackt und eingeräumt oder gibt es irgendwo noch so eine Ecke, wo noch ein paar Kisten stehen?

ANKE: Obwohl es schon über ein halbes Jahr her ist, vermutest du das schon ganz richtig.

Wir haben noch eine große Kiste mit Bildern.

Ich kann mich immer noch nicht so entscheiden, wo ich was hinhänge.

VERA: Ich frage deshalb, weil, ich bin ja vor sechs Jahren umgezogen, und ich habe auch noch so ein paar Kartons im Keller, in denen Sachen drin sind, wobei das aber vor allem Bücher sind und ich gar keinen Platz habe in der Wohnung, in der ich jetzt wohne, um diese Bücher alle hinzustellen.

ANKE: Ja, das kann ich mir gut vorstellen.

VERA: Warum?

ANKE: Ja, du liest ja sehr viel und da möchte ich …, oder da beneide ich nicht die, die die ganzen Bücher tragen mussten.

VERA: Das stimmt.

Ich glaube, ich hatte auch deutlich mehr als 20 Kartons, allein wegen der vielen Bücher.

Und hast du die Gelegenheit auch genutzt, dir vielleicht sonst noch ein paar neue Sachen anzuschaffen?

ANKE: Aber jetzt fällt mir gerade noch ein, wo wir darüber reden, …

VERA: Ja.

ANKE: … du kannst dich ja sicher noch erinnern, dass du ja so bestimmt 20 Kartons mit deinen Büchern bei mir zwischengelagert hast.

VERA: Genau.

Klar kann ich mich daran erinnern.

Du hast eben erzählt, dass du auch eine neue Küche bekommen hast.

ANKE: Ja.

VERA: Warum hast du dir eine neue Küche gekauft?

ANKE: Wir haben ja immerhin fast 20 Jahre im alten Haus gewohnt und da habe ich mich schon auf neue Küche gefreut und hab das dann verwirklicht.

VERA: Und wie hast du das dann gemacht?

Bist du dann in ein Küchenstudio gegangen und hast dir mehrere Küchen angeschaut oder hast du dir einen Katalog genommen und hast dir da eine Küche ausgesucht?

ANKE: Wir haben ein Geschäft bei uns direkt im Ort und da bin ich hingegangen und habe (die … ) genau gesagt, was ich haben möchte und dort wurde die Küche auf uns maßgeschneidert.

VERA: Und was ist jetzt das Highlight deiner Küche, wenn du das so sagen solltest, was gefällt dir am allerbesten.

ANKE: Wir haben zum Beispiel den Herd in einer Ecke.

Das gefällt uns ganz gut.

Und am besten finde ich eigentlich den neuen, amerikanischen Kühlschrank.

VERA: Was ist denn ein amerikanischer Kühlschrank?

ANKE: Das ist ein großer Kühlschrank, mit einem Seitenteil (aus … ), das aus einem Kühlteil besteht und einem Seitenteil, welches das Gefrierfach ist.

VERA: Also anders als unsere normalen Geräte, die wir üblicherweise haben, wo oben der Kühlschrank ist und unten der Eisschrank oder wo es ein total geteiltes …

ANKE: Genau.

VERA: … Gerät ist.

ANKE: Ich sehe doch gerne diese amerikanischen Serien und da hat mir das schon immer gut gefallen, so wie bei “King of Queens” zum Beispiel.

Die gehen ja dann ständig an den Kühlschrank.

Nach diesem Beispiel wollte ich gerne meinen Kühlschrank haben.

VERA: Und bist du denn zufrieden mit dem Kühlschrank?

ANKE: Ja, der ist schon super.

VERA: Ja?

Und gab’s da schon Probleme?

ANKE: Nein.

VERA: Du hast mir doch mal was erzählt.

Komm, raus damit.

ANKE: Ja, er ist etwas lauter als ein normaler Kühlschrank, aber da haben wir uns dran gewöhnt.

VERA: Ich dachte jetzt eher an die Geschichte, dass er am Anfang dann gleich mal defekt war.

ANKE: Ach so.

Ja, das ist wie bei Autos auch.

Da haben wir wahrscheinlich ein Montagsgerät bekommen, aber das ist ja schon längst behoben.

VERA: Also jetzt funktioniert er einwandfrei?

ANKE: Ja.

Ich denk schon.

Ich hoffe es auch noch weiterhin.

VERA: Und da habt ihr jetzt auch genug Platz.

ANKE: Ach so, da fällt mir übrigens ein, es gibt ja sozusagen noch ein Highlight in der Küche.

Wir haben auch eine große Theke.

Also nicht so eine hoch gebaute Theke, sondern es sind Unterschränke und darauf eine Platte, die noch etwas größer ist und das ist wirklich toll.

Da können wir sehr gut Sachen abstellen und vorbereiten.

Eine gute Arbeitsfläche.

VERA: So beim Kochen für die Vorbereitungen …

ANKE: Genau.

VERA: … nutzt ihr das dann.

Und kochst du denn auch regelmäßig in deiner neuen Küche?

ANKE: Ja, meistens nur am Wochenende, weil mein Mann tagsüber schon was Warmes isst und für mich alleine habe ich dann auch nicht so die Lust was zu kochen.

Also dann gibt es eigentlich nur ein paar Kleinigkeiten, die nur warm gemacht werden.

Und am Wochenende dann wird ein richtiger Braten oder ähnliches in der Küche zubereitet, wie sich das gehört.

VERA: Das hört sich gut an.

Da kriegt man ja gleich Hunger.

Ja Anke, ich denk mal, das war eine schöne Unterhaltung, die wir jetzt hier hatten.

ANKE: Ja.

VERA: Und ich hoffe, dass es auch interessant ist, uns zuzuhören.

ANKE: Ja, ich auch.

VERA: Dann sagen wir jetzt mal Tschüss hier.

ANKE: Ja.

Bye, bye.

VERA: Tschüss.

ANKE: Tschüss.

Anmerkung: Zusatzinformationen und Erläuterungen zu diesem Podcast findet man in der Sammlung “GermanLingQ Zusatzinformationen”: http://www.lingq.com/learn/de/store/33230/#43488

Steve & Wolfgang – Computer Club Zwei

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Steve spricht mit Wolfgang, einem der Leiter vom Computer Club Zwei, welcher der meist gehörte Podcast in Deutschland ist, ja vielleicht auf der ganzen Welt. (Steve speaks with Wolfgang, one of the hosts of Computer Club Zwei which is the most listened to podcast in Germany and perhaps the world.)

Steve: Ich freue mich über die Gelegenheit, mit Ihnen zu sprechen.

Wolfgang: Naja, ist doch schön, mit Kanada zu reden.

Ich war lange nicht mehr da.

Steve: Sie sind hier einmal gewesen.

Wolfgang: Ich war in Vancouver.

Sechs Wochen.

Vancouver Island.

Ich bin mit dem Schiff durch die Inseln gefahren.

Im kleinen Schiff.

Das war sehr schön

Steve: Im Sommer?

Wolfgang: Ja, im Sommer.

Das war sehr schön.

Steve: Ich bin hier in Vancouver.

Ich habe ein bißchen über die Website gelesen.

Das war sehr interessant.

Sie waren im Fernsehen.

Wolfgang: Ja, 22 Jahre.

Steve: Ja, Sie sind vielleicht die größten Anbieter von Podcasts in Deutschland und vielleicht in der Welt.

Die Zuhörer interessieren sich für Technik.

Wolfgang: Ja, wir haben das Glück jetzt, dass wir einen Spagat machen können.

Steve: Was ist ein Spagat?

Wolfgang: Ein Spagat ist so beim Ballett, wenn du die Beine ganz auseinanderbringst.

Gut, dass ist ein anderes Wort, wir können beides als Erfolg buchen.

Wir haben ältere Zuhörer, das sind alles die alten Zuhörer, die wir beim Fernsehen hatten, die kommen alle wieder so langsam zurück, weil die das nicht verstanden haben, warum die Sendung eingestellt wurde.

Was jetzt neu dazukommt das sind alles ganz junge Leute.

15Jährige, 16jährige, 17jährige, die uns auch viele Emails schreiben.

Weil es diese Ware, wie wir sie aussenden sonst nicht gibt in Deutschland

Steve: Ich hatte gestern ein Gespräch mit einem jungen 15jährigen, Marvin hieß der.

Wolfgang: Marvin, ja, ja, ja.

Steve: Wie jung ist der jüngste, der die Sendung hört.

Wolfgang: 12, 13

Steve: Und der älteste?

Wolfgang: 90, oder.

Ich habe sehr schöne Emails erhalten.

In einer oder zwei, die haben mir geschrieben, dass früher der Computer Club immer wenn der ausgestrahlt wurde, sie in drei Generationen zusammensaßen und sich die Sendung angeguckt haben.

Der Vater, der Sohn und der Enkel, und danach haben sie mindestens eine Stunde diskutiert über das, was sie gesehen haben, und da gab es immer verschiedene Meinungen und das hat in der Familie immer sehr geholfen.

Jung, alt zusammen.

Und dann wurde unsere Sendung eingestellt und dann haben sie nie mehr was zusammen angeguckt.

Und dann haben sie festgestellt, dass es den Computer Club wieder im Internet wieder gibt.

Und jetzt sitzen sie alle drei wieder zusammen, alle etwas älter geworden.

Steve: Warum hat das Fernsehen, die Sendung eingestellt?

Wolfgang:…weil die dumm sind

Steve: Nicht nur deswegen, oder?

Wolfgang: Naja, schon, es hat einfach keiner so weit geblickt, dass das eine Materie ist, die die Leute suchen.

Wir waren immer sehr ehrlich in unseren Sendungen und wir waren immer sehr weitblickend und immer sehr fortschrittlich.

Wir haben Sendungen gemacht, die einige Leute nicht verstanden haben.

Man kann nicht Sendungen über optische Computer machen und hoffen, dass die Hausfrau das auch versteht.

