Jürgen & Vera – Arrival in Potsdam

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Jürgen and Vera talk about their arrival in Potsdam and their first evening there. (Jürgen und Vera sprechen über die Anreise nach Potsdam und den ersten Abend in Potsdam.)

VERA: Hallo Jürgen.

JÜRGEN: Hallo Vera.

VERA: Unser Urlaub ist leider vorbei.

Schade, oder?

JÜRGEN: Ja, wirklich schade.

Ein, zwei Wochen länger wäre schön gewesen.

VERA: Ja, das stimmt.

Wir waren in Potsdam und hatten dort eine Ferienwohnung gemietet …

JÜRGEN: … die auch sehr schön gelegen, in einem schönen Viertel, war.

VERA: Ja, es war eine alte Villa und dementsprechend hatte die Wohnung auch sehr hohe Decken und hatte schon ein besonders Flair, finde ich.

Wir sind um acht Uhr morgens losgefahren und von uns zuhause bis nach Potsdam sind es ungefähr 500 Kilometer.

JÜRGEN: Wir sind mit sechs Personen gefahren.

Da fällt natürlich allerhand Gepäck an und so haben wir zusätzlich noch eine Skibox auf das Dach gemacht, um da noch Koffer und Tüten und Sonstiges hineinzulegen.

VERA: Ja, ich habe zwar einen Minivan mit sieben Sitzplätzen, aber wenn alle Sitzplätze oder wenn sechs Sitzplätze besetzt sind, dann ist der Kofferraum natürlich nicht mehr so groß, um für so viele Personen die ganzen Taschen und Koffer unterzubringen.

Da war das mit der Box eine ideale Lösung.

JÜRGEN: Ja, da passt doch schon einiges rein und man ist nicht ganz vom Kofferraum abhängig und beim fahren spielt es eigentlich auch keine große Rolle.

Man sollte nur nicht mehr wie* 75 Kilogramm hineinlegen und auch nicht schneller wie* 130 fahren.

Aber das reicht allemal.

VERA: Wir hatten unheimlich Glück an dem Tag, denn es war ziemlich wenig Verkehr.

Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass wir in einen richtigen Stau hineinkommen, weil es ja ein Samstag war und erfahrungsgemäß samstags ziemlich viele Leute in den Urlaub fahren.

Das lag aber wohl daran, dass der Tag zuvor ein Feiertag war und deshalb nicht so viele LKWs gefahren sind.

JÜRGEN: Ja, wir hatten wirklich Glück.

Es hat alles prima geklappt und so konnten wir uns auch noch ein ordentliches Frühstück leisten, zwischendurch.

VERA: Ja, die Sonne schien wunderbar an diesem Tag und deswegen haben wir gesagt, wir kehren nicht irgendwo ein, sondern wir haben uns Coffee-to-go geholt, wie es ja bei uns hier mittlerweile auch heißt, und haben uns dann einen schönen Rastplatz gesucht und dort unser mitgebrachtes Frühstück verzehrt.

JÜRGEN: Ja, nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten, ging es dann weiter und wir waren so gegen 14:00 Uhr dann an unserem Ziel angekommen.

VERA: Ja, das war viel früher, als ich gerechnet hatte.

Ich habe gedacht, wir sind vielleicht um 16:00 Uhr erst dort und die Wohnung sollte uns ab 15:00 Uhr zur Verfügung stehen, aber auch da hatten wir Glück, denn wir konnten bereits zu früh in die Wohnung hinein.

JÜRGEN: Interessant war auch noch, wir hatten an der Wohnung einen Schlüsselsafe.

Da mussten wir eine bestimmte Nummer eintippen und der Schlüssel kam aus einem kleinen Fach.

VERA: Ja, wir haben unseren Vermieter gar nicht gesehen.

Es erfolgte eine ganz unpersönliche Schlüsselübergabe, aber es war eigentlich auch kein Problem.

Wir haben dann auch die Wohnung sofort in Augenschein genommen und waren ziemlich begeistert, muss ich sagen.

JÜRGEN: Ja, alle waren zufrieden.

Die Räume waren groß und freundlich, manchmal ein bisschen zu groß schon, aber es war trotzdem prima.

VERA: Lieber ein wenig größer, als dass es so beengt ist.

JÜRGEN: Ganz genau.

VERA: Deswegen nehmen wir ja auch gerne eine Ferienwohnung, weil jeder hat dann seinen eigenen Raum und kann sich auch mal zurückziehen.

Ich finde, das braucht man schon, wenn man mit sechs Leuten zusammen in den Urlaub fährt und man schon den ganzen Tag zusammen unterwegs ist.

Dann will man auch mal gerne alleine sein.

JÜRGEN: Ja, genau.

Und wir mussten jetzt natürlich auch uns um das Einkaufen noch kümmern.

VERA: Wir waren ja am Samstagnachmittag angereist und die Geschäfte haben in Deutschland zum Glück jetzt auch etwas länger auf.

Früher war es ja üblich, dass viele Geschäfte mittags am Samstag dann zu hatten und man nichts mehr besorgen konnte.

Und da wir uns, teilweise zumindest, auch selbst verpflegen in der Ferienwohnung, zum Beispiel haben wir das Frühstück immer selber gemacht, haben wir natürlich auch einiges an Sachen benötigt.

JÜRGEN: Wir mussten erstmal ein bissel* suchen, wo überhaupt eine Einkaufsgelegenheit war, ein Supermarkt oder Ähnliches und nach einer kleinen Rundreise haben wir dann auch einen kleinen Supermarkt gefunden – sogar mehrere nebeneinander.

VERA: Richtig.

Wir haben in einem reinen Wohngebiet gewohnt und dort gab es überhaupt keine Geschäfte und es ist ja immer erstmal ein wenig spannend, die Gegend zu erkunden, wenn man in einem neuen Ort Urlaub macht, den man noch nicht kennt.

Wir haben dann nach dem Einkaufen erstmal alles verstaut und dann wollten wir uns etwas Bewegung verschaffen.

JÜRGEN: Ja, wir haben dann noch einen kurzen Spaziergang gemacht zum Bassinplatz und zum Holländischem Viertel.

VERA: Ja, das Holländische Viertel ist ein ganz interessanter Bereich in Potsdam.

Da hat der Soldatenkönig, Friedrich Wilhelm I., Häuser errichten lassen im holländischen Stil.

Und er hatte gehofft, dass er damit holländische Siedler nach Potsdam locken kann.

Kannst du dich an die Geschichte noch erinnern, Jürgen?

JÜRGEN: Ja richtig.

Die Rechnung ist aber nicht ganz aufgegangen.

Es kamen gar keine Holländer oder ganz wenig Holländer.

VERA: Ich glaube, es waren nur 22 Familien und es waren 140 Häuser, glaube ich, und weißt du auch noch, warum sie nicht gekommen sind?

JÜRGEN: Nein.

VERA: Weil der König in dem Ruf stand, sehr geizig zu sein.

Und das wussten die Holländer wohl auch und deswegen sind sie nicht darauf eingegangen – auf das Angebot – und letztlich hat er dann die Wohnungen von seinen eigenen Leuten dann bewohnen lassen beziehungsweise die Häuser.

JÜRGEN: Ach ja richtig.

Das mit dem Geiz war das Thema.

Deswegen sind die nicht gekommen.

VERA:Genau.

Er war als unglaublich sparsam bekannt.

Und dann haben die sich halt ausgerechnet, sie können dort nichts verdienen.

Womit sie ja vielleicht auch Recht hatten.

JÜRGEN: Aber später hat sich das Holländische Viertel doch noch entwickelt.

VERA: Ja, vor allem jetzt ist es, glaube ich, eine richtige Touristenattraktion geworden.

Es ist aber auch wirklich wunderschön anzuschauen.

Es sind Häuser, die gehen, glaube ich, über drei Stockwerke.

Und die sind mit roten Backsteinen gebaut, alle.

Und nun findet man dort eine Menge an kleinen Geschäften und Cafés und Galerien.

Und man kann dort nett durchlaufen.

Es ist wenig Verkehr.

Es war wirklich schön, ja.

JÜRGEN: Und diese Häuser haben auch alle sehr schöne Hinterhöfe, wo man dann – auch interessant – mal reingehen kann und mal nachsehen und auch etliche Künstler haben sich dort angesiedelt, die ihre Bilder dort malen.

Also es ist wirklich sehr schön.

Man meint wirklich, man wäre mitten in Holland.

VERA: Ja.

Wir haben dann dort auch zu Abend gegessen in einem kleinen Café und konnten dort, während des Abendessens, die Bilder von einem ansässigen Künstler bewundern.

JÜRGEN: Die ausgestellten Bilder in dem Restaurant waren von dem Künstler, genau gegenüber von der Straße.

VERA: Ja, der hatte dort seine Werkstatt und Galerie und die Kellnerin erzählte uns, dass man ihn dort auch bei der Arbeit beobachten kann, an vielen Tagen, oder persönlich mit dem Künstler sprechen könnte.

JÜRGEN: Genau.

Aber wir haben jetzt erstmal ans Essen gedacht.

Wir hatten Hunger und haben erstmal das leckere Essen bestellt.

VERA: Ja, zurzeit ist ja Spargelzeit in Deutschland und das haben wir dann auch gleich dort in Anspruch genommen und haben ein leckeres Gericht mit Spargel zu uns genommen.

Und damit war auch unser erster Abend in Potsdam vorüber und wir sind dann wieder zurückgegangen in die Wohnung und haben uns auf unser Bett gefreut, denn so eine lange Fahrt ist dann doch ein wenig anstrengend.

Ja, ich würde sagen, an dieser Stelle machen wir für heute erst mal Schluss und beim nächsten Mal erzählen wir dann, was wir in Potsdam so erlebt haben.

JÜRGEN: Genau.

Sehr interessante Sachen.

VERA: Ich hoffe, Ihr seid schon gespannt darauf.

Bis zum nächsten Mal.

Tschüss.

JÜRGEN: Tschüss.

* wie: Dialekt.

An dieser Stelle wäre “als” richtig und nicht “wie”.

* bissel: Dialek.

bisschen

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Anke & Vera – Planning a Holiday in Potsdam

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Anke and Vera talk about their plans for a Holiday in Potsdam. (Anke und Vera sprechen darüber, was sie für ihren Urlaub in Potsdam geplant haben)

VERA: Hallo Anke.

Anke: Ja, hallo Vera.

VERA: Ja, unser Urlaub steht jetzt kurz bevor, Anke.

Wir wollen ja nach Potsdam fahren…

Anke: Ja.

VERA: … bei Berlin.

Hast du denn schon Urlaub genommen?

Anke: Ja, natürlich.

Ich hab’s meinem Chef gesagt, dass wir Ostern nach Potsdam fahren wollen und ich hab den Urlaub schon bekommen.

VERA: Super.

Sonst hätten wir ein kleines Problem.

ANKE: Ja.

VERA: Ja, Potsdam liegt westlich von Berlin.

Ungefähr 45 Minuten sind es mit der S-Bahn von Potsdam nach Berlin und deswegen habe ich mir gedacht, wir können den Urlaub so ein bisschen einteilen: zwei Tage Potsdam, zwei Tage Berlin und zwei Tage ins Grüne.

ANKE: Ja, das wollte ich gerade fragen, ob wir dann auch mal direkt nach Berlin fahren, weil das ist schon länger her, da war ich schon mal in Berlin und das ist ja eine tolle Stadt.

VERA: Ja, bei mir ist es nicht ganz so lange her.

Ich glaube, wir waren vor vier oder fünf Jahren in Berlin, aber ich finde die Stadt auch immer wieder faszinierend.

ANKE: Ja.

VERA: Wir waren damals vier Tage, aber in den vier Tagen haben wir noch nicht alles gesehen.

An was bist du denn besonders interessiert in Berlin?

ANKE: In Berlin?

Ich kann mich noch erinnern, da haben wir einen Funkturm gesehen, der sich dreht – oben -, da ist ein Restaurant drin.

Ich weiß gar nicht mehr genau, ob das der Funkturm ist, auf jeden Fall ein hoher Turm.

VERA: Das ist der Fernsehturm in…

ANKE: Ja genau!

VERA: … Ostberlin.

Der ist…

ANKE: Ah!

So war das.

VERA: Der ist am Alex.

Der Alex ist ja ein ganz großer Platz im Osten von Berlin und dort steht dieser Fernsehturm.

Auf dem war ich auch schon oben.

ANKE: Und ich weiß nämlich noch, dass man da schon eine ganz tolle Aussicht hat.

Das war einfach schön.

VERA: Richtig.

Und vor allem die Fahrt mit dem Fahrstuhl vergesse ich nicht, weil, es geht in einem ziemlich großen Tempo mit dem Fahrstuhl nach oben, also man kann da schon ein bisschen Druck auf den Ohren bekommen.

ANKE: Ja, ansonsten habe ich da jetzt keine speziellen Pläne, aber wir haben ja auch schon diese Theatertickets gekauft, das finde ich auch toll, das wir uns da eine Vorstellung ansehen wollen.

Im Theater des Westens.

VERA: Richtig.

Wir wollen uns ein Musical anschauen…

ANKE: Genau.