Wir haben also bei unseren Zuschauern schon etwas vorausgesetzt.

Und diese Voraussetzung stellen wir auch heute wieder dar.

Und es gibt genug Leute, die diese Voraussetzung haben, und die werden von anderen Sendern nicht bedient.

Steve: Der Computer Club 2 soll also auf Gegenseitigkeit basieren, ja.

Wenn einer etwas nicht versteht, bekommt er Tipps von anderen Mitgliedern.

Wolfgang: Ja, dafür gibt es ein Forum.

Das ist gut besucht.

Wir haben schon 1985 einen Club gegründet, weil die Sendung ja auch Computer Club hieß.

Mit einer Mitgliedskarte.

Wir hatten 30000 Mitglieder.

30000 Karten ausgegeben mit Namen.

Wir hatten also 30000 Mitglieder in unserem Club.

Das ist schon sehr viel.

Steve: Das ist fantastisch viel.

Wir haben nicht so viele Mitglieder.

Trotzdem.

Wir haben Mitglieder, die verschiedene Sprachen studieren, auch Deutsch.

Ich glaube, wenn du dich für Sachen interessiert, dann lernst du auch etwas.

In der Schule bekommt man Dinge zu lesen, die man nicht interessant findet.

So lernt man nichts.

Ich denke, es ist für unsere Mitglieder interessant, jetzt etwas über die Informationstechnik durch die Podcasts von Ihnen zu erfahren.

Dankeschön, dass Sie das erlauben.

Wir haben deutschsprachige, die vielleicht Französisch oder Japanisch lernen, die machen auch Podcasts für uns, so helfen sie anderen Mitgliedern.

Das ist ein bißchen ähnlich.

Wir sind eben im Thema Sprachen lernen.

Das ist interessant.

Sie haben auch gesagt, es ist leichter, diese Podcast-Sendungen zu machen als in einem Fernsehstudio.

Das ist auf jeden Fall nicht so teuer.

Wie sagt man, ich spreche kein Deutsch.

Seit fast 15 Jahren habe ich kein Deutsch gesprochen.

Wolfgang: Geht doch gut…

Steve: Ich will sagen, man kann auch Sprachen lernen, ohne viel Geld bezahlen zu müssen.

Das ist fantastisch die neue Technik.

Sie haben aber nicht nur Mitglieder in Deutschland oder Österreich, sondern überall, glaube ich.

Wolfgang: Wir?

Ja, ist klar.

Die meisten sind aus Deutschland, aber wir haben schon immer früher viele aus Holland und Belgien gehabt, weil die so nah dabei sind, die haben über die Grenze das Fernsehsignal empfangen und deutschsprachig sind.

Wir haben Schweizer, noch mehr Schweizer und Österreicher haben wir auch ne Menge, überall, wo Deutsch gesprochen wird.

Die freuen sich über deutsche Podcast, wenn die auch professionell gemacht sind, dann finden die das schon toll, dass sie dadurch neue Erfahrungen bekommen.

Erfahrungen und Informationen, die man sonst nirgendwo bekommt.

Und dann eingeordnet von zwei gelernten Redakteuren, die mit Nachrichten auch umgehen können.

Steve: Ich finde das auch sehr freundlich.

Ich habe gestern das erste Mal die Podcasts gehört.

Sie sprechen über viele Themen.

Zum Beispiel Sie haben gesagt, sie wollten Holländisch lernen.

Oder sie versuchen es einfach zu machen – sie haben mit diesem 15jahre jungen Mann gesprochen.

Der hat gesagt, dass es manchmal doch etwas schwer ist zu verstehen.

Dann sagen Sie, dass man das einfacher machen kann.

Wie sagt man, ich gratuliere.

Britta & Carla – Kinder und Lehrer (Kids & Teachers) – (Intermediate)

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Britta and Carla talk about teachers and their own school experiences. Later they drift to the issue of keeping kids busy. (Britta und Carla philosophieren über den Beruf des Lehrers und ihre eigenen Schulerfahrungen. Später schweifen sie ab zum Thema “wie beschäftige ich mein Kind, wann treibt es mich zum Wahnsinn.

Carla: Ich kann mich erinnern an mindestens, ich weiß nicht mehr wie viele Lehrer ich insgesamt hatte, aber ich würde mal sagen, mindestens 50 bis 60 Prozent davon waren eine reine Katastrophe.

Menschlich und dann aber auch fachlich.

Da waren ein paar alte dabei, ich kann mich noch entsinnen, nach dem Krieg hat es Lehrkräfte gebraucht.

Da hat es gereicht, wenn Du nicht Nazi warst.

Britta: Echt?

Carla: Ja, da hat es gereicht, wenn du irgend so einen Kurs gemacht hast.

Und solche Leute hatte ich dann da, die haben versucht, mir Chemie beizubringen.

Die waren alle im Pensionierungsalter.

Das war furchtbar.

Und das war auf einem Gymnasium.

Das war katastrophal.

Britta: Ich habe es erst Jahre später gemerkt, wie gut meine Lehrkräfte waren.

Ich denke, über die Jahre entwickelt man auch so eine Sensibilität, was muss eine Lehrerin oder ein Lehrer können, und wo kann man dann einmal nachsehen.

Carla: So im Nachhinein, ich meine, ich hatte auch ein paar ausgezeichnete, Muss ich auch sagen: Wenn ich sehe, was Lara so für Lehrer hat.

Da kann man neidisch werden.

Britta: Das sind die, die dann von den öffentlichen Schulen durch die Privatschulen weggekauft werden.

Carla: Die kriegen nicht mehr Geld.

Manche sogar weniger.

Britta: Echt?

Bessere Sozialleistungen (benefits)

Carla: Das weiß ich nicht, wie die Verträge im einzelnen sind.

Aber im allgemeinen, wenn du hier Neuanfänger bist und jung im öffentlichen Schulsystem, kriegst du nicht so arg viel.

Aber hier, du bist ein Kindergartenlehrer und bist was weiß ich 45 oder 50 Jahre alt, dann kriegst du ein sehr ordentliches Gehalt mit allen möglichen Sozialleistungen (benefits).

Da liegst du locker bei 70.000 oder 80.000 Dollar.

Das ist nicht schlecht.

Ich glaube nicht, dass das einer bei uns einer kriegt.

Ich meine schon, wahrscheinlich…auch schon abgestuft.

Aber so gerade der Jüngere… Ich habe jetzt gerade das erste Mal in meinem Leben einem Lehrer einen Brief geschrieben und mich bedankt für zwei Jahre, die hervorragend waren.

Der verläßt leider die Schule.

Aber, das ist egal, Lara hätte ihn eh nicht mehr gehabt.

Der war so unglaublich gut.

Britta: Was hat der unterrichtet?

Carla: Geschichte und Geographie.

Das war richtig toll.

Also erstens habe ich mitgekriegt, was sie lernt, da gibt es natürlich den Lehrplan.

Aber auch, wie der die Stunden gestaltet hat.

Also, dass sie nach Hause kommt und ganz begeistert erzählt, wie sie unterm Tisch lagen und mit dem Pinsel von unten den Tisch angemalt haben um nachzuempfinden, wie Michelangelo sich gefühlt hat in der Sixtinischen Kapelle, und solche Sachen.

Unheimlich interessant.

Auch wie er mit den Eltern kommuniziert hat.

Man wusste immer genau Bescheid, was verlangt wird, was er will.

Der war richtig gut.

Noch ein ganz junger Kerl.

Der hört jetzt aber auf.

Der hat gesagt, er hat jetzt 10 Jahre gelehrt, jetzt will er mal was anderes machen.

Also, der geht dann nicht an eine andere Schule.

Ich weiß nicht, was er macht.

Ich habe nur kurz mit ihm noch gesprochen bei der Graduation (beim Schulabschluss).

Da hat er sich für den Brief bedankt, er hat ihm sehr gut getan.

Britta.

Ich denke, dass die zu wenig gelobt werden.

Das man einfach, das wollte der Schulelternratsvorsitzende auch machen, so ein Zertifikat oder eine Gratifikation ausstellen.

Karla: Loben.

Britta: Eben.

Dann sehen das die anderen und das ist dann vielleicht wieder ein Anlass zu gucken, was mache ich denn falsch.

Karla: Ja.

Britta und Carla kommen auf das Thema: Beschäftigung von Kleinkinder zu sprechen.

Carlas Tochter besuchte nicht den Kindergarten.

Brittas Sohn ist noch sehr kein und geht nur zweitweise in den Kindergarten.

Britta: Man kann die Kinder auch gar nicht so beschäftigen.

Ich weiß gar nicht, wie du das geschafft hast.

Mir fehlt dann auch die Fantasie.

Ich habe öfters versucht mit ihm zu malen, aber der interessiert sich einfach nicht dafür.

Der ist glücklich, wenn er seine Autos hat, aber der kann ja auch nicht den ganzen Tag mit den Autos spielen

Karla: Ja, das ist schwierig.

Ich denke mal, ich hatte es insofern einfacher, ich hatte Glücke, dass Lara, als sie noch klein war, all das gern gemacht hat, was ich auch gemacht habe.

Es war kein Opfer für mich.

Wenn die zum Beispiel dauernd mit Autos hätte spielen wollen, dann wäre das ein Opfer gewesen.

Aber sie hat gern gemalt, sie hat gern gebastelt.

Sie war gern draußen in der Natur, ist gern spazieren gegangen, hat sich dafür interessiert, wenn ich ihr Schmetterlinge gezeigt habe.

Insofern war es einfach für mich.

Britta: Das macht er eigentlich auch.

Alles was draußen ist, macht er gerne.

Wir gehen auch im Regen raus, denn da ist so viel Energie, die da raus muss.

Aber so handwerklich… Wir haben öfter mal geknetet.

Carla: Das ist nicht sein Ding?

Britta: Das ist nicht seins.

Das ist denen in der Kita (Kindergarten) auch schon aufgefallen, dass er noch nicht seine künstlerische Ader entdeckt hat.

Aber er fängt jetzt das Singen an…

Carla: Das ist doch auch schön.

Vielleicht hat er auch keine künstlerische Ader, nicht jeder hat die.

Britta.

Aber so als Elternteil wünscht man sich das natürlich.

Carla: Ich weiss auch noch, dass es Tage gab, wo mir die Decke auf den Kopf gefallen ist, und ich nicht schon wieder dasitzen wollte.

Die hat immer so Spiele gehabt, die man ständig spielen mußte.

Ich weiß noch, sie hatte die Schleich-Plastiktiere.

Richtig gute, so zum weitervererben.

Britta: ja, die sind doch jetzt total angesagt.

Carla: Da haben wir eine Riesensammlung.

Und Lara hat eine Zeitlang jeden Tag mit denen gespielt und zwar Tierarzt.

Und zwar musste ich immer der Tierarzt sein.

Dann musste ich auch immer die gleichen Sachen sagen.

Das wurde so langweilig.

Ich habe sie dann gepackt und bin mir ihr in den Zoo gegangen.

Der ist Gott sei Dank umsonst hier.

Das konnten wir ja dauernd machen.

Doch, doch das kenne ich schon auch.

Diese Frustration.

Britta.

Das hatte die Georgina mit Einkaufen.

Ich musste immer einkaufen und immer ganz viel einkaufen.

Und, wenn ich dann mal nicht einkaufen wollte oder mich beschweren wollte, dass die Qualität von etwas nicht so toll war, das war schwierig…

Carla: Da hast du das Spiel zerstört.

Britta: Ja, Beschäftigung ist nicht so einfach.

Was macht ihr jetzt dann im Sommer?

Carla: Im Sommer, wenn Laura hier ist, meinst du?

Britta: Ja, weil die Sommerferien ja immer noch so lang sind.

Carla: Ja, also wenn wir weg sind, in Deutschland, ist sie immer beschäftigt, weil da ist immer etwas los mit Familie und irgendwelche Ausflüge und da ist das wunderschöne, große öffentliche Schwimmbad, wenn das Wetter danach ist.

Wir spielen Volleyball.

Die einzigen Tage, die manchmal schwierig werden können sind die, wo sie wirklich hier ist mit mir, was dann im August passiert.

Wo ich versuche, eine Balance zu finden und auch an ihr merke, ob es ihr langweilig wird, oder ob sie nur noch Facebook und so weiter macht.

Dann gehe ich manchmal einen Tag mit ihr auf die Mall.

Da beschwert sie sich immer erst furchtbar.

Um Gotteswillen, Museen, und bilden, das ist ja grauenvoll.

Aber am Ende gefällt es ihr dann doch.

Wir gehen irgendwo schön Lunch essen.

So bringt man dann die Zeit auch rum.

Wir haben letztes Jahr haben wir eine Spiele-Olympiade gemacht zu zweit, weil wir beide gerne spielen.

Das heißt wir haben alle Spiele, die wir haben, und wir haben sehr viele, haben wir durchgespielt.

Jeweils einmal und am Ende eben den Gesamtsieger festgestellt.

Da war es draußen so heiß, dass man sonst nichts machen konnte.

Das war auch nett.

Britta: Und wer hat gewonnen.

Carla: Ich weiss es nicht mehr.

Ich hab’s vergessen.

Britta.

Das ist aber eine gute Idee.

Carla: Wenn man gern spielt….. und ich spiele für mein Leben gern, dann ist es ein angenehmer Zeitvertreib.

Britta & Carla – Favourite Room (Intermediate)

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Britta and Carla talk about their favourite room in the house. (Britta und Carla suchen ihren Lieblingsraum im Haus.)

Britta: Ich habe mir einmal andere Podcasts angeschaut, angehört.

Und ein italienisches Podcasts.

Du musst auch mal auf die Seite gehen, das ist vielleicht interessant für deine Italienisch-Kenntnisse.

Da haben sich die Frauen über die Häuser unterhalten und welchen Raum sie am liebsten im Haus mögen.

Das fand ich eigentlich eine ganz nette Idee.

Wenn du so überlegt, was würdest du sagen ist dein Lieblingsraum?

Carla: Die Küche.

Da brauch ich gar nicht überlegen.

Auf alle Fälle die Küche, die ist mir auch der wichtigste Raum.

Britta: Über das Kochen hinaus

Carla: Das Kochen natürlich, das Essen.

Aber darüber hinaus ist es der Lebensmittelpunkt in unserer Familie.

Essenszeiten sind wichtige Zeiten.

Wir haben jeden Abend ein gemeinsames Abendessen.

Da wird viel geredet, da wird lange gesessen, auch wenn das Essen schon lang beendet ist.

Dann, als Lara noch jünger war, jetzt nicht mehr so häufig, spielen wir irgendwelche Brettspiele.

Musik läuft.

Das ist auch komisch.

Jedes Mal, wenn wir Gäste haben, und ich versuch mal die anderen Räume schön herzurichten, stelle Stühle hin, alle stehen in der Küche.

Mir geht es genauso bei anderen Leuten.

Wenn es nicht irgendeine förmliche Einladung ist, stehe ich in der Küche und schau der Hausfrau beim Kochen zu.

Küche ist alles für mich.

Wärme, Gemütlichkeit.

Und du?

Britta: Das hat die Dame auch gesagt.

Also, wenn man eine Küche hat zum Sitzen, dann kann eine Küche gar nicht groß genug sein.

Bei Euch ist es noch sehr hell und einladend.

Wir haben hier keine Küche, in der man sitzen kann.

Das heißt, wir halten uns dann auch gar nicht gerne im unteren Bereich auf.

Küche ist, alles ist erreichbar, wenn man schnell etwas möchte.

Die ganze Infrastruktur ist da, die Informationen am Kühlschrank, das Telefon, Essen, Trinken sowieso.

In Russland hat das auch eine große Tradition.

Die Küchengespräche, wo dann die Dissidenten zusammengesessen waren, eben in der Küche.

Da gibt es so einige geflügelte Worte.

Die Küchengespräche, gilt als Gespräche der politischen Opposition.

Carla: Ah, das ist interessant.

Britta: Obwohl die Küchen nicht so besonders groß sind.

Aber alle haben sich dort versammelt, miteinander gesprochen, viel Tee getrunken.

Das ist wirklich interessant, wenn du in anderen Ländern lebst, welche Bedeutung die Küche hat.

Und in Deutschland, wenn ich mir das anschaue.

Oft, weil wir ja schon passiv auf Wohnungssuche sind, wenn du dir die Küchen anschaust, sind die nicht zum Sitzen.

Carla: Ich bin auch überrascht, wenn ich darüber nachdenke.

Und zwar auch in neuen Häusern, die ich in letzter Zeit gesehen habe, die sich Verwandte gebaut haben.

Die Küchen sind unheimlich technologisch auf dem höchsten Stand, materialmäßig, typisch deutsch.

Das Beste vom Besten: Aber die wirken nicht, wie der Herd, um den sich alle versammeln.

Superfunktional.

Aber dann ist es doch das Esszimmer oder das Wohnzimmer wo die Leute sitzen.

Das ist anders.

In Italien, glaub ich, ist es schon noch die Küche.

Das kann ich mir vorstellen.

Britta: Die Küche mit einem Balkon oder wo es rausgeht auf die Terrasse.

Carla: Auch anders eingerichtet.

Die sind wohnlicher eingerichtet.

Da wohnt man drin, man kocht nicht nur.

Das glaub’ ich schon, dass da noch ein riesen Unterschied ist zwischen den Kulturen.

Britta: Also, ich könnte absolut auf ein Esszimmer verzichten.

Ich würde eher eine Küche bevorzugen, in der du einen schönen großen Tisch hast, ein Holztisch, den du ausziehen kannst.

Carla: Landhausküche, ist mein Traum, gar nicht verspielt, sondern einfach wie früher auf dem Bauernhof, so ein riesen Gemeinschaftstisch – ja, das gefällt mir.

Britta: Am einen Ende spielen die Kinder, am anderen Ende wird noch gegessen oder geredet.

Das hat die Frau auch betont.

Das fand ich auch interessant, dass es in Europa unterschiedlich ist.

In Deutschland eher technologisch: Miele, alles, toller Herd vom Feinsten, großer Kühlschrank, aber eben dann nicht um drin zu essen.

Ich bin dann auch einfach zu faul, ins Esszimmer zu gehen.

Oder in der ehemaligen DDR gab es noch Durchreichen.

Carla: So eine hatten wir auch noch in den 60er Jahren, da hatten wir ein in der Wohnung.

Das weiß ich noch: aus der Küche ins Esszimmer.

Die haben wir zugemauert.

Britta: Das ist wahrscheinlich das Einzige, was man machen kann.

Als wir in Halle an der Saale gewohnt haben, im 16.

Stock eines Neubaus, eines Plattenbaus.

Kleine Küchenzeile und dann die Durchreiche mit Glasschiebefenstern, wo du dann das Essen durchreichen solltest.

Carla: Furchtbar.

Britta: Ganz furchtbar!

Carla: Aber, glaubst du, dass in Deutschland die Küche schon immer als Raum eine weniger große Rolle gespielt hat?

Oder ist das eine neue Entwicklung des neuen Reichtums?

Britta: Also diese hoch technisierten Küchen kommen alle aus Deutschland.

Bulhaupt, Poggenpol.

Also die richtig teuren Küchen.

Mein Bruder ist Architekt und der hat aber auch in seinem Haus, was er sich da hingestellt hat, eine Küche, in der man essen kann.

Das ist wahrscheinlich geschmacksabhängig.

In der Werbung für Küchen sehe ich nie, dass Leute in der Küche essen.

Da ist immer ein Küchenblock in der Mitte, dass man da drumherum gehen kann.

Dann stehen da auch junge, attraktive Menschen mit irgendwelchen tollen Sektgläsern.