VERA: … von einer deutschen Produktion, was ja auch etwas Besonderes ist.

Es gibt ja nicht so viele deutsche Musical-Produktionen und zwar wurde der Film “Der Schuh des Manitu” in eine Musicalform gebracht.

Also ich bin sehr gespannt.

Das ist ja ein sehr lustiger Film, eine Parodie, und ich hoffe, wir werden Spaß haben.

ANKE: Ja das wird auf jeden Fall super.

Ja, ansonsten, was haben wir denn noch geplant, außer zwei Tage Berlin?

VERA: Vielleicht noch mal ganz kurz was zu Berlin.

Also unser Vater hat mir gesagt, wir sollen unbedingt eine Bootsfahrt durch Berlin machen und da sieht man halt Berlin mal aus einer ganz neuen Perspektive, also das würde mich auch sehr reizen, weil ich das noch nie gemacht habe.

ANKE: Ja das finde ich sowieso schön.

Immer was mit Wasser zu tun hat und auf dem Wasser fahren, das finde ich auch toll.

VERA: Ja.

Und sonst in Berlin würde ich gerne mit euch auch noch ins Pergamon-Museum gehen.

Das kennt ihr ja noch nicht.

Ich hatte dich schon…

ANKE: Nein, das kenne ich noch nicht.

VERA: Ich hatte dich gefragt.

Dort sind ganz tolle Sachen aus der Antike ausgestellt, aus Ägypten und Griechenland und…

ANKE: Oh ja.

Das können wir auf jeden Fall auch machen.

VERA: Also das hat mich sehr beeindruckt, wie ich das gesehen habe und das würde ich mir gerne noch mal anschauen.

Die Zeit in Berlin, glaube ich, werden wir gut füllen können.

Dort gibt es ja so viel zu sehen.

ANKE: Auf alle Fälle!

VERA: Das wird nicht langweilig werden.

In Potsdam habe ich auch zwei Tage vorgesehen.

Einen Tag wollen wir in die Filmstudios in den Filmpark Babelsberg gehen und uns dort ein bisschen amüsieren.

ANKE: Ja.

Das ist gut.

Und ich glaube, jetzt erinnere ich mich gerade an etwas, an die guten Spreewaldgurken.

Da waren wir seinerzeit auch mal.

Ich glaube, das steht doch auch auf dem Programm, oder?

VERA: Ja, genau.

Nachdem wir dann die Städte im Programm haben, braucht man ja auch einen Ausgleich, ein bisschen Natur, und deswegen habe ich mir zwei Ziele im Grünen ausgedacht und das eine ist der Spreewald.

Der ist ungefähr südöstlich von Berlin, würde ich sagen, und du warst schon mal da?

ANKE: Ja.

Und da haben wir so auch eine Fahrt gemacht mit solchen Booten.

Die werden so ähnlich geführt wie eine Gondel in Italien.

VERA: Genau.

Das sind die Stakenboote, die du meinst.

ANKE: Ja genau!

Nach diesem Wort habe ich gesucht.

Wie … wie heißen die?

VERA: Staken nennt man das.

Die nehmen praktisch eine Art langes Paddel und…

ANKE: Einen Stab!

VERA: … einen Stab und mit Hilfe des Stabes wird das Boot vorwärts bewegt.

ANKE: Genau.

Das ist der Unterschied, weil dieser Stab bohrt sich in den Boden und dann stößt man sich nach vorne.

VERA: Das Wasser ist dort wohl nicht sehr tief und deshalb…

ANKE: Genau.

Es ist also wirklich keine aufregende Fahrt, sondern gemütlich, aber hat auch einen gewissen Reiz.

VERA: Ja und der Spreewald soll ja auch sehr schön sein.

Ich habe ihn bisher nur im Film gesehen und fand ihn doch interessant und ich freu mich schon drauf.

ANKE: Ja genau, ich auch.

VERA: Und die zweite Fahrt in die Natur, die soll in eine Gegend nördlich von Berlin gehen, zur Schafheide Chorin.

ANKE: Oh, was ist das denn?

VERA: Genau!

Das hab ich mich anfangs auch gefragt.

Ich habe einen Podcast gehört vom NABU und dort ging es um ein Naturschutzzentrum, die Blumberger Mühle.

Dazu gibt es auch einen Podcast bei LingQ.

Den kann man sich auch noch mal anhören, wen das interessiert.

Ich fand das so faszinierend, dass ich gesagt habe, dieses Naturschutzzentrum möchte ich gerne einmal besuchen.

Es ist eine ganz spezielle Landschaft dort nördlich von Berlin und ich lass mich dann mal überraschen, ob es mir dort gefallen wird.

ANKE: Ja, wir sind ja für alles offen und dann lassen wir uns überraschen.

VERA: Genau.

Ein bisschen frische Luft nach der ganzen Stadtluft wird uns sicher auch gut tun.

ANKE: Und ich find’s auch gut, wenn man nicht alles ganz genau schon vorher weiß.

Das ist dann quasi unser kleines Abenteuer.

VERA: Richtig.

Ich hoffe dann nur, dass wir auch einigermaßen schönes Wetter haben, denn gerade in der Natur ist es schon angenehmer, wenn es nicht die ganze Zeit regnet.

Aber wenn nicht, sind wir auch flexibel und stellen dann unser Programm halt entsprechend um.

In Potsdam selber werden wir auch noch einen zweiten Tag verbringen und da machen wir dann das, was dir nicht ganz so gut gefällt.

Potsdam ist ja berühmt für seine Schlösser.

Die gehören ja, soweit ich weiß, auch zum Weltkulturerbe und…

ANKE: Ich lass mich gerne positiv überraschen.

VERA: Ich denke, du wirst es nicht bereuen.

Es wird bestimmt auch für dich interessant.

Ich kann mich nur erinnern, wie wir schon mal da waren, dass es dort auch einen riesigen Park gibt und wir unglaublich viel gelaufen sind.

Also diesmal werde ich dann besser planen, dass wir dort auch an der richtigen Stelle ankommen und uns nicht zu weit abseits von den Hauptwegen dann bewegen.

ANKE: Ansonsten nehme ich dann vielleicht lieber mein Fahrrad mit?

VERA: Das wäre natürlich eine Möglichkeit.

Vielleicht kann man sich in Potsdam auch Fahrräder ausleihen, wenn du das gerne machen würdest.

ANKE: Aber das war ja nicht ganz ernst gemeint.

Ich denke, wir schaffen das schon.

VERA: Ja, und dann ist der Urlaub eigentlich für uns auch schon wieder vorbei, denn wir fahren…

ANKE: Was?

So schnell?

VERA: … denn wir fahren nur eine Woche.

Also zwei Tage Berlin, zwei Tage Potsdam, zwei Tage Natur.

Und ich denke, es wird abwechslungsreich und aufregend für uns.

ANKE: Ja!

Da freue ich mich.

VERA: Ich freu mich auch.

Dann sagen wir jetzt mal Tschüss, bis zum nächsten Mal.

ANKE: Tschüss.

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Anke & Vera – Vacation Plans

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Anke and Vera talk about their vacation plans. (Anke und Vera sprechen darüber, wie sie ihren Urlaub planen)

VERA: Hallo Anke!

ANKE: Hallo Vera!

VERA: Ja, heute wollen wir uns mal über unseren geplanten Urlaub unterhalten.

ANKE: Ja, genau.

Bald geht’s nach Berlin.

Ah, da freue ich mich schon drauf.

VERA: Ja, es ist ja nicht ganz Berlin.

Wir fahren ja eigentlich nach Potsdam, aber Potsdam ist ja nicht weit von Berlin entfernt.

ANKE: Genau, so ist es.

VERA: Ja.

Ursprünglich war Berlin geplant, aber da habe ich kein geeignetes Haus für uns gefunden.

ANKE: Ja.

Das hast du mir ja mal per E-Mail geschickt und ich hab die Wohnung schon gesehen, die wir jetzt in Potsdam haben.

Auf jeden Fall sieht die Wohnung auch sehr gut aus da.

VERA: Vielleicht sollten wir noch erklären, dass wir nicht im Hotel übernachten, sondern wir mieten uns immer Ferienhäuser oder Ferienwohnungen.

Das ist einfach schöner, weil man da nicht nur ein Schlafzimmer hat, sondern man hat auch ein Wohnzimmer und eine Küche und kann sich dann auch mal selbst verpflegen.

ANKE: Genau.

Und wenn wir dann am Tag einiges unternommen haben und dann zurück in diese Wohnung kommen, dann ist da auch ganz bequem.

Einer muss halt sich in die Küche stellen und was kochen, die anderen können ein bisschen helfen und dann kann man sich ein bisschen da ausruhen, vielleicht auch mal fernsehen oder sich einfach … oder ein bisschen sich mit Spielen unterhalten zum Beispiel.

VERA: Genau.

Wir spielen ja ziemlich oft im Urlaub.

ANKE: Und das macht dann Spaß, wenn man tagsüber schon genug gemacht hat, dass man sich dann ein bisschen da erholen kann.

VERA: Wir kochen ja auch nicht immer.

Das machen wir einfach nach Lust und Laune.

Wir gehen auch öfter mal essen, aber man hat ja auch nicht immer Lust, sich in ein Restaurant zu setzen und sich dort dann so lange aufzuhalten mit dem Essen, sondern man will auch einfach mal entspannen im Urlaub.

Und das geht in einer Wohnung oft besser.

ANKE: Ja, und so haben wir das ja auch bisher immer gemacht.

Ab und zu gehen wir in ein Restaurant.

Das ist dann auch bequem.

Man kann nachher einfach aufstehen, ohne dass man wieder aufwaschen muss.

Und für die anderen Tage, dann können wir, wie du jetzt schon gesagt hast, ein bisschen die Zeit sparen, und bleiben dann in der Wohnung.

VERA: Wir haben das jetzt eigentlich in den letzten Jahren immer so gehalten, dass wir uns Häuser oder Wohnungen gesucht haben.

Vielleicht erzähle ich mal kurz, wie ich das immer so mache.

Oder wir überlegen mal zusammen, wie wir unsere Urlaubsplanung so vor sich nehmen(richtig: wie wir unsere Urlaubsplanung so vornehmen).

Am Anfang steht natürlich immer die Auswahl des Ziels.

ANKE: Genau.

VERA: Da lass ich mich oft inspirieren von Zeitungsartikeln oder Sachen, die ich im Internet gelesen habe, oder von Fernsehberichten oder auch weil mir irgendjemand erzählt hat, dass es an einem bestimmten Platz schön ist.

Das ist eigentlich immer so der erste Schritt.

ANKE: Genau.

Als wir letztens an der Nordsee waren, da hab ich dir das ja erzählt, dass wir schon dort waren, das es da sehr schön ist, und dann hast du mal in die Karte geguckt und gesagt, dass können wir doch noch mal machen mit Allen zusammen.

VERA: Genau.

Der zweite Schritt ist dann immer, dass ich schaue, ob es dort interessante Sachen in der Umgebung gibt, ob es sich überhaupt lohnt, dorthin zu fahren.

ANKE: Ja.

VERA: Denn man will ja nicht nur in der Wohnung sitzen und nur spazieren gehen, sondern wir schauen uns auch gerne Sachen an.

Was magst du denn am liebsten so im Urlaub machen?

ANKE: Eigentlich genau dass, was wir immer so machen.

Das heißt, wir haben meistens einen Park dabei, das heißt, entweder einen Vergnügungspark mit Achterbahnen und solchen Attraktionen oder auch in einen Park mit Tieren und Pflanzen.

Das gefällt mir immer sehr gut.

Und auf der anderen Seite dann die Museen, die finde ich auch sehr schön.

VERA: Oder Schlösser, in denen wir hier waren!

ANKE: Ja, wobei ich dann jetzt an dieser Stelle mal zugeben möchte, die Schlösser, die sehe ich mir zwar auch mal ganz gerne an, ist aber nicht mein Highlight.

VERA: Also Museen sind dir lieber?

ANKE: Ja, eigentlich schon.

Auf jeden Fall.

VERA: Und welche Art von Museen?

ANKE: Das beste Beispiel ist für mich das Deutsche Museum in München.

Da waren wir ja dann auch schon.

Da ist ja alles gemischt.

Und ich selber interessiere mich dann schon auch für die technischen Sachen – ob das jetzt Flugzeuge sind oder überhaupt wie funktioniert was – und für die Tierwelt, das finde ich auch ganz gut.

VERA: Ja, das Deutsche Museum ist natürlich ein richtiges Highlight, wobei ich dabei immer an die Informatikführung denken muss, die wir dort gemacht haben.

Die bieten ja zu bestimmten Themen und Uhrzeiten dann Führungen an und der Führer, der hat diese Führung, diesen Vortrag, so lebhaft und interessant gestaltet – man hat sich gewünscht, dass der Vortrag gar nicht mehr aufhören sollte.

Das war wirklich total unterhaltsam, zumal Jürgen und ich uns auch sehr für Computer interessieren.

ANKE: Das finde ich auch gut.

Überhaupt, wenn spezielle Führungen sind, dass man sich mal Sachen ansehen und –hören kann, wo man vorher gar nicht weiß, dass einen das interessieren könnte.