Aber dass da jemand sitzt und isst, kann man sich kaum vorstellen.

Carla: Man kann es sich kaum vorstellen.

Britta: Eher im Ikea-Katalog.

Eher für die Kleineren… Obwohl… Ich weiß es nicht, keine Ahnung, ob es ein Trend in Deutschland ist.

Vielleicht durch die Landhausgeschichten, dass man in der Küche sitzt, weil es da auch am wärmsten ist.

Was mir gefällt sind die russischen auf dem Land, wo du einen riesigen Herd oder Ofen hast, der einerseits zum Wäschetrocknen benutzt wird, zum Heizen vom ganzen Haus, wo noch eine Bank ist, wo du dann…

Carla: Ja, die Ofenbank…

Britta: …wo du dann einen warmen Hintern hast, das ist toll.

Oben kannst du noch schlafen.

Die werden auch noch gebaut.

Auf der anderen Seite hast du noch Warmwasseraufbereitung, da kannst du noch eine Dusche anschließen.

Alles gruppiert sich um diesen Herd.

Carla: Sinvoll, sinnvoll.

Britta: Ja, man muss es wahrscheinlich mögen.

Carla: Ja, ich mag es!

Britta & Carla – Kaffeeklatsch (Intermediate)

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Britta and Carla sit down for a traditional German ‘Kaffeeklatsch’ or coffee in the afternoon. (Britta und Carla sitzen beim Kaffeeklatsch.)

Britta: Warum ich das Podcast auch gerne „German Kaffeeklatsch” nennen möchte.

Wenn wir vielleicht auch den anderen Menschen kurz erklären, was Kaffeeklatsch ist.

Carla: Naja.

Kaffee kommt erst einmal aus der Zeit, aus der Nachmittagszeit, wo früher zumindest immer Kaffee gereicht wurde in Deutschland.

Britta: Kaffee trinken.

Carla: Kaffee trinken, Kuchen essen.

Die Uhrzeit nicht direkt nach dem Mittagessen, wie das in manchen Ländern ist, sondern eher so um 3 bis 4 Uhr, denke ich einmal.

Aus der Zeit kommt das.

Und das waren natürlich Frauen, die nicht gearbeitet haben, weil früher haben ja die meisten Frauen nicht gearbeitet.

Die da eben ihre sozialen Kontakte aufrecht gehalten haben und alles durchgesprochen haben, was es so Wichtiges gibt.

Neuigkeiten.

Britta: Ich weiß noch bei uns gab es dann noch den Bohnenkaffee, der noch richtig aufgebrüht wurde.

Das kann man sich gar nicht mehr vorstellen.

Carla: Bei uns auch.

Britta: Die Kinder haben einen Karokaffee getrunken.

Der Getreidekaffee, der sich dann aufgelöst hat, aber zumindest uns den Eindruck vermittelt hat, was es ist aus diesen guten Kaffeetassen, die es dann auch gab, die mit dem Goldrand, die auch nur sonntags zum Kaffeetrinken herausgeholt wurden und dann wurde eben Kaffee getrunken und dann Blechkuchen, Torte war schon eher die Ausnahme.

Torte, war Feiertag.

Carla: Ein Festtagsessen.

Blechkuchen.

Britta: Blechkuchen, Zwetschgenkuchen, also Pflaumenkuchen, Kirschkuchen.

Was haben wir jetzt für eine Zeit.

Kirschkuchenzeit?

Carla: Apfelkuchen?

Nein, Apfelkuchen noch nicht, vielleicht Frühäpfel.

Aber Kirschen.

Erdbeeren.

Britta: Streuselkuchen.

Carla: Oh ja, da komme ich noch auf Ideen.

Zwetschgenkuchen liebe ich.

Das dauert noch ein bisschen

Britta: Wenn die dann noch nicht so süß sind.

Carla: Ja, auf einem Hefeteig.

Aber ich habe auch immer den Karokaffee gemocht.

Den mag ich auch heute noch.

Britta: Gibt es den noch?

Carla: Den kann man noch kaufen.

Mit diesem roten Dreieck, Karo, und dann ist da, glaube ich auf der Dose so ein rotes Dreieck drauf.

Britta: Eine Raute.

Rot.

Karla: Ich weiß es nicht mehr genau.

Doch, den gibt es noch.

Den habe ich sehr geliebt als Kind.

Malzkaffee ist es glaube ich.

Ist es nicht Malzkaffee?

Britta: Uns hat man den als Getreidekaffee verkauft.

Carla: Uns hat man den als Malzkaffee verkauft.

Britta: Ich weiß noch das Kaffeegeschirr, was dann auch speziell war.

Und wo ich immer wieder, wenn ich meine Sachen angucke, sagen muss: Das haben wir gar nicht.

Carla: Nein, ich habe nur Alltagsgeschirr.

Britta: Aber an sich so zum Tratschen, Kaffeeklatsch ist zum Tratschen, zum Klatschen.

Über andere Leute herziehen, aber freundlich herziehen.

Nicht unbedingt gemein.

Carla: Nein, aber Gerüchte.

Die neuesten Gerüchte.

Britta: Hast du schon gehört, dass…, und die hat… Verfolgst du jetzt auch die Fußball EM (Europameisterschaft).

Carla: Ja, die verfolge ich.

Interessiert mich nicht ganz so stark wie die Weltmeisterschaft, aber ich verfolge es.

Bisher schaue ich allerdings nur die Spiele der Deutschen Mannschaft an.

Aber wenn es dann zum Halbfinale und Finale geht, das schau ich dann auch ohne deutsche Beteiligung.

Britta: Ich muss sagen, dass mich noch nicht so das Fieber gepackt hat.

Die Weltmeisterschaft fand ich auch interessant.

Ich freue mich jetzt auf die Olympischen Spiele.

Carla: Ja, ich mich auch.

Britta: Ich hoffe, dass die hier anständig übertragen werden.

Das letzte Mal fand ich es ganz furchtbar.

Das letzte Mal, war ich überhaupt hier?

Die Winterolympiade.

Carla: Wann war die?

Vor zwei Jahren.

Britta: Das war ganz furchtbar.

Da habe ich richtig die deutschen Übertragungen vermisst.

Da gibt es einfach gute Analysen, viele, unterschiedliche Länder und Sportlerinnen und Sportler werden mitbegleitet.

Die Interviews sind gut.

Carla: Hier ist es eine einzige Katastrophe.

Ich habe hier ja jetzt mehrere Olympiaden erlebt und es war immer die gleiche Katastrophe.

Also, ich habe nicht viel Hoffnung.

Was ich so frustrierend finde, abgesehen von den ständigen Werbeunterbrechungen und all den Sachen, dass die sich nur auf die Sachen konzentrieren, bei denen sie vorher über Meinungsumfragen herausgefunden haben, das interessiert die Masse.

Britta: Die machen Meinungsumfragen?

Carla: Zum Beispiel bei der Winterolympiade siehst du ja nichts anderes.

Eiskunstlaufen ist ganz groß.

Vor allem bei Frauen um bestimmte Uhrzeiten, wenn am Fernseher sitzen.

Da siehst du dann auch was für Reklame da kommt.

Die Frauen sind die Zielgruppe.

Dann kriegst du immer diese furchtbaren „menschelnde“ Geschichten.

Jeder von den Sportlern hat eine schlimme Krankheit gehabt oder sich mal den Fußzeh gebrochen, und wie er das überwunden hat.

Das ist eine Katastrophe.

Du kriegst von vielen Sportarten überhaupt nichts mit.

Vor allem von denen, wo Amerikaner nicht gut sind.

Britta: Das ist mir beim Biathlon aufgefallen.

Carla: Schlimm!

Und das ist eine meiner Lieblingssportarten zum Zugucken.

Ich finde das so spannend.

Wenn sie etwas bringen, bringen sie es in Ausschnitten.

Das kann man bei einem Rennen nicht machen.

Das ist furchtbar und sehr frustrierend.

Dressurreiten, Fechten.

Das existiert überhaupt nicht.

Britta: Da sind die auch nicht gut drin.

Carla: Nein, überhaupt nicht, und deswegen interessiert sie das auch nicht, das ist das Schlimme.

Britta: Über das Internet geht es leider auch nicht, wegen der Rechte.

Carla: Nein, man darf es nicht.

Man darf es nicht über das Internet übertragen.

Was tragisch ist

Britta: Absolut, bei so Sport-Großereignissen.

Alle Auslandsdeutschen wären froh.

Carla: Also, Olympia ist etwas wo ich sagen muss, da habe ich schon Tage vor dem Fernseher verbracht.

Das schaffe ich durchaus, 24 Stunden.

Britta: Nein, ich muss auch sagen.

Ich finde das interessant.

Mir macht das Spaß.

Ich war auch schon einmal bei Großereignissen im Stadion.

Ich muss sagen, das hat mir nicht so gut gefallen, wie vor dem Fernseher.

Bei Leichtathletik, du siehst es nicht, auch wenn es die Großbildschirme im Stadion gibt.

Da muss das Stadion schon richtig knackevoll sein, damit die Stimmung toll ist.

Beim 100 Meter Lauf, da sind die sind so schnell und so klein.

Carla: Und es laufen bei Leichtathletik immer mehrere Wettbewerbe gleichzeitig.

Da ist gleichzeitig ein Lauf, da hinten ist das Hammerwerfen, das siehst du nur mit Fernglas.

Die Atmosphäre ist natürlich schön.

Einmal waren wir in Stuttgart bei der Leichtatlethik-Weltmeisterschaft im Stadion.

Das war schon schön.

Die LaOla-Welle mal mitmachen.

Britta: Das war auch glaube ich eine der besten Weltmeisterschaften, weil die Stimmung so toll war.

Carla: Die war auch toll.

Ich erinnere mich besonders – was auch im Fernsehen schön anzuschauen ist – aber eben live noch besser ist – an die Marathonläufer, ja, ich glaube, es waren die Marathonläufer.

Als die einliefen, gab es Riesen-Applaus.

Und dann kam lange nichts.

Es waren praktisch schon alle da.

Es liefen mittlerweile andere Sportarten im Stadion ab.

Und da kam der letzte Läufer rein, der Letzte, Stunden nach dem ersten.

Da ist das ganze Stadion aufgestanden und hat ihm eine „Standing Ovation“ gegeben.

Das sind schon Momente, die schön sind live mitzuerleben.

Aber ansonsten.

Ich möchte auch nicht in einem Fußballstadion sein.

Das gucke ich auch lieber am Fernseher.

Britta: Ich war früher öfter, oft im Stadion in Nürnberg.

Wenn du so einen Fanblock hast, wenn du jedes Mal ganz unterschiedliche Menschen triffst, für 90 Minuten, bist du im Stadion, verstehst dich gut und dann gehst du wieder.

In zwei Wochen, wenn wieder ein Heimspiel ist, dann triffst du die wieder.

Das ist schon nett.

Britta and Carla on ups and downs of Bilingual Education

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Carla and Britta talk about the advantages and disadvantages of bilingual education. (Carla und Britta sprechen über die Vor- und Nachteile bilingualer Erziehung).

Britta: Wie ist das mit Laura und ihrem Deutsch?

Carla: Ihr Deutsch ist wesentlich schlechter natürlich als ihr Englisch.

Sie würde in einer deutschen Schule auf Grund ihrer Sprache im Moment nicht bestehen.

Sie bräuchte wahrscheinlich massiv Nachhilfe oder müsste ein Jahr zurückgestellt werden.

Aber ihr Deutsch ist so gut, dass sie jede Unterhaltung führen kann, dass sie deutsche Bücher lesen kann, allerdings eher ungern, weil natürlich auch jetzt in dem Alter in dem sie ist, die Bücher, die sie jetzt liest, die werden komplizierter.

Das heißt die Sprache ist nicht mehr nur die Alltagssprache, die sie bei uns kennt zu Hause oder in der Familie im Urlaub, sondern da kommen viele Worte, die sie einfach nicht versteht, und dann wird es sehr schwierig für sie.

Wenn sie schreibt, macht sie schon sehr witzige Fehler.

Aber ansonsten kommt sie sehr gut zurecht.

Aber es ist eben nicht so wie Englisch.

Britta: Aber das Bilinguale ist dann eher Französisch-Englisch?

Carla: Ihr Französisch ist noch nicht auf dem Stand wie ihr Deutsch.

Auf keinen Fall.

Aber es kommt.

Sie hat es sehr intensiv einmal am Tag.

Aber sie benutzt es natürlich nicht.

Das ist das Problem.

Wohingegen sie mit Deutsch den ganzen Tag mit uns zu tun hat.

Ist konfrontiert damit.

Britta: Am Spielplatz war gestern irgendeine Frau, die hat Schwedisch und Englisch mit ihrem Kind geredet.

Ich habe gesehen, dass das Kind sich im Schwedischen sehr wohl gefühlt hat, wenn der Junge etwas gegen seine Mutter gesagt hat, wenn er so geschimpft hat.

Das ging sofort Schwedisch, und dann wo er sich wieder beruhigt hatte, ist er wieder ins Englische gefallen.

Das war irgendwie sehr witzig.

Carla: Bei uns war es zumindest…Ich weiß gar nicht, ob das noch so ist.

Früher, wenn´s ernst wurde habe ich immer mit ihr auf Deutsch mit ihr gesprochen, auch wenn Freunde dann dabei waren, die Englischsprachig sind.

Dann wusste sie, dann meint die Mama es ernst.

Dann wurde Tacheles geredet.

Jetzt wird’s ernst.

Ich überlege gerade, ob ich das noch heute mache.

Es gibt auch Dinge, wo ich dann mit ihr in Englisch spreche, wenn´s um Schule geht oder um ihr Leben, um ihr Umfeld.

Somit Beziehungsproblemen oder Streit mit Freundinnen und solchen Sachen.

Dann sprechen wir auch Englisch miteinander.

Britta: Weil es für sie einfacher ist, sich auszudrücken.

Carla: Ja, und für mich mittlerweile auch.

Mein Wortschatz im Deutschen wird schlechter.

Eindeutig.

Der kommt wahrscheinlich sehr schnell wieder.

Britta: Da ist das hier ja eine gute Übung.

Ich merke das auch, also mein Sprachenzentrum ist eher verwirrt.

Carla: Es kommt immer was aus der falschen Ecke.

Britta: Das ist wirklich sehr merkwürdig.

Ich habe der Deutschlehrerin gesagt, oder sie hat es auch selbst angeboten, eine List zusammenzustellen, mit Büchern, die in dem Alter gut sind zu lesen, und welche Gedanken man sich darüber machen könnte.

Und dann wird sie auch eine Tutorin kriegen – für Deutsch, um auf diesen Stand zumindest zu bleiben.

Carla: Für Deutschland, wenn sie dort in der Schule ist.

Britta: Die hat auch gesagt, die Deutschkurse an der Deutschen Schule sind nicht dem Niveau entsprechend.

Carla: Der Unterricht?

Britta: Sie gibt ja selber Unterricht.

Es gibt ja noch die Schule für Leute, die Deutsch lernen wollen.

Da hat sie gesagt, da ist das Unterrichtsniveau einfach nicht so, weil es oft Ersatzkräfte oder keine Fachkräfte sind.

Und von der Seite her, sagt sie, eine Eins-zu-Eins mit Tutorin ist besser – gemeinsam ein Buch lesen, ein paar Klassiker, dass sie dann keine Probleme hat.

Was machen die dann – Inhaltsanalyse, Textbearbeitung oder so etwas.

Carla: Findet das an der Deutschen Schule im regulären Unterricht zur Zeit zu wenig statt, oder was ist da los.

Britta: Nein, wenn sie die Schule wechselt.

Im kommenden Jahr.

Carla: Wenn sie in der amerikanischen Schule ist.

Britta: Teilweise ist ihre Englischlehrerin und Spanischlehrerin, wenn sie deutsche Übersetzungen gibt, das Deutsch der Lehrerin so schlecht, dass die Texte unverständlich sind.

Und da habe ich mir auch schon überlegt, ob ich mich da mal nicht beschwere, weil das nicht geht.

Es ist klar, wenn sie keine Deutsche ist, dass sich da Fehler einschleichen können, da muss sie das aber zur Korrektur geben und erst dann an die Kinder weiterleiten.

Die lernen ja dann auf einmal falsches Deutsch.

Oder wenn es verwirrend ist, oder sie treffen den Kontext nicht.

Ich finde, das geht nicht.

Ich weiß noch nicht genau, wie ich es formuliere, aber ich denke, so etwas sollte man schon thematisieren, weil das nicht geht.

Carla: Ja, Sprachunterricht

Britta: Da ist eine andere Lehrerin, die Geographie unterrichtet, die jetzt auf Englisch unterrichten soll.

Und ihr Englisch ist echt nicht gut.

Wegen dieses Pseudo-Bilingualen…

Carla: Das haben sie jetzt in Deutschland auch.

Britta: Dafür gibt es Menschen aus anderen Ländern, die das sehr gerne, denke ich, übernehmen würden.

Auf welcher Basis auch immer.

Aber man kann nicht so gebrochenes Deutsch vermitteln, weil man dann auch kein Sprachgefühl bekommt, oder man wundert sich dann, wenn bestimmte Sachen angewandt werden, die völlig daneben sind in der Situation.

Das hat ja auch mit Sprachkultur zu tun.

Carla: Das wäre ja einfach, wenn du alles einfach übersetzen könntest.

Eins zu Eins über das Wörterbuch.

Britta: Würdest Du jetzt sagen, auch von deinem Bekannten- und Freundeskreis dass dann, wenn Kinder zweisprachig aufwachsen, dass das nur Vorteile hat oder siehst du auch Nachteile?

Carla: Sprachlich gesehen, kann ich mir vorstellen… Ich weiß nicht, ob sie wirklich perfekt sind in einer Sprache.

Da bin ich mir nicht sicher, weil ich das sehr extrem merke vor allem in einer Familie, die wachsen Englisch-Deutsch-Italienisch-Spanisch, viersprachig auf.

Die sprechen die auch alle.

Die haben aber alle auch eine Hauptsprache.

Die sprechen Italienisch, weil das die Sprache der Mutter ist.

Die zweite Hauptsprache, nehme ich an, ist dann eher Englisch.

Dadurch, dass sie hier leben.

Ihr Vater ist Deutscher.

Er spricht auch nur Deutsch mit Ihnen.

Man merkt, dass Deutsch zum Beispiel, da hapert es sehr.

Das ist keineswegs perfekt, die können sich nicht gut ausdrücken.

Wenn es kompliziert wird, fallen sie entweder ins Italienische oder Englische zurück.

Ich weiß nicht, wie gut oder wie die Muttersprache Schaden nimmt.

Das mag sein.

Aber, ich glaube, dass die Vorteile überwiegen.

Frühjahrsputz (Spring Cleaning)

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Carla and Britta talk about spring cleaning. Britta does not mind to clean, but more as a therapy. She is not so enthusiastic about cleaning the whole house as nobody appreciates the work. (Carla und Britta sprechen über den großen Frühjahrsputz. Britta hat nichts gegen das Putzen, sie sieht es aber eher als Entspannung. Das ganze Haus möchte sie nicht sauber machen, weil ohnehin niemand die Arbeit zu würdigen wüsste.)

Britta: Was ich eben noch ansprechen wollte, weil du das auch gesagt hast mit deinem Frühjahrsputz.

Es ist ja wohl kompliziert, sein Haus irgendwie klar zu kriegen.

Ich muss sagen, ich putze jetzt nicht so viel.

Auch nicht so perspektivisch, dass man zwei Monate Zeit braucht, wenn die Tochter ihre Abschlussfeier von der Schule hat.