VERA: Also so kleine Überraschungen und so …

ANKE: Genau.

VERA: … Highlights, wenn man gar nicht damit rechnet, dass es einem an einem bestimmten Ort gut gefällt und nachher stellt man dann fest, es ist ein ganz tolles Erlebnis.

Ja, das finde ich auch sehr schön.

ANKE: Ja.

Ich hoffe, du bist jetzt nicht enttäuscht, dass ich nicht der Schlösser-Freak bin.

VERA: Ich denke, da hat auch jeder seinen eigenen Geschmack und das ist ja auch kein Problem.

ANKE: Ja.

VERA: Was ich halt auch sehr gerne mag, ist einfach ein bisschen Natur erleben, das heißt einen schönen Weg gehen, wo man vielleicht noch ein bisschen was sehen kann, vielleicht schöne Aussichten hat, oder auch geologisch interessante Regionen.

Das finde ich auch nicht schlecht.

ANKE: Ja.

VERA: Zum Beispiel waren wir mal in der Sächsischen Schweiz, das ist ja ganz im Osten von Deutschland, und dort gibt es ein Mittelgebirge, also ein Gebirge, was eigentlich keine so hohe Höhenlage hat, aber man fühlt sich stellenweise trotzdem wie in den Alpen, weil einfach die Felsformationen dort so beeindruckend sind – das fand ich also ganz fantastisch!

ANKE: Ja, das hat man jetzt gehört, dass dich das begeistert.

VERA: Ja.

Das war wirklich interessant.

ANKE: Ja.

Gut, dann können wir ja noch mal überlegen.

Was haben wir denn in Berlin beziehungsweise Potsdam noch so vor?

VERA: Also das Schwierige ist dann, alle unsere verschiedenen Wünsche unter einen Hut zu bringen.

Obwohl, es war eigentlich bis jetzt noch nie schwierig.

ANKE: Genau.

Das hat doch immer sehr gut geklappt.

Du hast uns meistens Vorschläge vorgelegt und dann haben wir gesagt, ja genau, das und das und das nehmen wir und dann war meistens sogar schon die Zeit zu knapp um alles zu erledigen.

VERA: Es war auch immer sehr abwechslungsreich im Urlaub, fand ich.

ANKE: Genau.

Ja, doch.

VERA: Wir fahren natürlich auch meistens nur eine Woche oder 10 Tage, weil Jürgen nicht so lange Urlaub machen kann.

Dafür fahren wir halt öfter im Jahr.

ANKE: Ja.

VERA: Ja.

Nachdem wir dann das Ziel festgelegt haben, wird es noch mal richtig interessant, denn dann müssen wir natürlich eine passende Unterkunft finden.

ANKE: Genau.

Und dann am liebsten für meinen Mann und mich noch so eine kleine separate Zone, wo wir auch noch ein Bad haben.

Das ist immer eine schöne Geschichte, damit wir morgens nicht mit fünf Mann da vor einem Waschbecken stehen.

VERA: Richtig.

Deswegen suchen wir eigentlich immer entweder eine sehr große Wohnung mit drei Schlafzimmern und zwei Bädern oder zwei nebeneinander liegende Wohnungen, damit jeder auch genug Rückzugsraum hat und wir uns im Urlaub nicht beengt fühlen müssen.

ANKE: Genau.

Und das erfordert zwar immer ein bisschen Zeit und Mühe, aber das hat sich bis jetzt auch immer gelohnt.

VERA: Ich suche die Wohnungen meistens im Internet.

Dort gibt es ja inzwischen ein unglaubliches Angebot.

Ich schaue dann auf die Landkarte und suche mir dann ein paar Orte raus, die in der entsprechenden Region liegen und dann beginnt halt die große Suche.

Meistens finde ich dann acht bis zehn Objekte, die von der Größe her passen, und dann schauen wir uns die zusammen noch mal an und wählen dann aus.

Worauf legst du besonderen Wert bei einem Objekt?

ANKE: Das war eigentlich schon das, dass es von der Größe her passt mit den Zimmern und Bädern.

Ansonsten passt das eigentlich schon.

VERA: Ja.

Und wenn wir dann uns geeignet haben auf ein Objekt, dann buche ich es einfach und wir freuen uns auf unseren Urlaub.

ANKE: Genau.

VERA: Bevor wir dann losfahren in den Urlaub, mache ich dann noch mal einen konkreten Plan, das heißt ich schreibe dann noch mal mir genau auf, was wir besuchen wollen, und die entsprechenden Öffnungszeiten.

Nicht dass man dann eine unliebsame Überraschung erlebt und steht vor verschlossenen Türen.

Und das drucke ich dann immer noch für uns aus und nehme das so als kleine Gedächtnisstütze mit und damit fahren wir eigentlich immer gut.

Ja, das soll dann auch schon mal das Thema für heute gewesen sein.

Ich denke, da haben wir das Thema Urlaubsplanung jetzt einigermaßen gut behandelt oder fällt dir noch etwas Wichtiges ein, Anke?

ANKE: Nein, ich denke, das war’s so im Groben.

VERA: Dann sagen wir an dieser Stelle Auf Wiedersehen.

ANKE: Tschüss.

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Jürgen & Vera – Grocery Shopping

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Jürgen and Vera talk about grocery shopping. (Jürgen und Vera sprechen über den Einkauf von Lebensmitteln).

VERA: Hallo Jürgen.

JÜRGEN: Hallo Vera.

VERA: Wir wollen uns heute mal über das Einkaufen von Lebensmitteln unterhalten, haben wir eben besprochen.

JÜRGEN: Ja, das Einkaufen ist ja eher nicht so die Männersache, aber okay, muss auch sein.

VERA: Ja, aber du begleitest mich doch ab und zu, wenn es dir von der Zeit her passt.

JÜRGEN: Ja, wenn man da ist, macht es schon Spaß.

VERA: Wir kaufen in den letzten Jahren ja eigentlich meistens bei den Nahversorgern ein, das heißt das sind die Geschäfte, die im näheren Umkreis liegen, so cirka 2 bis 5 Kilometer, würde ich sagen.

JÜRGEN: Ja.

Und die mittlerweile auch schon so groß, dass man da auch sehr viele Sachen bekommen kann, die man für den täglichen Bedarf auch benötigt.

VERA: Genau.

Die Fahrten zu den größeren Supermärkten lohnen sich eigentlich kaum noch, nach meinem Gefühl, weil die mittlerweile fast genauso teuer sind, wie die Nahversorger, die wir hier am Ort haben.

JÜRGEN: Ja, es sei denn, man muss wirklich einen Großeinkauf machen, für einen Geburtstag zum Beispiel oder für sonst irgendwelche Sachen, wo man sehr viel Sachen muss, dann macht es schon Sinn, ein bisschen weiter zu fahren und dadurch natürlich auch ein bisschen günstiger noch einzukaufen.

VERA: Und die Auswahl ist natürlich in den großen Supermärkten eine andere, als jetzt hier beim Nahversorger, aber seit unser Supermarkt hier vor zwei Jahren neu gebaut hat, ist er ja auch sehr groß und hat eine tolle Auswahl, finde ich.

JÜRGEN: Ja, die Auswahl ist schon enorm, auch bei den relativ Kleinen vor Ort.

Auch das Gemüse und das Obst sieht immer sehr gut aus und es ist auch sehr frisch.

VERA: Das stimmt.

Also hier gerade bei uns in dem Geschäft, da kaufe ich das Obst wirklich gerne, weil es eine gute Qualität hat.

Zum Beispiel kaufen wir oft Äpfel und Bananen …

JÜRGEN: Ja, vor allem die Äpfel sind sehr gut und es ist auch immer verschieden.

Manchmal sind Äpfel aus Italien dabei, manchmal Äpfel aus anderen Ländern, aber sie schmecken immer sehr gut.

VERA: Je nach Saison kaufen wir dann auch noch Weintrauben, Apfelsinen, Mandarinen, was fällt dir noch ein, was wir an Obst so kaufen?

Mango, habe ich letzte Woche gekauft, eine …

JÜRGEN: Ja.

Und ab und zu mal auch eine …

VERA: Eine Ananas …

JÜRGEN: … eine Ananas …

VERA: … oder Kiwi.

Also es gibt ein riesiges Angebot, auch an Obstsorten, die wir teilweise gar nicht kennen.

Melonen kaufen wir im Sommer auch noch sehr oft, weil die sehr erfrischend sind.

JÜRGEN: Ja.

Gerade die großen Wassermelonen essen auch die Kinder sehr gerne.

VERA: Genau.

Ich muss dann immer nur die Kerne rauspulen, weil meine Tochter die nicht so gerne essen mag und ihr das zu lästig ist, die selber rauszuholen.

JÜRGEN: Ja, wer ist auch schon gerne Kerne.

Ich mag sie auch nicht.

VERA: Ja gut.

Ich esse die auch nicht.

Aber ich mach’ sie mir halt selber raus.

Aber auch das Gemüse ist sehr gut.

Also ich kaufe dort sehr viel Salat oder je nach Saison Blumenkohl und Broccoli oder frische Champignons.

JÜRGEN: Nur der Spinat, der muss nicht sein.

VERA: Den esse ich auch gern, aber den Spinat kaufe ich dann meistens tiefgefroren, weil ich mir dann immer kleine Portionen rausnehmen kann, die dann für meine Tochter und mich ausreichend sind und damit du keinen essen musst.

JÜRGEN: Ganz genau.

Ich mag überhaupt keinen Spinat, ob mit Sahne oder ohne Sahne oder mit sonst irgendwas – ich mag einfach keinen Spinat.

VERA: Und Vanessa und ich essen auch gerne Tomaten und Möhren und Gurken.

Die kaufe ich eigentlich auch regelmäßig und mache Salate daraus oder wir essen die einfach so – roh – als Rohkost.

JÜRGEN: Und Vanessa nimmt auch die Möhren mit in die Schule und isst sie da sehr gerne und deshalb brauchen wir da vielleicht ein bisschen mehr.

VERA: Im Supermarkt kaufe ich meistens Vorrat für eine Woche ein.

Oft vergesse ich dann etwas, so dass ich dann doch noch ein zweites Mal in den Supermarkt muss.

Zum Beispiel kaufe ich sehr viel, was eingefroren wird oder was sich im Kühlschrank entsprechend lange hält.

JÜRGEN: Also ich mag eher die Abteilung, wo es so viel Süßes gibt, so Schokolade und so Pralinen und so was.

Also da ist eher so mein Schwerpunkt.

VERA: Ja, das kann natürlich auch sehr lecker sein, so eine kleine Nascherei zwischendurch schadet ja auch nicht, oder die Gummibärchen für die Vanessa.

Die müssen wir dann auch regelmäßig besorgen.

Wir kaufen dort auch die Milchprodukte ein, das heißt natürlich Milch, dann verschiedene Joghurts oder auch Quark, Käse – nicht zu vergessen.

JÜRGEN: Ja, Milch kaufen wir immer zweierlei Sachen.

Also ich mag eigentlich lieber eher die Vollmilch und Vera mag eher die fettarme Milch, aber das kann jeder so halten, wie er möchte.

VERA: Genau.

Wir kaufen dort auch unsere Frühstücks-Cerialien, also Müsli oder Corn Flakes.

Dann holen wir dort auch oft unsere Wurst.

Und nicht zu vergessen natürlich auch die Getränke, die wir dich Woche über so verbrauchen.

JÜRGEN: Genau.

Getränke gibt’s ja auch eine Riesenauswahl von kleinen Flaschen zu großen Flaschen, von Cola bis zu Mineralwasser, mit und ohne Bizzl …

VERA: … mit und ohne Kohlensäure, genau.

Aber ich glaube am meisten verbrauchen wir Waser und dazu hole ich ab und zu ein paar Säfte.

JÜRGEN: Genau.

Wasser geht bei uns immer.

Vor allem beim Essen gehört bei uns eigentlich immer eine Flasche Wasser dabei, wo sich jeder von bedienen kann.

VERA: Ansonsten gehe ich vielleicht einmal im Monat in einen ganz großen Supermarkt um dann dort Sachen zu kaufen, die es bei unserem Nahversorger nicht gibt.

Und außerdem gehe ich regelmäßig zum Bäcker und hole dort frisches Brot und was wir sonst noch an Backwaren so benötigen.

JÜRGEN: Bei den großen Supermärkten kriegt man auch meistens nur große Verpackungen, also wenn man zum Beispiel Corn Flakes kaufen will, kriegt man nur die Riesen-Familienpackungen und nicht diese kleinen Packungen, das muss man dann auch bedenken.

VERA: Ja, oder gerade umgedreht.

Wenn ich eine große Packung möchte, die ich meistens nicht beim Nahversorger.

Die bekomme ich dann wieder nur im Supermarkt.

JÜRGEN: So hat alles seine Vor- und Nachteile, ob nah oder fern, ob groß oder klein, aber schade halt, dass diese kleinen Läden verschwunden sind.

VERA: Du meinst jetzt die Tante-Emma-Läden.

JÜRGEN: Genau.

Die gab’s früher an jeder Ecke.

Man hatte irgendwie ein ganz anderes Verhältnis zu dem Ladenbesitzer gehabt, zu der Verkäuferin.

Das war halt irgendwie so ein ganz kleiner Kreis und war eigentlich auch, meine ich, viel netter.

VERA: Ja, es war eine sehr persönliche Angelegenheit.

Aber du darfst nicht vergessen, dass damit schon auch Einschränkungen verbunden waren.

Die Sachen waren relativ teuer und auch die Auswahl war sehr beschränkt.

JÜRGEN: Ja sicher.

Der Verbraucher hat das ja im Grunde bestimmt, wie alles so geworden ist.

Also wir haben’s im Grunde selber in der Hand gehabt und deswegen sind auch diese kleinen Tante-Emma-Läden, ja, praktisch verschwunden.

VERA: Ja.

Obwohl im letzten Jahr im Nachbarort ein kleiner Laden wieder aufgemacht hat.

Der hat sich aber dann auch darauf spezialisiert, besonders frische Sachen anzubieten und auch Biolebensmittel anzubieten.

JÜRGEN: Ja.

Da besinnen sich die Leute auch gerne wieder auf die alten, traditionellen Tante-Emma-Läden zurück, dass das ja doch keine schlechte Sache war und dann gehen die Leute doch gerne wieder da einkaufen.

VERA: Ja, wobei das für die Leute dort auch nicht immer einfach ist mit den Öffnungszeiten der Supermärkte zu konkurrieren, denn die haben ja mittlerweile meistens von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends geöffnet, während das vor ein paar Jahren in Deutschland aufgrund des Ladenschlussgesetzes nicht möglich war.

JÜRGEN: Ja und ein Laden bei uns in dem Nachbarort hat abends bis 9 Uhr auf und man muss auch bedenken, schön für uns, aber auch nicht schön für die Verkäufer, die dann solange in dem Laden arbeiten müssen.

VERA: Genau.

Und ich weiß sogar von einem anderen Laden in einer Nachbargemeinde, die haben bis 10 Uhr abends sogar auf.

Und ab und zu gibt es ja auch Sonderöffnungszeiten, wo die Läden noch länger aufhaben.

JÜRGEN: Ja, man sagt ja auch “Der Kunde ist König”.

VERA: Ja.

Aber ob sich das nachher nicht im Preis von den Waren niederschlägt, ist natürlich dann noch eine ganz andere Frage.

JÜRGEN: Ja, das kann schon sein.

VERA: Wenn man nun wirklich komplett die Ladenschlusszeit verpasst hat und braucht noch ganz dringend etwas, gibt es ja zum Glück auch noch ein paar Alternativen.

JÜRGEN: Ja, die eine Alternative ist zum Beispiel die gute, alte Tankstelle.

VERA: Stimmt!

Die haben in den letzten Jahren ihr Sortiment enorm vergrößert und um Lebensmittel erweitert.

JÜRGEN: Ja, es ist schon erstaunlich, was man an der Tankstelle alles kriegt.

Nicht nur Zigaretten, wie es früher vielleicht war, sogar Milch, Joghurt, frische Brötchen, Wurst, also an der Tankstelle heute kriegt man eigentlich schon recht viel.

VERA: Genau.

Die haben sogar Tiefkühlkost, habe ich gesehen in …, … an der einen Tankstelle, also nicht jede Tankstelle bietet das, aber einige bieten das, und da kann man sich sogar eine Tiefkühlpizza holen, wenn einem mitten in der Nacht danach ist.

JÜRGEN: Ja, oder man ist an einer Feier (richtig: man ist bei einer Feier) und es ist einem das Bier ausgegangen, was auch sehr wichtig ist, dass das dann auch irgendwo zu bekommen ist, und das geht natürlich auch ganz prima an der Tanke.

VERA: Man bezahlt diesen Service dann eben mit einem etwas höheren Preis.

Außerdem gibt es auch noch verschiedentlich Kioske.

Früher gab es da noch viel mehr.

Inzwischen sind die doch ein wenig von der Bildfläche verschwunden, aber auch die haben oft sehr lange Öffnungszeiten und man bekommt dann dort auch zu späteren Zeiten noch Dinge des täglichen Bedarfes.

JÜRGEN: Genau.

Und man kann auch dabei auch gleich Lotto spielen und deswegen ist dieser Kiosk auch sehr beliebt.

VERA: Das stimmt.

Dort gibt es ja meistens, so als klassisches Programm, Lotto, Zeitschriften, Süßigkeiten, Getränke und Tabakwaren.

JÜRGEN: Genau.

Das gibt es alles dort zu finden und da es im Internet ja auch nicht mehr sein darf, mit dem Lotto spielen, werden jetzt die Kioske, die noch ein Lottogeschäft mit dabei haben, auch wieder mehr Geschäft machen.

VERA: Jetzt sind wir von unseren Lebensmitteln ganz schön weit weg gekommen beziehungsweise wir haben jetzt noch ein paar Alternativen aufgezeigt, wo man Lebensmittel bekommen kann und ich denke, dass unsere Zuhörer jetzt ein bisschen was darüber erfahren haben oder fällt dir noch was ein, was wir vergessen haben, wo wir Lebensmittel kaufen können?

JÜRGEN: Nein, ich glaube, jetzt haben wir alles besprochen.

Das ist kleine und große Geschäfte gibt, sogar teilweise wieder kleine Tante-Emma-Läden, also der Trend ist trotzdem bei den Großen geblieben.

Leider.

VERA: Ja.

Dann verabschieden wir uns an dieser Stelle und wir hoffen, es hat Spaß gemacht, uns zuzuhören.

Auf Wiederhören.

JÜRGEN: Bye-bye.

Anmerkung: Zusatzinformationen und Erläuterungen zu diesem Beitrag findet man unter http://www.lingq.com/learn/de/store/33230/46811/buy/

Vanessa & Vera – Elementary School

Study the transcript of this episode as a lesson on LingQ, saving the words and phrases you don’t know to your database. Here it is!

Vera talks with her daughter Vanessa about elementary school. (Vera spricht mit ihrer Tochter Vanessa über die Grundschule)

VERA: Guten Tag.

Ich sitze hier mit meiner Tochter Vanessa und wir wollen uns ein bisschen über die Schule unterhalten.

Hallo Vanessa.

VANESSA: Hallo Mama.

VERA: Sag mal Vanessa, in welche Klasse gehst du jetzt?

VANESSA: Ich geh jetzt in die 3c.

VERA: Also in die 3.

Klasse.

VANESSA: Ja.

VERA: Und gehst du denn gerne in die Schule?

VANESSA: Ja, das macht einfach viel Spaß in der Schule.

VERA: Weil du mit deinen Freundinnen zusammen bist?

VANESSA: Ja.

VERA: Und warum ist das schön, wenn du mit deinen Freundinnen zusammen bist?

VANESSA: Weil dann können wir viele verschiedene Sachen spielen und nicht so, wenn ich immer nur zu Hause wär’.

Dann müssten wir uns ja noch verabreden.

Das wär’ dann alles viel zu umständlich.

VERA: Aber ihr habt doch Unterricht.

Da könnt ihr doch gar nicht spielen.

VANESSA: Ja, aber in den Pausen.

VERA: Ach, in den Pausen spielt ihr.

Und wo spielt ihr da?

VANESSA: Hm, wir gehen meistens auf den unteren Schulhof von unseren drei Schulhöfen.

VERA: Ihr habt drei Schulhöfe?

VANESSA: Ja, oben einer, dann in der Mitte, da können auch die von der anderen Schule halt hin, und dann gibt’s noch den Unteren, da dürfen nur wir hin.

VERA: Da erklär ich vielleicht noch mal, dass die Schule an einem Hang liegt und deswegen sind die Schulhöfe in verschiedenen Höhenlagen angeordnet und direkt neben eurer Schule ist noch eine andere Schule, die diesen Schulhof dann auch teilweise mitbenutzt.

Ist das richtig?

VANESSA: Ja.

Nur den Obersten und den Untersten dürfen die aus der anderen Schule nicht benutzen.

VERA: Die dürfen also den Mittleren benutzen und die anderen Beiden nicht.

VANESSA: Ja.

VERA: Wie lange ist so eine Pause?

Weißt du das?

VANESSA: Ich glaube, die große Pause geht ungefähr 15 Minuten und die anderen gehen so ungefähr um die 10 Minuten rum.

VERA: Um die 10 Minuten.

Das ist natürlich nicht sehr lange, die Pause, dann.

Da kann man gar nicht so viel spielen.

Was spielt ihr denn da?

VANESSA: Ich spiel meistens mit der Laura und der Hannah.

Und in der Schule, da haben wir so ein besonderes Spielzeug, wie so ein … wie so was, was ein Pferd hat, ein Pferdegeschirr und das kann man um den Kopf legen.

Dann spielen wir damit immer Pferd.

VERA: Dann ist ein Kind das Pferd …

VANESSA: … und der andere ist ein Mensch, der das reitet.

Dann spielen wir meistens zu dritt.

Der eine ist noch das Reitkind, der andere pflegt das Pferd und so und erklärt dem Reitkind das, und der andere ist das Pferd.

VERA: Ah ja.

Das ist interessant.

Aber ihr habt ja nicht nur Pause.

Du hast ja auch Unterricht.

VANESSA: Ja.

VERA: Was für Fächer hast du denn?

VANESSA: Also, am häufigsten habe ich eigentlich Mathe, Deutsch und Sachkunde.

VERA: Sind das dann die wichtigsten Fächer?

VANESSA: Ja.

VERA: Die Hauptfächer sozusagen.

VANESSA: Und sonst hab ich noch Kunst, Sport, Musik, Religion und Englisch.

VERA: Und welches Fach magst du denn am liebsten.

VANESSA: Hm.

Das kann ich eigentlich ziemlich schlecht sagen.

Eigentlich mag ich ziemlich viele so.

Ich mag eigentlich Mathe, Sport, Kunst, dann mag ich auch noch Musik und Englisch, aber Deutsch mag ich auch, aber Sachkunde irgendwie auch.

Also mir gefallen eigentlich alle Fächer.

VERA: Du hast eben gesagt, dass du auch Englisch lernst.

VANESSA: Ja.

VERA: Wie lange lernst du denn schon Englisch?

Seit welchem Schuljahr lernst du denn Englisch?

VANESSA: Seit dem Dritten haben wir angefangen.

VERA: Also jetzt in diesem Schuljahr erst.

VANESSA: Ja.

VERA: Und wie gefällt dir das, eine andere Sprache zu lernen?

VANESSA: Ich find das eigentlich richtig toll.

Das macht nämlich richtig Spaß, erstmal wenn man schon ein paar Wörter kann und dann kann man auch Sätze schon richtig reden.

VERA: Also ihr könnt jetzt auch schon kleine Sätze sagen in Englisch.

VANESSA: Ja.

Wir können uns unterhalten auf Englisch, ein paar Wörter und … und das macht einfach Spaß.

VERA: Das ist ja schön.

Und könnt ihr auch schon schreiben?

VANESSA: Ja, na klar!

Das haben wir schon lange gelernt, mit schreiben.

VERA: Ich meine jetzt Englisch schreiben.

VANESSA: Englisch schreiben können wir eigentlich noch nicht so richtig aus dem Kopf.

VERA: Ihr lernt im Moment vor allem erst mal sprechen und verstehen, ist das richtig?

VANESSA: Ja.

VERA: Und wie lernt ihr das?

Sagt euch das die Lehrerin oder seht ihr euch Filme an oder hört ihr euch Sachen an?

VANESSA: Also, die Lehrerin, die redet ein bisschen auf Englisch was und wir können dann meistens schon so ein bisschen ahnen, was sie uns sagt und dabei lernen wir das und mit lustigen Englisch-Spielen auch.

VERA: Ach, ihr macht Spiele.

VANESSA: Ja.

VERA: Sprachspiele?

VANESSA: Hm, hm.

VERA: Das können auch alle gut oder gibt es auch Kinder, die da Probleme haben?

VANESSA: Eigentlich können alle Englisch so ziemlich gut.

VERA: Ja?

Und das macht auch allen Spaß?

VANESSA: Hm, hm.

Das macht richtig dolle Spaß.

Zum Beispiel bei dem Spiel Englisch-Schlange.

Da werden zwei Mannschaften aus den Kindern aus der Klasse ausgesucht.

Dann stellen die zwei Mannschaften sich in Reihen auf, jede Mannschaft in einer Reihe, so dass die Reihen sich gegenüber stehen, und dass dann immer zwei Kinder vorne sind.

Und die Frau Major hat Schilder gehabt, wo ein paar Gegenstände abgebildet sind, und dann zeigt sie immer ein Bild uns und wer von den zwei Kindern vorne, die vorne in der Schlange sind, den Gegenstand als erstes auf Englisch sagt, der darf dann den Anderen mit in seine Schlange nehmen.

Und gewonnen hat die Mannschaft, die zum Schluss am meisten Kinder aus der Klasse hat.

VERA: Die also dann die längste Schlange bildet.

VANESSA: Ja.

VERA: Ja das hört sich doch interessant und spannend an.

VANESSA: Ja.

Das macht auch richtig Spaß, wenn man erstmal die Wörter so richtig kennt.

VERA: Ja.

Und dann ist man auch motiviert, sich anzustrengen, weil man es eben mit einem Spiel verbindet und man ja auch gerne gewinnen will, oder?