Wo man sich zwei Monate vorbereiten muss, nur damit die Kids sehen, die Fenster sind sauber, die Teppiche sind sauber.

Carla: Die interessiert das gar nicht.

Nur die Eltern, wenn die dabei sind, unbedingt.

Das ist das erste, was ich mache, wenn ich in ein Haus komme, schau ich, ob die Fenster geputzt sind.

Nein…

Britta: So eine bist du also.

Carla: Lad mich nicht mehr ein.

Das ist lächerlich.

Hab ich noch nie so etwas gehört.

Also, zwei Monate putzen für irgendwas.

Bist du fertig bist mit Putzen ist es schon wieder dreckig.

Allein schon deshalb macht es eigentlich überhaupt keinen Sinn.

Ich putze erst immer kurz davor, damit es dann auch hält.

Britta: Da stand auch.

Sie wollen nicht, dass Ihre Gäste in die Küche kommen.

Sie können es aber kaum verhindern, weil sich meistens da die Gäste versammeln, weil es einfach meist ein netter Platz ist.

Machen Sie doch Ihren Boden sauber.

Zwei Tage vorher.

Dann sage ich, dann ist der Boden schon wieder dreckig.

Carla: Dann darfst du die Küche zwei Tage vorher eben nicht benutzen.

Es wird alles hermetisch abgeriegelt.

Zu der Zeit gehst du in die Garage und wartest, bis die Gäste kommen.

Britta: Vielleicht müssen sie auch nur Platz füllen.

Das ist einfach absurd.

Carla: Das ist lächerlich …Und ich mein, dass man mit Essig und was war es noch…

Britta: Baking Soda…Backpulver

Carla: Das sind alles alte Hüte.

Also, was der ganze Artikel gesollt hat, ist mir ein Rätsel.

Britta: Ich muss gestehe, ich habe Backpulver auch schon vorher gekauft, und ich habe versucht damit sauber zu machen.

Und das Ergebnis war, dass unsere Dusche ganz weiß war, weil ich nicht… das Backpulver verreibst du ja – dann schäumt es – dann meinst du, du duschest es wieder ab.

Aber ich habe nicht alle Ecken erwischt.

Deswegen waren überall weiße Schlieren von dem Backpulver.

Und da war auch so eine komische Schicht.

Und deshalb bin ich etwas skeptisch, ob das überhaupt was bringt.

Carla: Also, zum Reinigen von Flächen habe ich es noch nicht benutzt.

Ich benutze es meisten um unsere Zahnputzgeräte, diese Mundduschen und solche Sachen oder Teile von Kaffeemaschinen oder so was mit Essig plus Waschpulver – äh – Backpulver sauber zu machen.

Dieser schäumende Effekt wirkt und der Essig natürlich.

Britta: Und damit machst du die Kaffeemaschine sauber?

Carla: Oder auch den Ausguss, ich gieße das ab und zu in den Ausguss.

Das reinigt, Gerüche gehen weg.

Ich weiß nicht, wie es chemisch wirkt.

Man soll ja damit auch seine Zähne putzen.

Britta: Ja, ich kauf eigentlich auch immer so eine Zahnpasta.

Das ist ja an sich ein angenehmer Geschmack.

Und was stand da noch.

Dass man sich für die richtig harten Arbeiten die Professionals, die Profis ins Haus holt.

Carla: Du sollst deine Möbel Dampfreinigen, nur weil ein paar Leute zu Besuch kommen.

Britta: Die machen es dann wieder dreckig.

Carla: Die dürfen gar nicht drauf sitzen.

Britta.

Eigentlich müssten die Professionals dann kommen, wenn die Gäste weg sind.

Die müssten eigentlich aufräumen.

Carla: Natürlich, weil danach hat man den Dreck.

Britta: Hast Du schon einmal so eine Firma benutzt?

Carla: Einmal beim Einzug.

Eine professionelle Reinigungsfirma nicht.

Nur bei unserem Einzug in unser neues Haus habe ich den Teppichboden auf dem Speicher reinigen lassen.

Da habe ich überhaupt nichts davon gemerkt, dass der dann sauberer war als vorher.

Der ist auch hell beige.

Sehr ungeschickt.

Aber, da habe ich nichts gemerkt, vielleicht hat er besser gerochen.

Britta: Wie machst du das mit den Fenstern?

Weil hier sind ja oft so diese Kastenfenster…

Carla: Die man nicht von außen reinigen kann, zumindest in den oberen Stockwerken.

Hab ich noch nie reinigen lassen, deshalb kann man durch oberen auch nicht mehr durchgucken.

Britta: Wie machen das Bekannte oder Freunde?

Carla: Viele lassen ein, zweimal im Jahr jemanden kommen.

Aber, da denke ich, nun mein Gott, läßt du die einmal kommen, vier Wochen später sieht das Fenster wieder genauso aus, mit dem Blütenstaub, Regen, was auch immer.

Nein, mach ich nicht.

Jetzt habe ich Gott sei Dank die neuen Fenster dicht, die kann ich jetzt öffnen.

Nach innen.

Britta: Dann kannt du die zumindest sauber machen?

Carla: nicht wie in Deutschland so wie ne Tür, die kann man so reinklappen.

Da kann ich jetzt die Außenfläche auch sauber machen.

Britta: Wie machst du das mit den Oberlichtern in der Küche?

Carla: Da muss Bernhard gelegentlich aufs Dach klettern.

Aber auch nur ab und zu.

Britta: Mit dem Schlauch?

Carla: Ne, einfach so.

Britta: Hast du jemand für den Garten?

Carla: Nein, nein, niemals.

Ich habe noch keinen Gärtner getroffen, den ich in meinen Garten lassen würde.

Nein, nein, das mache ich alles selbst.

Britta: Hier summen ja im Herbst, diese Blattbläser, Laubbläser.

Die hatte ich auch vorher noch nie gesehen.

Da hatten wir uns jetzt auch einmal erkundigt.

Mit Benzin oder mit Strom und dann die Kantenschneider mit Benzin, mit Strom… Da kann man, weiß ich gar nicht, da hat man eine Batterie von Gartengeräten, die man anscheinend haben muß, weil ich lass jetzt hier alles wachsen.

Die Wiese ist eigentlich schon ziemlich voller Unkraut.

Carla: Dann wird sie auch schön.

Die Bienen freuen sich.

Rasen ist eine Monokultur, eine ungesunde.

Britta: Ist es deswegen, weil viele Rasen hier gar keine Farbe haben.

Carla: Wie meinst du das keine Farbe?

Britta: Also, die nicht mehr grün sind, sondern dieses grau flächenweise.

Carla.

Aber nur je nach Saison im Winter.

Das ist unterschiedlich.

Es gibt Gras, das stirbt und du musst neu einsäen und es gibt Gras, das kommt von alleine wieder.

Es gibt sehr viele unterschiedliche Sorten.

Es gibt Gras, das wird im Winter welk, braun, anderes bleibt grün übern Winter.

Das kommt auf die Grassorte an.

Britta: Echt, ich fand das sehr erschreckend.

Irgend jemand hat mir dann gesagt, dass es hier auch mal den Trend gab, die Wiese grün anzusprühen.

Carla: Das passt – Las Vegas.

Britta: Wie man da drauf kommt.

Unkraut kann ich ja verstehen, und hier gibt es einiges an Kräutern oder Wiesenkräutern, die ich jetzt nicht so attraktiv finde.

Carla: Ja, jede Menge.

Britta.

Aber eine Wiese grün sprühen, das ist ja eher ungewöhnlich.

Carla: Nein, im Garten… hm… ein Unkraut…, da gibt es so einen Spruch: Ein Unkraut ist alles, was da wächst, wo man es nicht haben will, das ist das Einzige, was ein Unkraut auszeichnet.

Ansonsten ist es einfach eine Pflanze.

Bloß, weil die irgend jemand nicht im Laden verkauft und die nichts kostet und von alleine kommt, ist die nicht schlechter oder schlimmer als eine andere Pflanze.

So sehe ich es.

Und deshalb wächst bei mir auch alles Mögliche im Gras – wenig Gras – sehr viel “Unkraut” – in Anführungszeichen.

Meinem Mann ist es egal, meiner Tochter ist es egal, warum, soll ich’s tun.

Carla und Britta sprechen über ihre Osterferien (Springbreak)

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Carla and Britta talk about spring break. Britta visited the colder Olympic Peninsula in Washington State struck by a hurricane in December. Carla went downhill skiing in Colorado with her family. (Carla und Britta sprechen über ihre Osterferien. Britta verbrachte sie auf der Olympic Halbinsel im Bundesstaat Washington. Dort tobte im Dezember ein schwerer Hurricane, der großen Schaden im Nationalpark anrichtete. Carla war mit ihrer Familie Skifahren in Colorado).

….

Britta: Dann haben wir die größte Fichte der Welt gesehen.

Aber es ist vom Regenwald her wirklich so, dieses Moos, was herunterhängt…Toll.

Aber du kannst kaum reingehen, weil wirklich…das ist alles so nass…

Carla: Ja, du musst Dich wirklich anziehen, wie wenn du durch einen Wasserfall gehen würdest.

Es ist faszinierend.

Britta: Es ist wirklich ganz faszinierend.

Es ist Regenwald.

Es ist nichts anderes, es ist Regenwald.

Das siehst du dann auch, wenn du ein bisschen weiterfährst, wo er dann aufhört und wo wieder ganz normaler Bergwald ist.

Aber dieser Hurricane, ich hab’ davon gar nichts gehört gehabt.

Die Leute haben gesagt, da sind wohl auch einige gestorben, weil die Bäume auf sie gefallen sind.

Ich habe auch gefragt, was hat FEMA gemacht (US-Behörde für Katastrophenschutz).

Ja, die haben eigentlich ganz gut geholfen, das hat eigentlich ganz gut geklappt mit der Versorgung von den Leuten, aber mitten im Wald da bauen die wohl auch Häuser rein, die wurden dann auch zerstört.