VANESSA: Ja.

VERA: Und wie sieht das in Deutsch aus?

Da hast du ja schon in den ersten beiden Klassen Lesen und Schreiben gelernt.

Was macht ihr da jetzt?

VANESSA: Also wir lernen gerade so die Rechtschreibung und die Wörterarten.

VERA: Die Wortarten?

VANESSA: Ja.

VERA: Welche Wortarten lernt ihr?

VANESSA: Also einmal lernen wir die Nomen, dann noch Verb und dann noch die Adjektive.

VERA: Dann sag mal ein paar Nomen.

VANESSA: Also Nomen sind zum Beispiel Baum, Haus, Fenster, Mensch oder solche Wörter halt, die man malen kann oder anfassen.

Aber es gibt auch so besondere Nomen, die man nicht malen kann zum Beispiel Liebe, Frieden oder so etwas.

VERA: Ah ja.

Und was sind Verben?

VANESSA: Verben, das tut man, zum Beispiel laufen, springen, kaufen oder solche anderen Wörter, die so ähnlich sind.

VERA: Ah ja.

Und dann hattest du noch gesagt, Adjektive.

VANESSA: Adjektive, die haben was Besonderes.

Die kann man nämlich steigern.

Zum Beispiel bei hoch.

Da kann man machen hoch, höher, am höchsten.

Und bei Nomen und Verb geht das nicht.

VERA: Ja, bei Nomen kann man nur Mehrzahl bilden, zum Beispiel ein Kind und …

VANESSA: … viele Kinder.

VERA: … viele Kinder.

Genau.

Da kann man in gewisser Weise dann eine Mehrzahl bilden, aber nicht steigern, genau.

Hast du noch ein Beispiel für ein Adjektiv?

VANESSA: Ja.

Ich hab noch eins.

Schön: Schön, schöner, am schönsten.

VERA: Das Wetter ist schön.

Was ist jetzt da das Nomen?

VANESSA: Das Nomen ist “das Wetter”.

VERA: Und was ist das Verb?

VANESSA: Wie war noch mal der Satz?

VERA: Das Wetter ist schön.

VANESSA: Das Verb war “ist”.

VERA: Und das Adjektiv?

VANESSA: Das Adjektiv war “schön”.

VERA: So.

Und morgen ist das Wetter …

VANESSA: … schön.

VERA: Oder es ist …

VANESSA: … schlecht.

VERA: Ja.

Oder wenn es noch schöner ist als heute … dann wär’ das ja die Steigerung.

VANESSA: Schöner!

VERA: Das Wetter ist schöner.

Genau.

VANESSA: Oder am schönsten!

VERA: Oder am schönsten!

Genau.

Vanessa, ich glaube das war ganz schön, was wir jetzt hier gesprochen haben oder möchtest du noch was zu deinen anderen Schulfächern sagen?

VANESSA: Hm.

Eigentlich nicht.

VERA: Okay.

Dann sagen wir jetzt mal Tschüss.

VANESSA: Ja.

Tschüss.

VERA: Und ich hoffe es hat ein bisschen Spaß gemacht.

VANESSA: Ja.

Wir hoffen, es hat euch Spaß gemacht, hier bei uns zuzuhören bei dem kleinen Interview.

Anmerkung: Zusatzinformationen und Erläuterungen zu diesem Podcast findet man in der Sammlung “GermanLingQ Zusatzinformationen”: http://www.lingq.com/learn/de/store/33230/#45635

Jürgen & Vera – Computers

Study this episode and any others from the LingQ German Podcast on LingQ! Check it out.

Jürgen and Vera talk about computers and their components.(Jürgen und Vera sprechen über Computer und deren Bestandteile.)

VERA: Hallo Jürgen.

JÜRGEN: Hallo Vera.

VERA: Ja, wir haben uns heute ein Thema überlegt und zwar hast du doch neulich deinen Rechner neu gemacht?

JÜRGEN: Ja, ganz genau.

Und Computer ist eh’ mein Lieblingsthema.

VERA: Genau.

Aber ich mache ja auch gerne etwas mit dem Computer.

Deswegen interessiert mich das Thema natürlich auch.

Warum hast du denn letztens so viel an deinem Computer gebastelt?

JÜRGEN: Ja, mein Computer war schon relativ alt.

Das Betriebssystem war schon zu alt, die Festplatte zu klein und dann wurd’s Zeit, dass man einen neuen Computer sich aufsetzt.

VERA: Also liefen dann einige Programme nicht mehr so, wie du es dir gewünscht hast?

JÜRGEN: Ja, er war schon ziemlich langsam geworden und neue Programme ließen sich gar nicht installieren, weil er halt nur Windows 98 drauf hatte.

VERA: Oh, das ist natürlich schon wirklich ziemlich alt.

Und hast du dir dann einfach einen kompletten, neuen Rechner gekauft oder wie bist du vorgegangen?

JÜRGEN: Ja, ich habe im Grunde nur das Gehäuse genommen, das Alte, und hab innen drin die ganzen Innereien neu gemacht, wie zum Beispiel das Mainboard.

VERA: Das Mainboard alleine war’s aber nicht, wenn ich gesehen habe, was du da alles für Sachen angeschleppt hast.

JÜRGEN: Ja, das Mainboard ist im Grunde die Hauptsache in dem Computer.

Dazu kommt natürlich noch ein neues Netzteil, weil das Alte auch nicht mehr gut war, die Festplatte, musste ‘ne neue rein, die hat dann zu dem Mainboard nicht mehr gepasst, ein neuer Prozessor und, na ja, da kam doch allerhand zusammen.

VERA: Hast du dir diese Sachen dann alle selber herausgesucht oder bist du da in ein Geschäft gegangen und hast gesagt, ich brauch jetzt mal neue Teile für meinen Computer?

JÜRGEN: Ja, ich hab mir vorher schon Gedanken gemacht, was brauchst du und was nimmst du am besten, und dann habe ich schon so eine Art Einkaufszettel gehabt und damit bin ich dann in das Geschäft und hab mir die passenden Teile herausgesucht.

VERA: Also erst mal ein Mainboard und dann zu dem Mainboard den passenden Prozessor dazu.

JÜRGEN: Genau.

Das Mainboard ist im Grunde das Grundgerüst.

Und dazu müssen dann passend die anderen Teile dazu gekauft werden, damit auch alles miteinander harmoniert.

VERA: Ah ja.

Und das Netzteil muss ja auch eine bestimmte Leistungsfähigkeit haben, wenn ich mich da richtig erinnere.

JÜRGEN: Genau.

Das Netzteil darf nicht zu schwach sein, darf aber auch nicht so laut sein, dass es einen nicht stört und die Mindestvoraussetzungen müssen schon stimmen.

VERA: Und was für eine Festplatte hast du jetzt eingebaut?

Wie viel Speicherplatz bietet die?

JÜRGEN: Ja, die Festplatte hat 500 GB (Gigabyte).

VERA: 500 GB, da kannst du aber schon ein paar Daten drauf speichern.

JÜRGEN: Ja, da passt schon ordentlich was drauf.

VERA: Warum brauchst du so viel Speicherplatz?

JÜRGEN: Ja, da kommt schon einiges zusammen; dies Programm und da Bilder, da ein Video und da ist ruckzuck die Festplatte voll.

VERA: Das stimmt.

Mit Bildern und Videos bekommt man die Festplatte wirklich schnell voll.

Das kenne ich auch.

Und du hast gesagt, du hattest noch Windows 98 drauf.

Was hast du denn jetzt für ein Betriebssystem gewählt?

JÜRGEN: Ja, ich habe jetzt Windows XP genommen, weil das ein, ja denk ich mal, ein ausgereiftes Betriebssystem ist, und Windows Vista wollte ich mir nicht antun.

Da denke ich, da bleibst du lieber bei dem guten alten XP.

VERA: Ja, ich hab auch von einigen Leuten gehört, dass manche Programme darauf nicht laufen und sie sich dann viele neue Programme kaufen mussten und die sind ja nicht so ganz billig.

JÜRGEN: Genau.

Die Programme sind das eine und dann muss das Ganze ja auch funktionieren miteinander und Windows Vista ist halt noch sehr neu und ja, es läuft noch nicht so rund, habe ich das Gefühl.

VERA: Was hast du noch gebraucht?

Brauchtest du auch eine neue Grafikkarte oder ist Grafik für dich nicht so wichtig?

JÜRGEN: Ja, die Grafikkarte ist auf dem Mainboard mit drauf und es ist keine super Grafikkarte, aber für meine Bedürfnisse reicht sie alle mal.

VERA: Also du willst keine tollen Spiele damit machen?

JÜRGEN: Genau.

Der Computer ist eher für Bürosachen geeignet, außer für Spiele.

So was, das brauch ich eigentlich, auf diesem Computer zumindest, nicht.

VERA: Ja, dann sind die Anforderungen an die Grafik natürlich nicht so hoch.

Und Soundkarte, wie sieht es damit aus?

JÜRGEN: Ja, auch die Soundkarte ist eine einfache Soundkarte, die ja auf dem Mainboard ist und das reicht auch.

VERA: Und für einen Computer, da braucht man ja auch noch eine Tastatur und eine Maus.

Aber die hattest du wahrscheinlich noch, oder?

JÜRGEN: Genau.

Die Maus und die Tastatur konnte ich von dem alten Computer übernehmen und die funktionieren auch prima, und, ja warum soll ich sie dann nicht übernehmen.

VERA: Genau.

Und Bildschirm hattest du dir ja auch erst vor einiger Zeit einen neuen zugelegt, wenn ich mich richtig erinnere.

JÜRGEN: Genau, ein Bildschirm war auch schon ein Neuer da.

Ein Flachbildschirm, und der ist auch vom neuesten Stand, und so war im Grunde alles zusammen.

VERA: Und wie lange hast du dann gebraucht, um den PC dann letztlich erst einmal auseinander zu bauen und dann wieder zusammen zu bauen?

JÜRGEN: Also der Zusammenbau mit Mainboard und so weiter hat etwa ‘ne halbe Stunde gedauert.

VERA: So schnell?

JÜRGEN: Ja, das ging recht flott.

Und die meiste Zeit war eigentlich das Betriebssystem einzurichten und das hat, ich glaube, fast zwei Stunden gedauert.

VERA: Das ist natürlich schon ganz schön lange.

Aber das liegt auch an den Updates oder waren die Updates danach noch zu machen?

JÜRGEN: Ja, das Betriebssystem überhaupt braucht sehr viele Einstellungen und bis die ganzen CDs geladen werden, das dauert halt schon ‘ne ganze Weile.

VERA: Und was war dann das Nächste, was du aufgespielt hast?

JÜRGEN: Ja, nach dem Betriebssystem kam dann das Virenprogramm.

Das hat auch noch mal eine ganze Zeitlang gedauert, bis das konfiguriert war.

Dann musste ein Update gemacht werden, damit wieder die aktuellen Virenschutzprogramme drauf waren und als (‘wenn’ ist regional) das alles soweit fertig war, dann kamen dann die Programme dran.

VERA: Das kann einen wirklich ganz schön aufhalten.

Da konntest du aber auch Programme verwenden, die du schon hattest oder musstest du die auch neu besorgen?

JÜRGEN: Ja, die meisten konnte ich nehmen, von den alten Programmen.

Ich musste aber auch teilweise neue nehmen und deswegen hat das auch etwas länger gedauert.

VERA: Und hat dann alles gleich funktioniert oder gab es noch ein paar Probleme?

JÜRGEN: Na ja, so alles funktioniert nicht immer sofort.

Da ist mal ein kleiner Fehler und da muss man noch was ändern, aber im Großen und Ganzen hat es dann nachher doch geklappt.

VERA: Wie viele PCs hast du denn schon so eingerichtet, wenn du mal so zurückdenkst?

JÜRGEN: Och, insgesamt kommen bestimmt so 20 Stück zusammen.

VERA: Da hast du ja schon richtig Routine.

JÜRGEN: Na ja, Routine nicht, aber ein bisschen kenne ich mich schon aus.

VERA: Ja ich hab ja auch schon ein paar PCs eingerichtet, aber irgendwie ist es komisch, man hat immer wieder andere Probleme, das ist so mein Gefühl.

Bis man alle Einstellungen so hinbekommen hat, da kann man manchmal ganz schön viel Zeit mit verbringen und kämpft ganz schön rum, bis alles so läuft.

JÜRGEN: Genau.

Es ist immer irgendwas Neues.

Da hat man den Einen schön zusammenbebaut, dann kommt der Nächste, da ist wieder ein anderes Problem, also es kommt immer irgendwas Neues dazu.

Es ist niemals das Gleiche.

VERA: Genau.

Zumal man ja das Problem hat, dass jeder Rechner, oder dass meistens der nächste Rechner, ein anderes Mainboard hat und schon ist wieder irgendetwas anders.

JÜRGEN: Genau.

Aber heute ist das alles Modulsystem – das ist heute einfacher, als (‘wie’ ist regional) es früher war – wird einfach zusammen gesteckt und eigentlich sollte es dann passen.

VERA: Also ich bin immer froh, wenn mein Rechner läuft und wenn ich nichts dran einstellen muss und ich hoffe, er tut es auch noch lange, aber mein Rechner ist ja auch erst zwei Jahre alt.

Obwohl – zwei Jahre in dem Bereich natürlich doch dann schon wieder sehr lange ist.

JÜRGEN: Ja, in zwei Jahren kann sich sehr viel verändern.

Gerade in Sachen Computer sind (‘ist’ ist falsch) zwei Jahre schon eine relativ lange Zeit.

VERA: Gut.

Aber meine Ansprüche sind ja auch nicht so extrem und für die Sachen, die ich mache bin ich mit meinem Rechner ganz zufrieden.

Na Jürgen.

Dann danke für das Gespräch.

JÜRGEN: Ja, ich danke dir.

VERA: Und ich hoffe, dass wir bald wieder hier sitzen und ein Gespräch aufzeichnen.

Tschüss.

JÜRGEN: Bye-bye.

Anmerkung: Zusatzinformationen und Erläuterungen zu diesem Podcast findet man in der Sammlung “GermanLingQ Zusatzinformationen”: http://www.lingq.com/learn/de/store/33230/#44768

Jürgen & Vera – At The Zoo

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Jürgen and Vera talk about a recent trip to the zoo, in particular, they discuss the transportation they used. (Jürgen und Vera sprechen über die Fahrt zum Zoo insbesondere über die Verkehrsmittel.) Image courtesy of Paraflyer.

VERA: Hallo Jürgen.

JÜRGEN: Hallo Vera.

VERA: Ich hab mir überlegt, dass wir heute vielleicht noch mal den Tag rekapitulieren.

Wir waren im Zoo.

Wie hat dir denn der Tag so gefallen?

JÜRGEN: Ja, ich fand den ganz prima.

Vor allem die Fahrt mit der Bahn.

VERA: Wir sind nämlich nicht mit dem Auto gefahren.

Das ist immer ein wenig problematisch.

JÜRGEN: Die Fahrt zum Zoo mit dem Auto ist auch nicht sehr spannend.

VERA: Und dann vor allem das Problem mit den Parkplätzen rund um den Zoo.

Da gibt es ja nicht so viele Möglichkeiten, wo man sein Auto abstellen kann.

Und ich kann mich erinnern, dass wir manchmal zwei oder drei Runden um den Zoo drehen mussten, bis wir endlich einen Parkplatz gefunden hatten.

JÜRGEN: So können wir uns eher auf den Zoo konzentrieren.

VERA: Das stimmt.

Und außerdem ist so eine Anreise mit der Bahn ja auch immer ein kleines Erlebnis.

JÜRGEN: Genau.

Die U-Bahn ist sehr spannend.

Die Leute, die da alle mitfahren.

Es ist eine tolle Sache einfach mal mit der U-Bahn zu fahren.

VERA: Genau.

Das Ganze geht ja erstmal los, dass ich im Internet nachschauen musste, wann geht denn überhaupt ein Zug.

JÜRGEN: Genau.

Die Uhrzeit festlegen, wann geht’s los, wann geht’s ab und so weiter.

VERA: Man muss sich dann überlegen, wann fahren wir hin und wann wollen wir ungefähr zurückfahren, wann gehen so die Züge und wann muss ich umsteigen, an welchen Orten muss ich umsteigen.

Das ist für jemanden, der nicht jeden Tag mit der Bahn fährt, ja nicht so einfach.

JÜRGEN: Ja.

Da wir nur zweimal umsteigen brauchten, war das alles kein Problem.

VERA: Und am Bahnhof bei uns gibt es auch ein großes Parkhaus und da konnten wir unser Auto abstellen und hatten von da dann nicht weit bis zum Gleis.

JÜRGEN: Und die Parkgebühren waren auch sehr günstig, weil die Bahnfahrer haben einen extra Tarif.

VERA: Genau.

Das hat nur drei Euro gekostet und wenn man jetzt nicht mit der Bahn fährt, kostet es acht Euro für den Tag und das ist dann eigentlich eine sehr praktische Sache.

JÜRGEN: Das Geld können wir für andere Sachen besser gebrauchen.

VERA: Genau.

Hinzus war der Zug auch nicht so voll.

Wir haben auch einen schönen Sitzplatz gefunden und waren dann in 35 oder 40 Minuten in der Stadt, in der der Zoo ist, und sind dann dort umgestiegen in die S-Bahn zunächst.

JÜRGEN: Ja.

Nach der S-Bahn kam dann die U-Bahn und die U-Bahn endete praktisch direkt beim Zoo, direkt beim Eingang.

VERA: Das waren vielleicht 100 Meter zu laufen bis zum Zoo.

JÜRGEN: Wir brauchten nur noch den Eintritt zu bezahlen und waren schon im Zoo.

VERA: Wir haben uns dann vor allem auf das neue Affenhaus gefreut.

Das ist kürzlich erst eröffnet worden, aber ich fand, es ist noch eine ziemlich Baustelle dort.

JÜRGEN: Ja, vor allem außen ist alles noch im Bau und das wird auch wohl noch eine ganze Zeit lang dauern, bis es fertig ist.

VERA: Innen war es schon recht ordentlich.

Die Tiere hatten sich wohl auch schon eingelebt, hatte ich das Gefühl, und fühlten sich dort wohl.

Es ist auch ganz toll geworden, finde ich.

JÜRGEN: Ja, die Affen machten auch schon ganz schönes Spektakel.

VERA: Das stimmt.

Das war ziemlich laut – stellenweise.

Und sehr warm im Affenhaus, fand ich.

JÜRGEN: Ja, die Affen wollen’s natürlich auch warm haben, wie in ihrer Heimat.

VERA: Das stimmt.

Und bei uns ist ja jetzt schon November und da war es sonst draußen schon recht frisch.

Wenn man dann in die Halle rein kam, dann war es schon richtig warm.

Ich musste meine Jacke ausziehen, damit ich nicht schwitze.

JÜRGEN: Ja im Zoo gibt’s natürlich noch andere Tiere zu sehen, wie die Affen.

Es waren auch noch Tiger zu sehen und Bären und ja, an was mer (dialekt: wir) so vorbei gekommen sind.

VERA: Ja, vor allem den Bartgeier fanden wir sehr interessant und wir hatten dann das Glück, dass dort noch eine Mitarbeiterin vom Zoo uns was zu dem Bartgeier erzählen konnte.

JÜRGEN: Ja, es ist ein sehr schönes Tier, sehr groß und wirklich imposant.

VERA: Und die Frau erzählte uns dann, dass der Bartgeier praktisch ausgestorben war, hier in den Alpen, weil er so gejagt worden war und das es jetzt Zuchtprogramme gibt, damit der Bartgeier erhalten bleibt.

Vor allem ein wunderschönes Tier für einen Geier.

JÜRGEN: Und da er sich fast ausschließlich nur von Knochen ernährt, ist es auch nicht das Problem, dieser Geier.

VERA: Die Leute hatten wohl früher Angst oder haben erzählt, dass der auch Lämmer und Kinder anfällt und solche Horrorgeschichten kursierten da, erzählte uns die Dame.

JÜRGEN: Aber das ist völliger Quatsch.

VERA: Nachdem wir uns dann einige Tiere angeschaut hatten, haben wir auch Hunger bekamen und dann haben wir überlegt, wo essen wir was im Zoo …

JÜRGEN: … und da war der Mexikaner nicht weit.

VERA: Genau.

Im Zoo gibt es nämlich einen Mexikaner, der superleckere Sachen macht und da gehen wir immer wieder gerne hin.

JÜRGEN: Auch diesmal haben wir wieder zugeschlagen mit mexikanischem und sonstigem Allerlei.

VERA: Wir lieben dieses Fingerfood, also die Sachen, die man einfach aus den Händen isst.

Das hab ich mir dann mit meiner Schwester und meiner Tochter geteilt und das war wieder superlecker.

Vor allem die tollen Saucen dazu.

JÜRGEN: Und ein super Salat Marke Acapulco war natürlich auch dabei.

VERA: Genau, das isst du immer gerne.

JÜRGEN: Richtig.

VERA: Stimmt.

Danach hatten wir gar nicht mehr so viel Zeit, denn im November wird es doch leider ziemlich früh dunkel und dann haben wir uns auch relativ schnell auf den Heimweg wieder machen müssen und dann ging das Ganze noch mal rückwärts.

JÜRGEN: Genau: Wieder rein in die U-Bahn, rein in die S-Bahn und ab mit der Bahn nach Hause.

VERA: Das ist für uns, wie gesagt, immer wieder spannend, weil wir das nicht so oft erleben und bei der Rückfahrt war es so, dass der Zug schon lange vor der Abfahrt im Bahnhof bereitstand und so konnten wir unseren Platz in Ruhe suchen und früh einnehmen.

Und das ist immer ganz spannend, wenn man dann die anderen Bahnreisenden mal beobachtet oder so zuhört, was da passiert, finde ich.

JÜRGEN: Genau.

Bei uns gegenüber saß auch ein blinder Mitfahrer und der kam trotz seiner Sehbehinderung sehr gut zurecht.

VERA: Man hatte das Gefühl, dass es für ihn nichts Neues war mit der Bahn zu fahren.

Er war es anscheinend gewöhnt.

JÜRGEN: Es war für ihn irgendwie selbstverständlich.

VERA: Was ich dann nur merkte auf der Rückfahrt, durch das gleichmäßige Geräusch der Bahn und das sanfte schütteln und rütteln der Wagen, wurde man total schläfrig.

JÜRGEN: Genau, ich musste auch schon anfangen zu gähnen.

VERA: Bist du jetzt immer noch müde, Jürgen?

JÜRGEN: Nein, jetzt geht’s schon wieder.

VERA: … geht’s schon wieder!

Jedenfalls war’s eine gute Fahrt.

Und was mir auch aufgefallen ist, die Bahnbediensteten waren alle sehr höflich und sehr nett und werden ihrem schlechtem Ruf überhaupt nicht gerecht.

JÜRGEN: Nein, hat alles wunderbar geklappt.

Sie haben alles wunderbar erklärt.

Die Durchsagen waren klar und deutlich.

Also es hat gut geklappt mit der Bahn.

VERA: Zwischendurch kam dann auch der Mann mit dem Service durch.

Das heißt dort konnte man dann Kaffee oder kleine Snacks bekommen.

Auch ganz höflich und supernett.

Also, wir lieben Bahn fahren.

JÜRGEN: Wo wir ausgestiegen sind, sind sehr viele Leute ausgestiegen und wir hatten unsere Last, die Treppen hoch zu laufen, weil, ja, alle waren auf einmal irgendwie da.

VERA: Genau.

Es war ein Mordsgedränge, ich glaube, das hing aber auch damit zusammen, dass gleichzeitig mit unseren Zug ein Zug aus der Gegenrichtung am gegenüberliegenden Bahngleis angekommen ist.

JÜRGEN: So wird es gewesen sein und da waren wir froh, wo wir aus diesem ganzen Gewusel draußen waren und nach Hause fahren konnten.

VERA: Ja.

Aber es war doch wirklich ein schöner Tag im Zoo?

JÜRGEN: Sehr schön!

VERA: Dann sagen wir an dieser Stelle Tschüss und wir hoffen, Euch hat es Spaß gemacht, uns zuzuhören.

JÜRGEN: Tschüss.

Anmerkung: Zusatzinformationen und Erläuterungen zu diesem Podcast findet man in der Sammlung “GermanLingQ Zusatzinformationen”: http://www.lingq.com/learn/de/store/33230/#43808

Anke & Vera – Moving Houses

This and all episodes of this podcast are available to study as a lesson on LingQ. Try it here.

Anke and Vera talk about Anke’s recent move. (Anke und Vera sprechen über einen Umzug von einem Haus in ein anderes Haus) Image courtesy of katielips.

VERA: Hallo Anke.

ANKE: Hallo Vera.

VERA: Sag mal, Ihr seid doch umgezogen, dieses Jahr?

ANKE: Ja, das stimmt.

VERA: Und wie war das so?

ANKE: Na ja, das war schon ganz schön stressig.

VERA: Warum war das stressig?

ANKE: Ja, wir mussten ja alles aus unserem alten Haus zusammenpacken, einpacken, damit wir es sicher in das neue Haus bringen.

VERA: Hattet ihr viele Sachen?

ANKE: Es geht.

Ich glaube, andere haben noch mehr.

Wir haben ja keine Kinder.

Deswegen war es nicht ganz so viel.

VERA: Und hast du dir dann vorher Umzugskartons besorgt und ..

ANKE: Ja, die haben wir von Freunden bekommen.

VERA: Und wie lange vorher hast du angefangen einzupacken?

ANKE: Also manche Sachen, die haben wir schon früh eingepackt, die wir zuhause nicht mehr so in Gebrauch hatten.

VERA: Und seid ihr dann mit einem großen Auto, alles an einem Tag, umgezogen oder habt ihr das so nach und nach gemacht?

ANKE: Die Sachen, die wir schon eingepackt haben (richtig: hatten), haben wir in Kisten in den Flur gestellt und dann hatten wir zum Schluss so zwei oder nein, eher drei Tage, in denen wir alles dann zusammen gepackt haben.