Solche Riesenbäume.

Und dann aauch auf den Wurzeln wächst dann ein neuer Baum.

Carla: Ja, wie heißen die….

Nursing Log.

Weiß ich nicht mehr.

Britta: Wir haben nur drauf gewartet, dass die Dinosaurier rauskommen.

Carla: Ja, das ist echt irre.

Britta: Eine völlige Urlandschaft.

Da war es eigentlich ganz gut, dass die Sonne gar nicht da war, sondern wirklich so dieses ganz Feuchte, Diesige.

Überall tropfte es.

Carla: Hat gepasst…

Britta: Ich mein, wir sind alle immer ganz nass gewesen.

Carla: Natürlich.

Britta: Aber das gehört dazu.

Dann waren wir da im Hotel am See, und da kam der Osterhase vorbei.

Seitdem sagt der Anton, er glaubt an den Osterhasen.

Der hatte auch so ein rosa Kostüm an.

Aber die Küche da war auch furchtbar.

Alles zermatscht.

Carla: Was für ein Hotel war das?

Britta: Das war eines, was Theodor Roosevelt irgendwie mit auf den Weg gebracht oder vor einem Feuer gerettet hat.

Carla: War das im Park?

Britta: Ja, das war auch okay.

Ein Riesenzimmer und nicht so teuer.

Das war ganz gut besucht, aber auch nicht voll.

Carla: Weil die Lodges sind oft sehr teuer in den Parks.

Britta: Das waren so 130 Dollar für ein großes Zimmer.

Carla: Das geht eigentlich.

Britta: Du hast dann da auch frühstücken können.

Dann hat Frank den Bean-Zähl-Contest gewonnen.

Da hatten sie ein Glas voller Jellybeans.

Und tatsächlich hat er richtig geschätzt.

Carla: Wie hat er denn das geschafft?

Britta: Er hat einfach, wie der Bernhard das wahrscheinlich auch gemacht hätte.

Er hat die Beans rundherum gezählt, die entsprechenden Zeilen hoch und dann noch die Luft ein bisschen abgezogen vom Volumen her…

Carla: und das hat tatsächlich gepasst.

Was hat er denn gewonnen?

Jellybeans?

Britta: Was hat er …einen 20 Dollar Gutschein.

Carla: Oh, doch!

Wo kann er den einlösen?

Britta: den hat er gegen ein Sweatshirt eingelöst.

Carla: Immerhin.

Britta: Und wie es bei euch beim Skifahren?

Carla: Traumhaft.

Traumhaft.

Wir hatten herrliches Wetter.

Wir hatten sowohl Frühlingsskifahren mit T-Shirt.

Richtig toll.

Ganz warm.

Und dann kam, am vierten Tag kam Schnee.

Der Nachteil war von der Wärme war, dass unten im Tal nicht mehr viel Schnee ist und der sehr schmutzig ist.

Das sieht nicht so romantisch aus.

Es war herrlich.

Britta: Hattet ihr auch Schlittenhunde?

Carla: Das habe ich natürlich alles nicht gemacht, weil wir natürlich nur Ski gefahren sind.

Irgendwie hat es nicht reingepasst.

Ich weiß auch nicht.

Lara war ganz happy mit Skifahren.

Am letzten Tag wollten wir noch reiten gehen, aber das war alles ausgebucht.

Britta: Also, war es dann doch voll.

Carla: Ja, es war voll.

Es war Springbreak.

Aber das ist doch so groß und so gut organisiert, das verläuft sich.

Das spielt keine Rolle.

Britta: Von Springbreak haben wir gar nichts gemerkt.

Carla: Da geht auch keiner hin, weil es da auch nur regnet.

Da musst du auf die Bahamas, wenn du die Leute sehen willst.

Britta: Bekannte waren auf den Virgin Islands und die meinten, es war auch nicht zu voll.

Carla: Echt.

Naja, kommt drauf an wo.

Die Virgin Islands sind viel weiter weg, oder.

Britta: Vier Stunden.

Carla: Oh, ja?

Britta: So was ja, mit dem Flugzeug vier Stunden.

Carla: Ich weiss gar nicht, wie lange wir geflogen sind.

Naja, ist auch viel näher.

Nach Miami fliegst du zwei Stunden, anderthalb Stunden?

Dann noch mal eine halbe Stunde und dann bist du da.

Das ist auch viel billiger als die Virgin Islands oder wie heißen die anderen, die sind noch teurer.

Britta: Die britischen…oder?

Carla: Ja, Saint Croix und die ganzen…die sind noch viel teurer.

Britta.

Für mich wäre das nichts.

Ich würde dann einmal um die Insel versuchen zu laufen.

Carla: Und dann?

Britta: Und dann würde ich gerne wieder gehen.

Carla: Langeweile?

Es soll ein paar schöne geben, wo auch mehr Berge und Wald…, wo die Natur interessanter ist.

Die Bahamas selbst finde ich…die Strände sind traumhaft, der Rest eher langweilig.

Britta: Ja, was macht man da den ganzen Tag.

Also, du bist am Strand und…

Carla: Das Schöne war bei uns, wir hatten unseren Privatstrand praktisch.

Und das ist einfach herrlich.

Wir haben einfach uns nur ausgeruht, gelesen, geschwommen, im Sand und wir sind hin und hergelaufen und weil wir noch nie so irgendwo waren, war das so aufregend, dass du nur herumgeschaut hast, wie schön alles ist.

Die Blumen und das Wasser und das ist wirklich das Türkise.

Also, unglaublich.

Und dann Schnorcheln…

Britta: Warum habt ihr euren eigenen Strand gehabt?

Carla: Weil ich einfach sehr clever war bei der Suche nach einem Haus.

Da waren alle möglichen tollen Villen, viel zu teuer.

Wollt ich alles nicht.

Und dann war ein Bild drin, das hat ausgesehen wie eine Fischerhütte im Grunde.

Und so war es auch.

Ziemlich einfach, und das war Privatvermietung und die Frau hat gesagt, sie hat das mit ihrer Familie selbst gebaut.

Und das war, wie war es, ein Achteck – so ein Vieleck das ganze Gebäude und alles ein Raum.

Das Einzige, was ein bisschen abgeschlossen war, war natürlich Dusche und Toilette.

Und dann ging in der Mitte, wie so in einer Kajüte, ging eine steile Leiter hoch zu einer Plattform, da hat die Lara geschlafen.

Wir hatten unten ein Bett, eine Kochnische – das war sehr einfach, aber rundum offen –also mit Fenstern – also unglaublich schön.

Da geht keiner hin.

Da ist nichts.

Da gibt es keine Lokale, keine – was weiss ich – keine großen Spielcasinos oder sonst was.

Deshalb hatten wir unseren eigenen Strand.

Kein Mensch.

Britta: Und wie habt ihr euch versorgt?

Carla: Du hast eingekauft in einem Supermarkt.

Wenn du Glück hattest, da kam so zweimal die Woche ein Boot und hat Zeug gebracht, und dann hatten sie wieder was.

Also, toll gegessen haben wir nicht.

Britta: Muss man ja auch nicht.

Was waren da für Fische im Wasser.

Carla: Keine Ahnung.

Da musst du Bernhard fragen, der war Schnorcheln.

Britta: Du warst gar nicht Schnorcheln?

Carla: Nein, ich habe Angst.

Haie.

Da ist nichts, aber ich hab da immer gleich so Panik-Attaken, wenn ich nichts mehr sehe, wenn das Wasser zu tief wird, dann habe ich solche Wahnvorstellungen.

Britta: Wir waren auf Mauritius…

Carla: Das ist es ja ähnlich…

Britta: Ja, da ist es wunderschön.

Dann hieß es Delphine gucken.

Dann hatte ich meine Schnorchelsachen aufgesetzt und bin vom Boot reingehüpft und da war noch das tiefe Blau.

Und da kann dir ein Delphin entgegenkommen.

Da kann dir irgend etwas anderes entgegenkommen.

Ich bin relativ schnell wieder raus.

Der hat gesagt, das sind so 50 Meter gewesen, aber Du siehst es nicht.

Und du weisst genau, du gehörst da eigentlich überhaupt nicht hin.

Das ist nicht dein Element.

Also, geh besser raus.

Carla: Da kommen die Urängste hoch.

Britta: Absolut.

Carla: Bei mir auch.

Bernhard und Lara überhaupt nicht.

Die waren manchmal so weit draußen.

Da habe ich dann Angst um die gehabt.

Da habe ich mir so vorgestellt.

Was ist, wenn ich jetzt eine Flosse plötzlich sehe.

Die schaffen es nie mehr da raus.

Also furchtbar.

Aber ich habe es halt so genossen.

Ich bin immer so bis hier hin (zur Hüfte), da konnte ich trotzdem was sehen – schnorcheln.

Ich bin halt nicht raus an die Riffe.

Ich bin auch kein so ein geübter Schwimmer.

Ich fühl mich da einfach nicht so wohl.

Britta: Ich hab mal getaucht und das fand ich dann schon interessant, so bis 5 Meter oder 10 Meter, wo das Tageslicht auch noch hinkommt.

Da siehst du dann einfach die wunderschönen Fische und die großen sind halt weiter unten.

Aber da muss ich auch nicht hin.

Carla: Hast du einen Tauchschein?

Britta: Ja, ich habe so einen Open Water.

Aber ich habe einen fast Tauchunfall gehabt.

Das war wahrscheinlich Hyperventilieren, weil das Equipment, die haben es dann nachgeguckt, da war in Ordnung… oder sie wollten es mir nicht sagen.

Das war auch ein diesiger Tag.

Starker, relativ starker Wellengang im Roten Meer.

Und bei 7 Metern habe ich gemeint, keine Luft mehr zu kriegen.

Das Wasser war auch relativ kalt.

Ich hatte gerade relativ große Fische gesehen.

Ich weiß nicht mehr welche es waren.