Und wir hatten ein großes Auto gemietet.

Da haben wir alles rein getan und haben es zu der anderen Wohnung gefahren.

VERA: Und wie viel Kartons waren das ungefähr?

Weißt du das noch?

ANKE: Na ja, das können schon so 20 gewesen sein.

Und dann, das Schlimmste waren natürlich dann die ganzen Möbel.

VERA: Warum war das schlimm?

ANKE: Da haben wir einen starken Mann gebraucht.

Da ist dann der Bruder von meinem Mann gekommen und die mussten ja alles tragen.

Das war nicht so leicht.

VERA: Und habt ihr die Möbel auseinander genommen oder habt ihr die im Stück transportiert?

ANKE: Das ist verschieden.

Natürlich konnten wir zum Beispiel einen Tisch nicht groß auseinander nehmen, aber beim Schrank, da haben wir ihn so zerlegt, wie es eben ging.

VERA: Also da habt ihr dann einzelne Teile gehabt und habt die dann mit dem Auto rüber gefahren.

ANKE: Das es möglichst leicht wurde.

VERA: Und wie lange hat es dann gedauert, bis die Möbel alle wieder standen?

ANKE: Oh, das waren bestimmt auch noch mal so zwei Tage.

VERA: Aber nach zwei Tagen habt ihr dann alle Möbel schon stehen gehabt?

ANKE: Ja.

Die Küche, die mussten wir ja nicht montieren, weil da habe ich natürlich bei dieser Gelegenheit gleich eine Neue bekommen.

VERA: Das ist ja toll!

Habt ihr sonst noch neue Möbel euch angeschafft (besser: Habt ihr euch sonst noch neue Möbel angeschafft).

ANKE: Ja, stimmt.

Zum Beispiel den Wohnzimmerschrank.

Den mussten wir auch nicht wieder aufbauen.

Da habe ich einen neuen bekommen.

VERA: Aber die anderen Möbel habt ihr mitgenommen?

ANKE: Ja, wenn ich jetzt so nachdenke.

Die meisten Sachen haben wir mitgenommen, aber es fehlen auch noch ein paar Kleinigkeiten, zum Beispiel haben wir im WC immer noch keinen Spiegel.

VERA: Dann weißt du ja morgens gar nicht, ob du ordentlich aussiehst.

ANKE: Nein, das ist ja nur im Gäste-WC.

Im Bad, da haben wir natürlich einen Spiegel.

VERA: Ja Gott sei Dank.

Ich habe mir jetzt schon Gedanken gemacht, wie du dann an die Arbeit gehst.

Und hast du alle Sachen inzwischen ausgepackt und eingeräumt oder gibt es irgendwo noch so eine Ecke, wo noch ein paar Kisten stehen?

ANKE: Obwohl es schon über ein halbes Jahr her ist, vermutest du das schon ganz richtig.

Wir haben noch eine große Kiste mit Bildern.

Ich kann mich immer noch nicht so entscheiden, wo ich was hinhänge.

VERA: Ich frage deshalb, weil, ich bin ja vor sechs Jahren umgezogen, und ich habe auch noch so ein paar Kartons im Keller, in denen Sachen drin sind, wobei das aber vor allem Bücher sind und ich gar keinen Platz habe in der Wohnung, in der ich jetzt wohne, um diese Bücher alle hinzustellen.

ANKE: Ja, das kann ich mir gut vorstellen.

VERA: Warum?

ANKE: Ja, du liest ja sehr viel und da möchte ich …, oder da beneide ich nicht die, die die ganzen Bücher tragen mussten.

VERA: Das stimmt.

Ich glaube, ich hatte auch deutlich mehr als 20 Kartons, allein wegen der vielen Bücher.

Und hast du die Gelegenheit auch genutzt, dir vielleicht sonst noch ein paar neue Sachen anzuschaffen?

ANKE: Aber jetzt fällt mir gerade noch ein, wo wir darüber reden, …

VERA: Ja.

ANKE: … du kannst dich ja sicher noch erinnern, dass du ja so bestimmt 20 Kartons mit deinen Büchern bei mir zwischengelagert hast.

VERA: Genau.

Klar kann ich mich daran erinnern.

Du hast eben erzählt, dass du auch eine neue Küche bekommen hast.

ANKE: Ja.

VERA: Warum hast du dir eine neue Küche gekauft?

ANKE: Wir haben ja immerhin fast 20 Jahre im alten Haus gewohnt und da habe ich mich schon auf neue Küche gefreut und hab das dann verwirklicht.

VERA: Und wie hast du das dann gemacht?

Bist du dann in ein Küchenstudio gegangen und hast dir mehrere Küchen angeschaut oder hast du dir einen Katalog genommen und hast dir da eine Küche ausgesucht?

ANKE: Wir haben ein Geschäft bei uns direkt im Ort und da bin ich hingegangen und habe (die … ) genau gesagt, was ich haben möchte und dort wurde die Küche auf uns maßgeschneidert.

VERA: Und was ist jetzt das Highlight deiner Küche, wenn du das so sagen solltest, was gefällt dir am allerbesten.

ANKE: Wir haben zum Beispiel den Herd in einer Ecke.

Das gefällt uns ganz gut.

Und am besten finde ich eigentlich den neuen, amerikanischen Kühlschrank.

VERA: Was ist denn ein amerikanischer Kühlschrank?

ANKE: Das ist ein großer Kühlschrank, mit einem Seitenteil (aus … ), das aus einem Kühlteil besteht und einem Seitenteil, welches das Gefrierfach ist.

VERA: Also anders als unsere normalen Geräte, die wir üblicherweise haben, wo oben der Kühlschrank ist und unten der Eisschrank oder wo es ein total geteiltes …

ANKE: Genau.

VERA: … Gerät ist.

ANKE: Ich sehe doch gerne diese amerikanischen Serien und da hat mir das schon immer gut gefallen, so wie bei “King of Queens” zum Beispiel.

Die gehen ja dann ständig an den Kühlschrank.

Nach diesem Beispiel wollte ich gerne meinen Kühlschrank haben.

VERA: Und bist du denn zufrieden mit dem Kühlschrank?

ANKE: Ja, der ist schon super.

VERA: Ja?

Und gab’s da schon Probleme?

ANKE: Nein.

VERA: Du hast mir doch mal was erzählt.

Komm, raus damit.

ANKE: Ja, er ist etwas lauter als ein normaler Kühlschrank, aber da haben wir uns dran gewöhnt.

VERA: Ich dachte jetzt eher an die Geschichte, dass er am Anfang dann gleich mal defekt war.

ANKE: Ach so.

Ja, das ist wie bei Autos auch.

Da haben wir wahrscheinlich ein Montagsgerät bekommen, aber das ist ja schon längst behoben.

VERA: Also jetzt funktioniert er einwandfrei?

ANKE: Ja.

Ich denk schon.

Ich hoffe es auch noch weiterhin.

VERA: Und da habt ihr jetzt auch genug Platz.

ANKE: Ach so, da fällt mir übrigens ein, es gibt ja sozusagen noch ein Highlight in der Küche.

Wir haben auch eine große Theke.

Also nicht so eine hoch gebaute Theke, sondern es sind Unterschränke und darauf eine Platte, die noch etwas größer ist und das ist wirklich toll.

Da können wir sehr gut Sachen abstellen und vorbereiten.

Eine gute Arbeitsfläche.

VERA: So beim Kochen für die Vorbereitungen …

ANKE: Genau.

VERA: … nutzt ihr das dann.

Und kochst du denn auch regelmäßig in deiner neuen Küche?

ANKE: Ja, meistens nur am Wochenende, weil mein Mann tagsüber schon was Warmes isst und für mich alleine habe ich dann auch nicht so die Lust was zu kochen.

Also dann gibt es eigentlich nur ein paar Kleinigkeiten, die nur warm gemacht werden.

Und am Wochenende dann wird ein richtiger Braten oder ähnliches in der Küche zubereitet, wie sich das gehört.

VERA: Das hört sich gut an.

Da kriegt man ja gleich Hunger.

Ja Anke, ich denk mal, das war eine schöne Unterhaltung, die wir jetzt hier hatten.

ANKE: Ja.

VERA: Und ich hoffe, dass es auch interessant ist, uns zuzuhören.

ANKE: Ja, ich auch.

VERA: Dann sagen wir jetzt mal Tschüss hier.

ANKE: Ja.

Bye, bye.

VERA: Tschüss.

ANKE: Tschüss.

Anmerkung: Zusatzinformationen und Erläuterungen zu diesem Podcast findet man in der Sammlung “GermanLingQ Zusatzinformationen”: http://www.lingq.com/learn/de/store/33230/#43488

Anke & Vera – Moving Houses

Study the transcript of this episode as a lesson on LingQ, saving the words and phrases you don’t know to your database. Here it is!

Anke and Vera talk about Anke’s recent move. (Anke und Vera sprechen über einen Umzug von einem Haus in ein anderes Haus) Image courtesy of katielips.

VERA: Hallo Anke.

ANKE: Hallo Vera.

VERA: Sag mal, Ihr seid doch umgezogen, dieses Jahr?

ANKE: Ja, das stimmt.

VERA: Und wie war das so?

ANKE: Na ja, das war schon ganz schön stressig.

VERA: Warum war das stressig?

ANKE: Ja, wir mussten ja alles aus unserem alten Haus zusammenpacken, einpacken, damit wir es sicher in das neue Haus bringen.

VERA: Hattet ihr viele Sachen?

ANKE: Es geht.

Ich glaube, andere haben noch mehr.

Wir haben ja keine Kinder.

Deswegen war es nicht ganz so viel.

VERA: Und hast du dir dann vorher Umzugskartons besorgt und ..

ANKE: Ja, die haben wir von Freunden bekommen.

VERA: Und wie lange vorher hast du angefangen einzupacken?

ANKE: Also manche Sachen, die haben wir schon früh eingepackt, die wir zuhause nicht mehr so in Gebrauch hatten.

VERA: Und seid ihr dann mit einem großen Auto, alles an einem Tag, umgezogen oder habt ihr das so nach und nach gemacht?

ANKE: Die Sachen, die wir schon eingepackt haben (richtig: hatten), haben wir in Kisten in den Flur gestellt und dann hatten wir zum Schluss so zwei oder nein, eher drei Tage, in denen wir alles dann zusammen gepackt haben.

Und wir hatten ein großes Auto gemietet.

Da haben wir alles rein getan und haben es zu der anderen Wohnung gefahren.

VERA: Und wie viel Kartons waren das ungefähr?

Weißt du das noch?

ANKE: Na ja, das können schon so 20 gewesen sein.

Und dann, das Schlimmste waren natürlich dann die ganzen Möbel.

VERA: Warum war das schlimm?

ANKE: Da haben wir einen starken Mann gebraucht.

Da ist dann der Bruder von meinem Mann gekommen und die mussten ja alles tragen.

Das war nicht so leicht.

VERA: Und habt ihr die Möbel auseinander genommen oder habt ihr die im Stück transportiert?

ANKE: Das ist verschieden.

Natürlich konnten wir zum Beispiel einen Tisch nicht groß auseinander nehmen, aber beim Schrank, da haben wir ihn so zerlegt, wie es eben ging.

VERA: Also da habt ihr dann einzelne Teile gehabt und habt die dann mit dem Auto rüber gefahren.

ANKE: Das es möglichst leicht wurde.

VERA: Und wie lange hat es dann gedauert, bis die Möbel alle wieder standen?

ANKE: Oh, das waren bestimmt auch noch mal so zwei Tage.

VERA: Aber nach zwei Tagen habt ihr dann alle Möbel schon stehen gehabt?

ANKE: Ja.

Die Küche, die mussten wir ja nicht montieren, weil da habe ich natürlich bei dieser Gelegenheit gleich eine Neue bekommen.

VERA: Das ist ja toll!

Habt ihr sonst noch neue Möbel euch angeschafft (besser: Habt ihr euch sonst noch neue Möbel angeschafft).

ANKE: Ja, stimmt.

Zum Beispiel den Wohnzimmerschrank.

Den mussten wir auch nicht wieder aufbauen.

Da habe ich einen neuen bekommen.

VERA: Aber die anderen Möbel habt ihr mitgenommen?

ANKE: Ja, wenn ich jetzt so nachdenke.

Die meisten Sachen haben wir mitgenommen, aber es fehlen auch noch ein paar Kleinigkeiten, zum Beispiel haben wir im WC immer noch keinen Spiegel.

VERA: Dann weißt du ja morgens gar nicht, ob du ordentlich aussiehst.

ANKE: Nein, das ist ja nur im Gäste-WC.

Im Bad, da haben wir natürlich einen Spiegel.

VERA: Ja Gott sei Dank.

Ich habe mir jetzt schon Gedanken gemacht, wie du dann an die Arbeit gehst.

Und hast du alle Sachen inzwischen ausgepackt und eingeräumt oder gibt es irgendwo noch so eine Ecke, wo noch ein paar Kisten stehen?

ANKE: Obwohl es schon über ein halbes Jahr her ist, vermutest du das schon ganz richtig.

Wir haben noch eine große Kiste mit Bildern.

Ich kann mich immer noch nicht so entscheiden, wo ich was hinhänge.

VERA: Ich frage deshalb, weil, ich bin ja vor sechs Jahren umgezogen, und ich habe auch noch so ein paar Kartons im Keller, in denen Sachen drin sind, wobei das aber vor allem Bücher sind und ich gar keinen Platz habe in der Wohnung, in der ich jetzt wohne, um diese Bücher alle hinzustellen.

ANKE: Ja, das kann ich mir gut vorstellen.

VERA: Warum?

ANKE: Ja, du liest ja sehr viel und da möchte ich …, oder da beneide ich nicht die, die die ganzen Bücher tragen mussten.

VERA: Das stimmt.

Ich glaube, ich hatte auch deutlich mehr als 20 Kartons, allein wegen der vielen Bücher.

Und hast du die Gelegenheit auch genutzt, dir vielleicht sonst noch ein paar neue Sachen anzuschaffen?

ANKE: Aber jetzt fällt mir gerade noch ein, wo wir darüber reden, …

VERA: Ja.

ANKE: … du kannst dich ja sicher noch erinnern, dass du ja so bestimmt 20 Kartons mit deinen Büchern bei mir zwischengelagert hast.

VERA: Genau.

Klar kann ich mich daran erinnern.

Du hast eben erzählt, dass du auch eine neue Küche bekommen hast.

ANKE: Ja.

VERA: Warum hast du dir eine neue Küche gekauft?

ANKE: Wir haben ja immerhin fast 20 Jahre im alten Haus gewohnt und da habe ich mich schon auf neue Küche gefreut und hab das dann verwirklicht.

VERA: Und wie hast du das dann gemacht?

Bist du dann in ein Küchenstudio gegangen und hast dir mehrere Küchen angeschaut oder hast du dir einen Katalog genommen und hast dir da eine Küche ausgesucht?

ANKE: Wir haben ein Geschäft bei uns direkt im Ort und da bin ich hingegangen und habe (die … ) genau gesagt, was ich haben möchte und dort wurde die Küche auf uns maßgeschneidert.

VERA: Und was ist jetzt das Highlight deiner Küche, wenn du das so sagen solltest, was gefällt dir am allerbesten.

ANKE: Wir haben zum Beispiel den Herd in einer Ecke.

Das gefällt uns ganz gut.

Und am besten finde ich eigentlich den neuen, amerikanischen Kühlschrank.

VERA: Was ist denn ein amerikanischer Kühlschrank?

ANKE: Das ist ein großer Kühlschrank, mit einem Seitenteil (aus … ), das aus einem Kühlteil besteht und einem Seitenteil, welches das Gefrierfach ist.

VERA: Also anders als unsere normalen Geräte, die wir üblicherweise haben, wo oben der Kühlschrank ist und unten der Eisschrank oder wo es ein total geteiltes …

ANKE: Genau.

VERA: … Gerät ist.

ANKE: Ich sehe doch gerne diese amerikanischen Serien und da hat mir das schon immer gut gefallen, so wie bei “King of Queens” zum Beispiel.

Die gehen ja dann ständig an den Kühlschrank.

Nach diesem Beispiel wollte ich gerne meinen Kühlschrank haben.

VERA: Und bist du denn zufrieden mit dem Kühlschrank?

ANKE: Ja, der ist schon super.

VERA: Ja?

Und gab’s da schon Probleme?

ANKE: Nein.

VERA: Du hast mir doch mal was erzählt.

Komm, raus damit.

ANKE: Ja, er ist etwas lauter als ein normaler Kühlschrank, aber da haben wir uns dran gewöhnt.

VERA: Ich dachte jetzt eher an die Geschichte, dass er am Anfang dann gleich mal defekt war.

ANKE: Ach so.

Ja, das ist wie bei Autos auch.

Da haben wir wahrscheinlich ein Montagsgerät bekommen, aber das ist ja schon längst behoben.

VERA: Also jetzt funktioniert er einwandfrei?

ANKE: Ja.

Ich denk schon.

Ich hoffe es auch noch weiterhin.

VERA: Und da habt ihr jetzt auch genug Platz.

ANKE: Ach so, da fällt mir übrigens ein, es gibt ja sozusagen noch ein Highlight in der Küche.

Wir haben auch eine große Theke.

Also nicht so eine hoch gebaute Theke, sondern es sind Unterschränke und darauf eine Platte, die noch etwas größer ist und das ist wirklich toll.

Da können wir sehr gut Sachen abstellen und vorbereiten.

Eine gute Arbeitsfläche.

VERA: So beim Kochen für die Vorbereitungen …

ANKE: Genau.

VERA: … nutzt ihr das dann.

Und kochst du denn auch regelmäßig in deiner neuen Küche?

ANKE: Ja, meistens nur am Wochenende, weil mein Mann tagsüber schon was Warmes isst und für mich alleine habe ich dann auch nicht so die Lust was zu kochen.

Also dann gibt es eigentlich nur ein paar Kleinigkeiten, die nur warm gemacht werden.

Und am Wochenende dann wird ein richtiger Braten oder ähnliches in der Küche zubereitet, wie sich das gehört.

VERA: Das hört sich gut an.

Da kriegt man ja gleich Hunger.

Ja Anke, ich denk mal, das war eine schöne Unterhaltung, die wir jetzt hier hatten.

ANKE: Ja.

VERA: Und ich hoffe, dass es auch interessant ist, uns zuzuhören.

ANKE: Ja, ich auch.

VERA: Dann sagen wir jetzt mal Tschüss hier.

ANKE: Ja.

Bye, bye.

VERA: Tschüss.

ANKE: Tschüss.

Anmerkung: Zusatzinformationen und Erläuterungen zu diesem Podcast findet man in der Sammlung “GermanLingQ Zusatzinformationen”: http://www.lingq.com/learn/de/store/33230/#43488

Steve & Wolfgang – Computer Club Zwei

Study this episode and any others from the LingQ German Podcast on LingQ! Check it out.

Steve spricht mit Wolfgang, einem der Leiter vom Computer Club Zwei, welcher der meist gehörte Podcast in Deutschland ist, ja vielleicht auf der ganzen Welt. (Steve speaks with Wolfgang, one of the hosts of Computer Club Zwei which is the most listened to podcast in Germany and perhaps the world.)

Steve: Ich freue mich über die Gelegenheit, mit Ihnen zu sprechen.

Wolfgang: Naja, ist doch schön, mit Kanada zu reden.

Ich war lange nicht mehr da.

Steve: Sie sind hier einmal gewesen.

Wolfgang: Ich war in Vancouver.

Sechs Wochen.

Vancouver Island.

Ich bin mit dem Schiff durch die Inseln gefahren.

Im kleinen Schiff.

Das war sehr schön

Steve: Im Sommer?

Wolfgang: Ja, im Sommer.

Das war sehr schön.

Steve: Ich bin hier in Vancouver.

Ich habe ein bißchen über die Website gelesen.

Das war sehr interessant.

Sie waren im Fernsehen.

Wolfgang: Ja, 22 Jahre.

Steve: Ja, Sie sind vielleicht die größten Anbieter von Podcasts in Deutschland und vielleicht in der Welt.

Die Zuhörer interessieren sich für Technik.

Wolfgang: Ja, wir haben das Glück jetzt, dass wir einen Spagat machen können.

Steve: Was ist ein Spagat?

Wolfgang: Ein Spagat ist so beim Ballett, wenn du die Beine ganz auseinanderbringst.

Gut, dass ist ein anderes Wort, wir können beides als Erfolg buchen.

Wir haben ältere Zuhörer, das sind alles die alten Zuhörer, die wir beim Fernsehen hatten, die kommen alle wieder so langsam zurück, weil die das nicht verstanden haben, warum die Sendung eingestellt wurde.

Was jetzt neu dazukommt das sind alles ganz junge Leute.

15Jährige, 16jährige, 17jährige, die uns auch viele Emails schreiben.

Weil es diese Ware, wie wir sie aussenden sonst nicht gibt in Deutschland

Steve: Ich hatte gestern ein Gespräch mit einem jungen 15jährigen, Marvin hieß der.

Wolfgang: Marvin, ja, ja, ja.

Steve: Wie jung ist der jüngste, der die Sendung hört.

Wolfgang: 12, 13

Steve: Und der älteste?

Wolfgang: 90, oder.

Ich habe sehr schöne Emails erhalten.

In einer oder zwei, die haben mir geschrieben, dass früher der Computer Club immer wenn der ausgestrahlt wurde, sie in drei Generationen zusammensaßen und sich die Sendung angeguckt haben.

Der Vater, der Sohn und der Enkel, und danach haben sie mindestens eine Stunde diskutiert über das, was sie gesehen haben, und da gab es immer verschiedene Meinungen und das hat in der Familie immer sehr geholfen.

Jung, alt zusammen.

Und dann wurde unsere Sendung eingestellt und dann haben sie nie mehr was zusammen angeguckt.

Und dann haben sie festgestellt, dass es den Computer Club wieder im Internet wieder gibt.

Und jetzt sitzen sie alle drei wieder zusammen, alle etwas älter geworden.

Steve: Warum hat das Fernsehen, die Sendung eingestellt?

Wolfgang:…weil die dumm sind

Steve: Nicht nur deswegen, oder?

Wolfgang: Naja, schon, es hat einfach keiner so weit geblickt, dass das eine Materie ist, die die Leute suchen.

Wir waren immer sehr ehrlich in unseren Sendungen und wir waren immer sehr weitblickend und immer sehr fortschrittlich.

Wir haben Sendungen gemacht, die einige Leute nicht verstanden haben.

Man kann nicht Sendungen über optische Computer machen und hoffen, dass die Hausfrau das auch versteht.

Wir haben also bei unseren Zuschauern schon etwas vorausgesetzt.

Und diese Voraussetzung stellen wir auch heute wieder dar.

Und es gibt genug Leute, die diese Voraussetzung haben, und die werden von anderen Sendern nicht bedient.

Steve: Der Computer Club 2 soll also auf Gegenseitigkeit basieren, ja.

Wenn einer etwas nicht versteht, bekommt er Tipps von anderen Mitgliedern.

Wolfgang: Ja, dafür gibt es ein Forum.

Das ist gut besucht.

Wir haben schon 1985 einen Club gegründet, weil die Sendung ja auch Computer Club hieß.

Mit einer Mitgliedskarte.

Wir hatten 30000 Mitglieder.

30000 Karten ausgegeben mit Namen.

Wir hatten also 30000 Mitglieder in unserem Club.

Das ist schon sehr viel.

Steve: Das ist fantastisch viel.

Wir haben nicht so viele Mitglieder.

Trotzdem.

Wir haben Mitglieder, die verschiedene Sprachen studieren, auch Deutsch.

Ich glaube, wenn du dich für Sachen interessiert, dann lernst du auch etwas.

In der Schule bekommt man Dinge zu lesen, die man nicht interessant findet.

So lernt man nichts.

Ich denke, es ist für unsere Mitglieder interessant, jetzt etwas über die Informationstechnik durch die Podcasts von Ihnen zu erfahren.

Dankeschön, dass Sie das erlauben.

Wir haben deutschsprachige, die vielleicht Französisch oder Japanisch lernen, die machen auch Podcasts für uns, so helfen sie anderen Mitgliedern.

Das ist ein bißchen ähnlich.

Wir sind eben im Thema Sprachen lernen.

Das ist interessant.

Sie haben auch gesagt, es ist leichter, diese Podcast-Sendungen zu machen als in einem Fernsehstudio.

Das ist auf jeden Fall nicht so teuer.

Wie sagt man, ich spreche kein Deutsch.

Seit fast 15 Jahren habe ich kein Deutsch gesprochen.

Wolfgang: Geht doch gut…

Steve: Ich will sagen, man kann auch Sprachen lernen, ohne viel Geld bezahlen zu müssen.

Das ist fantastisch die neue Technik.

Sie haben aber nicht nur Mitglieder in Deutschland oder Österreich, sondern überall, glaube ich.

Wolfgang: Wir?

Ja, ist klar.

Die meisten sind aus Deutschland, aber wir haben schon immer früher viele aus Holland und Belgien gehabt, weil die so nah dabei sind, die haben über die Grenze das Fernsehsignal empfangen und deutschsprachig sind.

Wir haben Schweizer, noch mehr Schweizer und Österreicher haben wir auch ne Menge, überall, wo Deutsch gesprochen wird.

Die freuen sich über deutsche Podcast, wenn die auch professionell gemacht sind, dann finden die das schon toll, dass sie dadurch neue Erfahrungen bekommen.

Erfahrungen und Informationen, die man sonst nirgendwo bekommt.

Und dann eingeordnet von zwei gelernten Redakteuren, die mit Nachrichten auch umgehen können.

Steve: Ich finde das auch sehr freundlich.

Ich habe gestern das erste Mal die Podcasts gehört.

Sie sprechen über viele Themen.

Zum Beispiel Sie haben gesagt, sie wollten Holländisch lernen.

Oder sie versuchen es einfach zu machen – sie haben mit diesem 15jahre jungen Mann gesprochen.

Der hat gesagt, dass es manchmal doch etwas schwer ist zu verstehen.

Dann sagen Sie, dass man das einfacher machen kann.

Wie sagt man, ich gratuliere.