Und mein Buddy dreht sich um, und ich mach nur diese Bewegung, Hand an den Hals – ich krieg keine Luft mehr.

Und er hatte sich nur zufällig umgedreht, und wir haben dann zusammen einen Aufstieg gemacht, und wo er mir sein Gerät auch immer gegeben hat und ich habe gesagt, ich krieg keine Luft.

Da hat er versucht, mich zu beruhigen, derweil ist ein anderer verschwunden, weil das Wasser eben so diesig war.

Da musste er sich, weil er gleichzeitig auch Tauchlehrer war, darum kümmern.

Ich war dann mit so einer roten Boje zwischen den Wellen und habe versucht, die Ruhe zu bewahren.

Dann hat der derweil geguckt, wo der andere Taucher ist.

Ich habe es dann noch einmal versucht, ich habe wieder keine Luft gekriegt, und das ist ein absolut beschissenes Gefühl.

Und dann sind 5 Meter tief, obwohl es objektiv nicht tief ist.

Carla: Doch.

Panik

Britta: Dann haben wir aber gesagt, dass wir zu seiner und meiner Beruhigung noch einmal einen Tauchgang zusammen machen.

Das haben wir dann auch.

Dann war es wieder traumhaft.

Ein Korallengarten mit Schildkröten, mit sämtlichen bunten Fischen, mit Langusten.

Das war wirklich sehr nett.

Aber, es ist nicht mein Element.

Und die Fische gucken mich manchmal so an, und wissen genau: Hey du musst wieder auftauchen.

Carla und Britta – die soziale Lage (socially concerned…)

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Carla and Britta talk about living in the USA as Germans reflecting the social situation of Americans. (Carla und Britta reden über das Leben in Amerika als Deutsche und diskutieren die soziale Lage in den USA).

Carla: Meine Putzfrau mit der ich sehr gut befreundet bin auch, die hat drei oder vier Jobs, die arbeitet sehr hart, ihr Mann arbeitet sehr hart, es ist trotzdem kein Geld da.

Sie geht einmal die Woche zu Target oder so irgendwo hin und dann auch nur, wenn die Sachen auf Sale sind oder Walmart.

Anders geht´s nicht.

Die hat eine Mutter in Bolivien zu unterstützen, die kriegt keine Rente, die hat ein Kind, das ist zwar hier im Instate College, University.

Die sind in Maryland, das ist zwar günstiger.

Sie muss aber natürlich trotzdem bezahlen.

Der nächste kommt jetzt ins College, und sie weiss nicht wie sie sich das leisten kann.

Das sind Probleme.

Die denkt nicht drüber nach…

Britta: Zum Beispiel in anderen Ländern würde sehr viel Neid aufkommen.

Ist sie dann neidisch?

Carla: Überhaupt nicht.

Sie ist das überhaupt nicht.

Ich hatte mal eine Putzhilfe, die war sehr unangenehm.

Sie hat offensichtlich ihren Arbeitgebern nicht gegönnt, dass es ihnen besser geht.

Aber, nein, die Silva ist völlig anders.

Die ist sehr zufrieden eigentlich, klagt nicht.

Nein, hab ich noch nie gespürt, dass sie neidisch ist.

Oder so, ne gar nicht.

Britta: Na, ich denk auch, dass das ein Punkt ist, der in Amerika vielleicht auch sehr, sehr positiv ist, dass dann die Leute, viele Leute die Meinung haben, sie können es schaffen, sie können sich den amerikanischen Traum verwirklichen, man muss hart arbeiten.

Aber vielleicht dann hat man die Möglichkeit, sich diesen Traum zu verwirklichen.

In Deutschland würde man eher drüber reden und dann trotzdem nichts ändern.

Also so Karrierewechsel, mal 5 Jahre hier arbeiten, mal 5 Jahre dort arbeiten.

Das ist eigentlich eher nicht die Regel, eigentlich überhaupt nicht die Regel den Arbeitsplatz zu wechseln.

Ähnlich wie ein Haus, das hast du die ganze Zeit, für dein Leben lang und den Job hast du eigentlich auch dein Leben lang.

Carla: Das macht eher einen schlechten Eindruck, wenn du öfters mal wechselst.

Hier ist es umgekehrt.

Britta: Das finde ich eigentlich ganz angenehm.

Auch wenn es hart ist, du hast zumindest die Möglichkeit oder du findest eher neugierige Leute, die dann der Meinung sind: „Oh, das ist aber eine gute Idee, die…“

Carla: …probieren wir mal.

Britta: Probieren wir mal oder wenn man scheitert, dass man richtig scheitern kann aber dann trotzdem noch wieder Ermutigung findet, nicht sofort vielleicht, aber Möglichkeiten findet, wieder von neuem anzufangen.

Das finde ich schon – eigentlich die positive Einstellung gegenüber dem was Leben oder Arbeit ist, das finde ich schon sehr gut.

Carla: Die Gesellschaft ist wesentlich mobiler, durchlässiger, nach oben und unten wahrscheinlich, in beide Richtungen, und sehr aufgeschlossen allem Neuen, fast schon ein bisschen in kindlicher Weise manchmal.

Science Fiction, nicht umsonst ist das Wort Englisch, ja, gibt es da einen deutschen Ausdruck dafür?

Nein, Zukunfts…

Britta: Zukunftsroman.

Das klingt schon wieder schwer.

Carla: Also jeder benutzt Science Fiction.

Ja, also diese Offenheit allem Neuen gegenüber, optimistisch manchmal ein bisschen naiv, kindlicher Optimismus.

Häufig wir schaffen das.

Und das ist auch bei den Einzelnen vorhanden.

Britta: Das sollte man eigentlich ein bisschen nach Deutschland bringen.

Carla: Ja, das ist etwas, was in Deutschland garantiert fehlt.

Dieses Gefühl, man kann es auch anders machen.

Wir probieren es einfach mal.

Das fehlt in Deutschland häufig.

Britta: Das verhindert dann auch viel.

Wichtige Erfindungen, zumindest im Computerbereich, eher dann hier gemacht werden von ganz jungen Leuten.

Erst heute habe ich gelesen, dass der 26jährige Erfinder von Facebook Milliardär ist, oder 23.

Das ist schon… Das ist in Deutschland glaub ich nicht der Fall.

Die reichsten Deutschen, das sind die Gebrüder Aldi immer noch, und die sind eben reich geworden durch ihre Supermarktkette mit dem eigenwilligen Konzept, alle zu unterbieten.

Das ist so ein bisschen wie Walmart, aber die seit Jahren diese Liste anführen.

Aber da ist kaum ein junger Mensch mit einer Erfindung dabei, der jetzt in diese oberen Regionen der Einkommensmilliardäre gekommen wäre.

Carla: Auch wenn man sich vorstellt, dass Bill Gates, ich weiß nicht in welchem Alter, er das College abgebrochen hat.

Der hat, glaube ich, keinen wirklichen Abschluß gemacht.

Wohingegen in Deutschland es doch noch sehr wichtig ist.

Deine Lehre, deine Ausbildung, dein Studium und dann hast du am Ende irgendeinen Titel.

Diplom-Sowieso, Doktor Sowieso.

Was irgendwie meistens, glaube ich, doch noch Vorraussetzung ist, um bestimmte Jobs zu bekommen oder auch wie du gesehen wirst in der Gesellschaft.

Was hier eigentlich überhaupt keine Rolle spielt.

Britta: Wahrscheinlich hätte Bill Gates überhaupt keinen Bankkredit in Deutschland bekommen.

Carla: Um Gotteswillen, ein Aussteiger…

Britta: Oder einfach das Spenden.

Warren Beatty hat sein Vermögen irgendwie verschenkt und ist trotzdem der reichste Mann der Welt.

Carla: Ja, du meinst Bill Gates?

Britta: Ne, der ist jetzt Dritter.

Carla: Der ist Dritter ?

Britta: Aber Warren Beatty ist der reichste Mann der Welt und die reichste Frau der Welt ist von Loreal.

Carla: Ja, wirklich?

Britta: Die hat glaube ich 12 Milliarden.

Aber, dass überhaupt so was vorkommt, dass Ted Turner, ich glaube der hat der Uno, ich glaube, 1 Milliarde geschenkt, um die Schulden der USA zu bezahlen.

Jetzt Drew Barrymore hat eine Million der Hungerhilfe gespendet letzte Woche.

Das ist natürlich alles publicityträchtig, aber…

Carla: Trotzdem….

Britta: Das würde bei uns nicht so ohne weiteres vorkommen.

Carla: Ja, ist Philanthropie ein deutsches Wort?

Philanthropie wird hier wesentlich größer geschrieben.

Vielleicht, weil man sich hier weniger auf den Staat verlässt oder auch verlassen kann, dass vielmehr in Eigeninitiative hier passieren muss.

Die Menschen sind hier schon in der Schule gewohnt, den Community Service, dass man selber was tun muss.

Dass hier zum Beispiel hier im LaFayette Park die Leute, ohne die Stadt zu fragen, die gehen hin und pflanzen Tulpen oder sonstwas, damit der Park verschönt wird.

Das kenne ich in Deutschland nicht.

Da kommt die Stadtgärtnerei natürlich.

Und wenn es nicht schön ist, ruf ich da an und beschwer mich, weil es unordentlich ist.

Eigeninitiative hat hier einen ganz anderen Stellenwert als bei uns.

Also bei uns hat man sich schon… Man verlässt sich sehr darauf, dass immer jemand anders zuständig ist, wo ich dann anrufen und mich beschweren kann und das einfordern kann.

Auch dieses Anspruchsdenken in Deutschland mittlerweile, was der Staat oder wer immer das ist, alles machen muss.

Das gibt es hier wesentlich weniger.

Hier sind ja die Leute dankbar, wenn der Staat sich möglichst raushält.

Wohingegen in Deutschland wird immer nach dem Staat gerufen, bei jedem kleinen Problem.

Ob das die Stadtverwaltung ist oder Berlin, egal.